FAQ

Liste der Fragen und Antworten

[Arbeitseingliederung und gezielte Vermittlung von Menschen mit Behinderung]
Was ist mit territorialem Gebietsausgleich („compensazione territoriale“) gemeint?
Der „territoriale Gebietsausgleich“ ist die Möglichkeit für Betriebe, die in mehreren Provinzen verschiedener Regionen tätig sind, in einer Provinz mehr Menschen mit Behinderung aufzunehmen, als in einer anderen in der sie tätig sind. Für Privatbeitriebe ist dies automatisch möglich, es reicht die diesbezüglichen Felder in der Erklärung des Personalstandes auszufüllen. Für öffentliche Körperschaften ist hingegen ein Dekret des zuständigen Ministeriums notwendig.
  • Nummer:  300
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 8.1.2013

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[Einheitsmeldung von Arbeitsverhältnissen]
Zusammenlegung der Meldetätigkeit – Wie funktioniert die Zusammenlegung der Meldetätigkeit für die Arbeitgeber und die Berater?
Die Arbeitgeber mit zwei oder mehreren Arbeitssitzen in verschiedenen Regionen haben die Möglichkeit, die Meldungen über ein einziges System zu tätigen. Dabei können sie jenes wählen, wo sich einer ihrer Arbeitssitze befindet. Die Berechtigten (Berater) mit mehreren Arbeitssitzen oder Kunden in verschiedenen Regionen können, falls sie die Zusammenlegung wählen, alle ihre Meldungen mittels jenem lokalen Informatiksystem tätigen, wo sich ihr Rechtssitz befindet. Die Zusammenlegung ist erlaubt, sofern vorab eine Mitteilung an das Arbeitsministerium mittels Formular „Accentramento“ auf der ministeriellen Internetseite getätigt wird.
Antrag zur Zusammenlegung der Meldetätigkeit an das Arbeitsministerium (Accentramento)
  • Nummer:  300
  • Autor: fm
  • Letzte Aktualisierung: 24.11.2008

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[Mutterschaft - Schutz am Arbeitsplatz]
Kann der obligatorische Urlaub auch vom Vater beansprucht werden? Wenn ja, in welchen Fällen?

Der obligatorische Urlaub während der ersten drei Lebensmonate des Kindes kann auch vom Vater beantragt werden, wenn die Mutter verstorben oder schwer krank ist, oder wenn das Kind ausschließlich dem Vater anvertraut wurde.

  • Nummer:  301
  • Autor: LDR
  • Letzte Aktualisierung: 18.7.2017

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[Mutterschaft - Schutz am Arbeitsplatz]
Habe ich das Recht, nach Ablauf des obligatorischen Mutterschaftsurlaubes wieder an meinen Arbeitsplatz zurückzukehren?

Nach dem obligatorischem Mutterschaftsurlaub hat die Mutter das gesetzlich verbriefte Recht, wieder an den gleichen Arbeitsplatz zurückzukehren, an welchem sie bis zur Schwangerschaft beschäftigt war bzw. am selben Ort einen vergleichbaren Arbeitsplatz zu erhalten. Außerdem hat sie Anspruch auf den gleichen oder zumindest vergleichbaren Arbeitsbereich.

  • Nummer:  302
  • Autor: LDR
  • Letzte Aktualisierung: 18.7.2017

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[Mutterschaft - Schutz am Arbeitsplatz]
Wie lange dauert der fakultative Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsurlaub und welchen genauen Bestimmungen ist er unterworfen?
 

Sowohl die Mutter als auch der Vater haben ein eigenes Recht auf den sogenannten Elternurlaub für die Dauer von höchstens 6 Monaten. Dieser kann sowohl von der Mutter als auch vom Vater beansprucht werden, zusammenhängend oder in beliebige Abschnitte gegliedert. Dieses Recht gilt für beide Elternteile bis zum 12. Lebensjahr des Kindes. Die Gesamtdauer des von beiden Elternteilen beanspruchten Elternurlaubes darf insgesamt 10 Monate nicht überschreiten. Sollte der Vater den fakultativen Elternurlaub für mindestens 3 Monate nehmen, erhöht sich sein Anspruch von 6 auf 7 Monate. Die Gesamtdauer des Elternurlaubes, der insgesamt beiden Elternteilen zusteht, erhöht sich folglich von 10 auf 11 Monate. Auf jeden Fall können Mutter und Vater den fakultativen Elternurlaub auch gleichzeitig in Anspruch nehmen. Sollte nur ein Elternteil da sein, so hat derjenige Anrecht auf insgesamt 10 Monate Elternurlaub. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass eine diesbezügliche Absicht gemäß den Vorschriften des geltenden Kollektivvertrages oder in jedem Fall mindestens 15 Tage vor Urlaubsbeginn dem Arbeitgeber mitgeteilt wird. Der Elternurlaub kann auch stundenweise genossen werden. 

