News

Impulse für Wirtschaft (4): OK für Hochbau-Programm - Mehr Investitionen

Den wirtschaftlichen Aufschwung unterstützt das Land auch durch verstärkte Investitionen in die Infrastruktur. Heute (8. Juli) hat die Landesregierung das Hochbau-Programm verabschiedet, das Bauvorhaben für rund 52 Millionen Euro vorsieht. Zudem wurde die Prioritätenliste für den Steinschlagschutz erarbeitet.

Wohnbau, Straßen, öffentliche Bauten: Das Land investiert wieder verstärkt in die Infrastruktur, schafft damit Lebensqualität und Wettbewerbsvorteile sowie Impulse für die Wirtschaft im Allgemeinen und das Baugewerbe im Besonderen. Landeshauptmann Arno Kompatscher legte dafür heute auch Zahlen auf den Tisch: Wurden 2012 noch 249, 2013 gar nur 203 Millionen Euro in Wohn- und öffentliche Bauten investiert, werden es im laufenden Jahr 342 Millionen Euro sein. "Dies trotz der Tatsache, dass wir einen Sparhaushalt vorgelegt haben", so Kompatscher.

51,88 Millionen Euro dieser Gesamtsumme werden in den Bereich Hochbau fließen, für den die Landesregierung heute das von Bautenlandesrat Christian Tommasini vorgelegte Jahresprogramm gutgeheißen hat. Mehr noch: Gestellt wurden auch bereits die finanziellen Weichen in Sachen Hochbau für die Jahre bis 2018, indem das Investitionsniveau stabil bei 51,88 Millionen Euro gehalten wird. "Allerdings verplanen wir von diesen fast 52 Millionen Euro jeweils nur 80 Prozent, die restlichen 20 Prozent bieten uns den nötigen Spielraum für besondere Notwendigkeiten oder Unvorhergesehenes", so Kompatscher heute. Diese Strategie gebe die Sicherheit, dass das vorgenommene Programm auch tatsächlich verwirklicht werden könne und biete trotzdem eine Sicherheitsmarge: "Solle nichts Unvorhergesehenes passieren, dann können wir die 20 Prozent eben in Projekte investieren, die für kommende Jahre vorgesehen waren, diese also zeitlich vorziehen", so der Landeshauptmann.

Genehmigt hat die Landesregierung darüber hinaus auch die Prioritätenliste für den Steinschlagschutz von Südtirols Straßen. "Diese Liste ist nach einem innovativen, in der Schweiz entwickelten und dort bewährten System erarbeitet worden", so Kompatscher heute.

LPA