Arbeitsmarkt news

Arbeitsmarkt News 2014

Nr Datum Beschreibung Download
Nr. 12 Dezember Sommerpraktika: Neue Regeln - neuer Rekord
Im Sommer 2014 wurden erstmals mehr als 5.000 Sommerpraktika genehmigt. Dieser neue Höchststand an Sommerpraktikanten (+16% im Vergleich zum Vorjahr) ist zum Großteil auf zwei heuer eingeführte Änderungen zurückzuführen: Die Erhöhung der Gesamtdauer aller Praktika pro Person von sechs auf zehn Monate und die Möglichkeit für Arbeitgeber ohne abhängig Beschäftigte, Sommerpraktikanten aufzunehmen.
Nr. 11 November Eingetragene in den Mobilitätslisten
Mitte September 2014 wurde erstmals die Schwelle von 1.000 Personen in der sogenannten „staatlichen“ Mobilitätsliste überschritten. In die „staatliche“ Mobilitätsliste werden arbeitslose Personen eingetragen, die ihre Arbeit wegen einer kollektiven Entlassung bei Krisenbetrieben verloren haben.
Nr. 10 Oktober Traditionelle Lehre verliert an Bedeutung
Die Lehre zum Erwerb einer Qualifi kation und eines Berufsbildungsdiploms (die sogennante „traditionelle“ Lehre) ermöglicht es, einen praktischen Beruf zu erlernen und gleichzeitig die Bildungspfl icht zu erfüllen. Die Ausbildung der Lehrlinge dauert (je nach Beruf) drei oder vier Jahre und erfolgt zum Teil am Arbeitsplatz und zum Teil in der Schule. Im Zeitraum 2004-2013 wurde ein zunehmender Rückgang der traditionellen Lehre beobachtet. Dieser Rückgang hat die Zahl der Lehrlinge um 27,1% sinken lassen, bis auf aktuell 3.600. Vor allem in den ersten Jahren der Wirtschaftskrise beschleunigte sich dieser Prozess; er betraf in den betrachteten 10 Jahren die Mädchen (-37,5%, heute 920) stärker als die Burschen (-22,7%, heute 2.680).
Nr. 9 September Die Berufswahl der Berufsfachschüler und -schülerinnen
Im Zeitraum von 2009 bis 2013 haben rund 3.000 in Südtirol ansässige Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren eine Vollzeitausbildung an einer Berufsfachschule beendet. Knapp 70% haben im selben Jahr zu arbeiten begonnen, weitere 10-20% innerhalb der folgenden beiden Jahre.
Nr. 8 August Die Folgen der Einbürgerungen auf die Arbeitsmarktstatistiken
Etwa 5.000 in Südtirol ansässige Ausländer haben in den letzten 10 Jahren die italienische Staatsbürgerschaft erhalten – weil sie hier wohnhaft waren, weil sie geheiratet haben oder als minderjährige Kinder bereits eingebürgerter Eltern. Da rund ein Drittel der Einbürgerungen auf dem Arbeitsmarkt tätige Personen betrifft, wirkt sich das Phänomen besonders auf die nach Staatsbürgerschaft aufgeschlüsselten Beschäftigungsstatistiken aus: Auf der einen Seite verringert es die Zahl der ausländischen Beschäftigten, auf der anderen erhöht es die Zahl der Beschäftigten mit italienischer Staatsbürgerschaft – ohne dass sich der Beschäftigungsstatus der Betroffenen, das Hauptthema aller Arbeitsmarktanalysen, geändert hätte, bloß durch den Wechsel der Staatsangehörigkeit.
Nr. 7 Juni Das Berufsleben nach der Lehre
Der vorliegende Bericht bietet eine Folgeanalyse („Follow-up“) jener Personen, die 2006/2007 eine traditionelle Lehre begonnen haben. Mit anderen Worten: Wie hat sich das Berufsleben dieser ehemaligen Lehrlinge entwickelt? Entspricht ihr heutiger Beruf dem ursprünglich erlernten? Arbeiten sie noch für denselben Arbeitgeber, bei dem sie ihre Lehre absolviert haben?
Nr. 6 Juni Die berufsspezialisierende Lehre im Jahr 2013
2.501 Jugendliche haben im Jahr 2013 einen Lehrvertrag abgeschlossen. In 82,6% der Fälle handelte es sich um eine Lehre zum Erwerb einer Qualifi kation und eines Berufsbildungsdiploms (sogenannte „traditionelle“ Lehre, Typ A), in 17,2% um eine berufsspezialisierende Lehre (Typ B) und in 0,2% der Fälle um eine Lehre zur Höheren Berufsbildung und Forschung (Typ C).
Nr. 5 Mai Die Berufswahl der Maturanten
Der Einstieg eines Maturajahrgangs in den Arbeitsmarkt erfolgt allmählich und stufenweise. Von den rund 8 000 Maturantinnen und Maturanten der Jahre 2005 bis 2007 sind sechseinhalb Jahre nach der Reifeprüfung knapp die Hälfte auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt als Arbeitnehmer beschäftigt. Die besuchte Oberschule sowie das Geschlecht bestimmen dabei maßgeblich ihre Berufswahl.
Nr. 4 April Maturanten auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt
Der Abschluss einer Oberschule stellt für viele Jugendliche nur ein Zwischenziel auf ihrem Bildungsweg dar. Rund 60 von 100 Absolventen der Oberschulen schreiben sich an einer Universität ein und verschieben damit ihren Einstieg in den Arbeitsmarkt in die Zukunft. Im Winter nach Ablegung der Matura arbeiten nur rund ein Viertel der frischgebackenen Absolventen als Arbeitnehmer auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt. In den darauffolgenden Monaten nimmt dieser Prozentsatz langsam zu und erreicht rund viereinhalb Jahre nach der Matura etwa 40%; achteinhalb Jahre danach circa 55%.
Nr. 3 März Teilzeit zwischen Chance und Prekariat - Teil 2
Territoriale Unterschiede - Unterschiede zwischen den Berufsgruppen
Nr. 2 März Teilzeit zwischen Chance und Prekariat - Teil 1
Die Zahl der erwerbstätigen Südtiroler und Südtirolerinnen ist in den letzten 30 Jahren von 180.000 auf 245.000 gestiegen. Diese Zunahme lässt sich zu zwei Dritteln auf Teilzeitbeschäftigung zurückführen (die für ein Plus von rund 40.000 Arbeitsplätzen sorgte); das verbleibende Drittel beruht auf einer Zunahme der Vollzeitbeschäftigten. Die Zahl der Selbständigen blieb im selben Zeitraum nahezu unverändert. - Die durchschnittliche Teilzeitstelle entspricht 55% einer Vollzeitstelle - Teilzeitarbeit als Instrument zur Förderung der Beteiligung der Frauen am Arbeitsmarkt - Teilzeit als Prekariat
Nr. 1 Jänner Die Legalisierung 2012 im Haushaltssektor
2012 bot der Staat illegal Beschäftigten aus Nicht-EU-Staaten die Möglichkeit, ihre Arbeitsverhältnisse durch Vorlage einer Erklärung des Arbeitgebers zu legalisieren. Obwohl diese Regelung alle Sektoren betraf, ließen sich 524 (also 94%) der 560 Arbeitnehmer, die diese Möglichkeit in Südtirol in Anspruch nahmen, im Haushaltssektor legalisieren, also als Haushalts- oder Pflegehilfen. Davon waren 80% Männer.

Archiv