  • Nummer:  303
  • Autor: LDR
  • Letzte Aktualisierung: 18.7.2017

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[Mutterschaft - Schutz am Arbeitsplatz]
Welche Rechte habe ich bei Adoption oder Anvertrauung eines Kindes? Welche Regelungen und Bestimmungen gelten?

Wenn ein Kind adoptiert oder in Pflege genommen wird gelten mit einigen Ausnahmen die gleichen Rechte wie nach der Geburt des eigenen Kindes. Innerhalb der ersten drei Monate nach Aufnahme des Kindes besteht der Anspruch auf obligatorischen Mutterschaftsurlaub für die Dauer von drei Monaten. Dies gilt jedoch nur, wenn das Kind das sechste Lebensjahr noch nicht überschritten hat. Bis zum achten Lebensjahr des Kindes können die Eltern darüber hinaus den fakultativen Elterurlaub für die Dauer von sechs Monaten beantragen. Sollte das Kind zum Zeitpunkt der Adoption zwischen 6 und zwölf Jahre alt sein, kann der fakultative Elternurlaub innerhalb der ersten drei Jahre nach Aufnahme in die Familie beansprucht werden. Wenn die Frau zu Hause arbeitet, als Haushaltshilfe oder als mitarbeitendes Familienmitglied angestellt ist, hat sie nur Anspruch auf den obligatorischen Mutterschaftsurlaub.

  • Nummer:  304
  • Autor: LDR
  • Letzte Aktualisierung: 18.7.2017

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[Arbeitseingliederung und gezielte Vermittlung von Menschen mit Behinderung]
Was ist/bedeutet teilweisen Befreiung („esonero parziale“)?
Die teilweise Befreiung ist die Genehmigung, die private Unternehmen oder öffentliche Wirtschaftskörperschaften auf ihre Anfrage an den Arbeitsservice in denen ihr Unternehmen seinen Rechtsitz hat, hin erhalten. Diese Genehmigung ermöglicht es Unternehmen, denen es nicht möglich ist, Menschen mit Behinderung einzustellen (sehr anstrengende Arbeit, hohe Spezialisierung, Ausübung der Tätigkeit an gefährlichen Orten) der gesetzlichen Pflicht im Bereich der Pflichtvermittlung dadurch nachzukommen, indem sie 30,64 Euro pro Tag für jede nicht eingestellte Einheit, für die sie die Genehmigung erhalten und für die Dauer der Genehmigung, als Ausgleichszahlung zu entrichten.
  • Nummer:  305
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 8.1.2013

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[Sommerpraktika und Ausbildungs- und Orientierungspraktika]

Werden Verträge auf Abruf bei der Berechnung der Gesamtzahl eines Unternehmens für die Genehmigung von Ausbildungs- und Orientierungspraktika gezählt ?

Die genannte A-typische Arbeitsform bildet nicht die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Praktika.

  • Nummer:  310
  • Autor: G.A.
  • Letzte Aktualisierung: 8.8.2019

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[Arbeitseingliederung und gezielte Vermittlung von Menschen mit Behinderung]
Wo müssen die für die Menschen mit Behinderung zur Verfügung gestellten Arbeitsplätze eingetragen werden?
Die Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung müssen im Bereich 2 („quadro 2“) für jede Provinz, in der das Unternehmen verpflichtet ist Menschen mit Behinderung aufzunehmen unter dem Punkt „elenco posti di lavoro disponibile“ eingegeben werden. Es sind so viele Arbeitsplätze anzugeben, wie noch Menschen mit Behinderung eingestellt werden müssen, um die Pflichtquote zu erfüllen.
  • Nummer:  310
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 8.1.2013

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[Einheitsmeldung von Arbeitsverhältnissen]
Zusammenlegung der Meldetätigkeit – Account - Vom Arbeitsrechtsberater werden Kunden mit Sitz in Südtirol und mit Sitz in anderen Regionen betreut. Was muss gemacht werden, um die Meldungen mittels eines einzigen Systems tätigen zu können?

