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Betriebspraktika: Wenige Minuten für die Gesuchsbearbeitung

Wenige Minuten bis maximal drei Tage: Dank digitaler Abwicklung können die Ansuchen um Betriebspraktika in Rekordzeit abgewickelt werden.

Betriebspraktika: Rekordverdächtige Bearbeitungszeiten bei den Ansuchen - Foto: LPA

Kürzlich veröffentlichte die Abteilung Arbeit des Landes die neuen Rekordzahlen zu den Sommerpraktika. "Nicht nur bei der Anzahl der genehmigten Sommerpraktika haben wir einen Rekord zu verzeichnen, sondern auch die Bearbeitungszeiten für die Genehmigung sind absolut rekordverdächtig", berichtet der Direktor der Landesabteilung Arbeit, Helmuth Sinn.

In diesem Jahr wurden die Verfahren ausschließlich digital abgewickelt, vom Antrag bis zum Genehmigungsbescheid. Mehr noch: In vielen Fällen mussten Standardfälle durch einen ausgeklügelten Algorithmus und Verknüpfung mit darunterliegen Datenbanken gar nicht mehr von Beamten geprüft werden. Das in Zusammenarbeit mit der Abteilung Informatik erarbeitete elektronische Genehmigungsverfahren verlief somit vollkommen automatisch.

Insgesamt wurden bis Ende August über das neu geschaffene Portal Propraktika 6600 Anträge zur Genehmigung von Sommerpraktika eingereicht. In 4300 Fällen, also bei 65 Prozent der Anträge, konnte das System selbständig die Kontrolle durchführen. Der Antragsteller erhielt unmittelbar, also innerhalb von wenigen Minuten, die Genehmigung auf digitalem Weg zugestellt.

2300 Fälle, rund 35 Prozent, mussten hingegen durch die Mitarbeiter der Landesabteilung Arbeit geprüft werden, wobei sich der zeitliche Aufwand der Prüfung gegenüber der früheren Praxis mit Anträgen auf Papier drastisch reduzierte. Dies hatte zur Folge, dass der allergrößte Teil dieser Anträge (79 Prozent) noch am Einreichetag genehmigt werden konnte, 445 (20%) am darauffolgenden Arbeitstag, 19 innerhalb von zwei Arbeitstagen und der verbliebene Rest von nur fünf Anträgen innerhalb von drei Arbeitstagen. In keinem einzigen Fall hat also ein Unternehmen länger als drei Arbeitstage auf den Bescheid gewartet.

"Diese extrem kurzen Bearbeitungszeiten kommen nicht nur den Betrieben zu Gute, auch die Praktikanten selbst sind Nutznießer, wenn rasch feststeht, ob sie in den Sommermonaten einer Beschäftigung nachgehen können oder nicht", betont Abteilungsdirektor Sinn, "zu guter Letzt ist aber auch das Amt entlastet vor der Flut an Anträgen, deren Bearbeitung mit herkömmlichen Methoden nicht mehr in akzeptablen Zeiten hätte abgewickelt werden können."     

 

LPA

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