1. Man benötigt einen Account für ProNotel2, der über die Internetseite der Abteilung Arbeit anzufragen ist. 2. Falls mit ProNotel2 für ganz Italien gemeldet wird, muss dies dem Ministerium übers Internet mittels Formular "Accentramento" mitgeteilt werden.

  • Nummer:  310
  • Autor: fm
  • Letzte Aktualisierung: 24.11.2008

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[Arbeitseingliederung und gezielte Vermittlung von Menschen mit Behinderung]
Was ist mit „categorie protette“ (geschützte Kategorien) gemeint?
Im Programm für die Personalstandsmitteilung sind die geschützten Kategorien die Hinterbliebenen von Personen (Witwen und Waisen), die infolge von Arbeitsunfällen, Krieg oder Wehrdienst ums Leben gekommen sind (Artikel 18, Gesetz vom 12. März 1999, Nr. 68).
  • Nummer:  315
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 8.1.2013

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[Arbeitseingliederung und gezielte Vermittlung von Menschen mit Behinderung]
Was ist mit „disabili“ (Menschen mit Behinderung) gemeint?
Im Programm für die Personalstandsmitteilung sind unter Menschen mit Behinderung („disabili“) jene beschäftigten Arbeitnehmer gemeint, denen von den zuständigen Sanitätskommissionen eine Invalidität bescheinigt wird (Ärztekommission für die Feststellung der Zivilinvalidität, INAIL usw.) und die im Privat- oder öffentlichen Betrieb, laut den gesetzlichen Bestimmungen als Pflichteinstellung aufgenommen wurden. Nicht darunter fallen die Arbeitnehmer denen während des Arbeitsverhältnisses eine Invalidität zuerkannt wurde und die nicht vom Arbeitsservice als Pflichteinstellung anerkannt wurden.
  • Nummer:  320
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 8.1.2013

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[Einheitsmeldung von Arbeitsverhältnissen]
Zusammenlegung der Meldetätigkeit – Wenn ich mich für die Zusammenlegung der Meldetätigkeit mittels eines einzigen lokalen Informatiksystems entscheide, kann ich auch andere lokale Informatiksysteme benutzen?
Ja, die Zusammenlegung ist nur eine zusätzliche Möglichkeit, die Meldungen zu tätigen; trotz Zusammenlegung ist es weiterhin möglich, auch andere Systeme zu benutzen.
  • Nummer:  320
  • Autor: fm
  • Letzte Aktualisierung: 23.4.2012

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[Arbeitseingliederung und gezielte Vermittlung von Menschen mit Behinderung]
Welche Arbeitgeber sind zur elektronischen Personalstandsmitteilung verpflichtet?
Zur Personalstandsmeldung sind alle Privatbetriebe und öffentlichen Körperschaften verpflichtet, die nach der Berechnung des Personalstandes, der für die Berechnung der Pflichtquote herangezogen wird, mehr als 15 Mitarbeiter aufweisen (bei der Berechnung können z.B. alle Lehrlinge oder Personen mit Eingliederungsvertrag, die befristeten Arbeitnehmer mit einem Arbeitsvertrag von weniger als 9 Monaten im Jahr, die Führungskräfte, die durch die Pflichtvermittlung aufgenommen Personen, die Mitarbeiter mit Teilzeit werden proportional zur geleisteten Arbeitszeit berechnet usw. – dazu kann auch in den „Richtlinien für die Berechnung der Pflichtquote“ welche auf der Homepage der Abteilung Arbeit unter http://www.provinz.bz.it/arbeit/service/formulare.asp zu finden ist, nachgeschlagen werden). Privatbetriebe mit 15 bis 35 Beschäftigten sind bei einer Neuaufnahme (16° Arbeitnehmer) verpflichtet, innerhalb von 60 Tagen ab dem Datum der Aufnahme die Personalstandsmeldung durchzuführen. Die Mitteilung des Personalstandes ist nur von jenen Betrieben, in denen sich durch die Änderung der Anzahl der Mitarbeiter des letzten Jahres die Beschäftigungspflicht aufgrund der Regelung zur Pflichtvermittlung geändert hat, durchzuführen.
  • Nummer:  325
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 8.1.2013

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[Arbeitseingliederung und gezielte Vermittlung von Menschen mit Behinderung]
Ein Betrieb der der Beschäftigungskategorie von 15 bis 35 Mitarbeitern angehört hat die Personalstandsmitteilung eingereicht, da er der Pflichtanstellung von Menschen mit Behinderung unterliegt. Wenn der Beschäftigungsstand später auf 15 Mitarbeiter (nach 60 Tagen) sinkt, unterliegt der Betrieb dann noch der Pflicht der Anstellung von Menschen mit Behinderung?
Ja, der Betrieb unterliegt noch der Pflicht.
  • Nummer:  330
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 8.1.2013

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[Einheitsmeldung von Arbeitsverhältnissen]
Zusammenlegung der Meldetätigkeit – Darf ich das für die Zusammenlegung der Meldetätigkeit gewählte lokale Informatiksystem ändern?
Ja, es ist möglich dieses zu ändern. In diesem Fall ist ein neuer Antrag für die Zusammenlegung der Meldetätigkeit an das Arbeitsministerium mittels Formular „Accentramento“ auf der ministeriellen Internetseite zu stellen.
  • Nummer:  330
  • Autor: fm
  • Letzte Aktualisierung: 24.11.2008

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[Arbeitseingliederung und gezielte Vermittlung von Menschen mit Behinderung]
Wie müssen die Dezimalstellen, die sich bei den Berechnungen für die Pflichtmitteilung ergeben, gerundet werden?
Die Werte über 0,5 müssen auf die nächste volle Einheit aufgerundet werden (z.B. 0,51 = 1). Die Werte die gleich oder kleiner als 0,50 sind werden auf die nächste volle Einheit abgerundet werden (z.B. 1,5 = 1).
  • Nummer:  340
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 8.1.2013

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[Einheitsmeldung von Arbeitsverhältnissen]
Zusammenlegung der Meldetätigkeit – Lehrlingswesen – Ist die Zusammenlegung der Meldetätigkeit bei Lehrlingsverhältnissen erlaubt?
Ja, die Zusammenlegung der Meldetätigkeit von Lehrlingsverhältnissen ist erlaubt.
  • Nummer:  340
  • Autor: fm
  • Letzte Aktualisierung: 12.8.2009

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[Sommerpraktika und Ausbildungs- und Orientierungspraktika]

Kann ein Universitätsstudent, der die Praktikumsdauer von insgesamt 10 Monaten überschritten hat, noch ein weiteres Ausbildungs - und Orientierungspraktikum ableisten?

Das Rahmenabkommen vom 19. März 2015 sieht im Artikel 5 vor, daß die Ausbildungs- und Orientierungspraktika für Universitätsstudenten in der Regel nicht länger als sechs Monate dauern können. Eine Verlängerung auf 10 Monate ist hingegen dann möglich, wenn eine begründete Anfrage von Seiten der aufnehmenden Struktur vorliegt und die Abteilung Arbeit die ausdrückliche Genehmigung hierfür erteilt. Daraus folgt, dass die Genehmigung eines Ausbildungs- und Orientierungspraktikums für einen Universitäts-studenten, der die Praktikumsdauer von 10 Monaten bereits überschritten hat, nicht möglich ist.

  • Nummer:  350
  • Autor: GA
  • Letzte Aktualisierung: 8.8.2019

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[Öffentlicher Dienst]
Können sich auch  beschäftigte  Personen in die verschiedenen Ranglisten eintragen lassen?
Ja.
  • Nummer:  350
  • Autor: mr
  • Letzte Aktualisierung: 30.12.2016

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[Arbeitssicherheit / allgemein]
Was muss der Erste Hilfe Koffer beinhalten?
Der Erste Hilfe Koffer muß folgendes beinhalten: - Sterile Einweg-Handschuhe (5 Paar) - Schutzbrille - Joddesinfektionslösung (10% Jod) (1lt.) (1) - Physiologische Spüllösung (0,9%) (500 ml) (3) - Sterile Gazekompressen 10 x 10 in Einzelverpackungen (10) - Sterile Gazekompressen 18 x 40 in Einzelverpackungen (2) - Sterile Einweg-Tücher (2) - Einwegpinzette (2) - Eine Packung Netzschlauchbinde mittlerer Größe (1) - Eine Packung Wundwatte (1) - Packungen mit verbrauchsfertigen Pflastern in verschiedenen Größen (2) - Pflasterrolle 2,5cm breit (2) - Eine Schere (1) - Venenstausätze (3) - Eis zum sofortigen Gebrauch (2) - Einwegsäckchen für sanitäre Abfälle (2) - Temperaturmessgerät - Blutdruckmessgerät - Verbandspäckchen: Größe 8 (3 Packungen) - Verbandspäckchen: Größe 10 (3 Packungen) - Mullbinden, umrandet: Größe 8 (3Packungen) - Mullbinden, umrandet: Größe 10 (3 Packungen) - Eine Rettungsdecke - Eine Schutzfolie für die Atemspende - Ein jodfreies Desinfektionsmittel (250 ml)
  • Nummer:  350
  • Autor: 19.2
  • Letzte Aktualisierung: 14.11.2016

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[Mobilität zwischen öffentlichen Körperschaften]
Muss man eine Prüfung absolvieren um mit dem Bereichsübergreifenden Kollektivvertrag Art. 17 in eine andere Körperschaft zu wechseln?
Die Stelle wird dem Bewerber zugesprochen, welcher im Kollequium als Geeignet erachtet wird, wobei der vorherige Arbeitgeber die Person nicht länger als 6 Monate zurückbehalten darf.
  • Nummer:  350
  • Autor: Mr
  • Letzte Aktualisierung: 1.2.2013

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[Arbeitseingliederung und gezielte Vermittlung von Menschen mit Behinderung]
In welchem Ausmaß werden die Personen mit Behinderung mit Teilzeit, die im Sinne des Gesetzes 68/99 aufgenommen wurden, für die Pflicht berechnet?
Nur in Betrieben die in die Kategorie 15 bis 35 Angestellte fallen, können Personen mit Behinderung in Teilzeit, welchen eine Invalidität von über 50% zuerkannt wurde, als ganze Einheit gezählt werden, ohne Rücksicht auf die geleistete Wochenarbeitszeit. In allen anderen Fällen besetzen die Personen proportional zu ihrer Wochenarbeitszeit die Pflichtquote. Wenn eine Person mit Behinderung mit einem Teilzeitvertrag von gleich oder weniger als 50% angestellt ist, wird sie als 0,5 gezählt. Wenn eine Person mit Behinderung mit einem Teilzeitvertrag von mehr als 50% angestellt ist, zählt sie als eine Einheit.
  • Nummer:  350
  • Autor: DB
  • Letzte Aktualisierung: 8.1.2013

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[Arbeitsvermittlung]

Was versteht man unter einer Entlassung, die infolge eines wichtigen Grundes (giusta causa)vorgenommen wird ?

Die Entlassung, die infolge eines wichtigen Grundes erfolgt (Art. 2119 BGB u. Art. 1 des G.Nr. 604/1966), setzt einen groben Vertrauensbruch seitens der Arbeitnehmerin bzw. des Arbeitnehmers voraus. In diesem Fall kann das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung der Kündigungsfrist aufgelöst werden. Natürlich muss der Arbeitgeber den Umstand beanstanden und die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer können sich innerhalb der Kollektivvertraglich vorgesehenen Frist rechtfertigen. Der Arbeitgeber hat allerdings anschließend die Möglichkeit die Entlassung aus einem wichtigen Grund mit dem Datum der Beanstandung rückwirkend auszusprechen. Die Beweislast für das Vorliegen des wichtigen Grundes liegt beim Arbeitgeber

  • Nummer:  351
  • Autor: G.A.
  • Letzte Aktualisierung: 5.12.2019

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[Arbeitsvermittlung]

Was versteht man unter einer Entlassung, die aufgrund eines gerechtfertigten subjektiven Grundes (giustificato motivo soggettivo) vorgenommen wird ?

Entlassungen, die infolge eines gerechtfertigten subjektiven Grundes vorgenommen werden (Art. 3 des G. 604/1966), sind von einer erheblichen Nichterfüllung der vertraglichen Verpflichtungen des Arbeitnehmers bzw. der Arbeitnehmerin gekennzeichnet. In diesem Fall muß der Arbeitgeber bzw. die Arbeigeberin die Kündigungsfrist einhalten oder die entsprechende Kündigungsentschädigung auszahlen. Es gilt das Prinzip, wonach der Umstand vorab beanstandet werden muss. Die Arbeitnehmerin bzw. der Arbeitnehmer hat das Recht sich zu rechtfertigen. Anschließend kann der Arbeitgeber die Maßnahme der Entlassung treffen.

  • Nummer:  352
  • Autor: G.A.
  • Letzte Aktualisierung: 5.12.2019

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