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Antholz scheitert bei WM-Bewerbung: "Wahlhelfer" Kompatscher muntert auf

Dass Antholz heute (7. September) den Zuschlag für die Biathlon-WM 2019 nicht bekommen hat, ist für Landeshauptmann Arno Kompatscher kein Grund, sich entmutigen zu lassen: "Man hat heute wieder gemerkt, wie groß das Ansehen ist, das Antholz in der Biathlon-Welt genießt, ich bin deshalb überzeugt, dass es ein andermal klappt. Trotz WM-Aus werden wir den Standort weiterentwickeln", so Kompatscher.

"Die Biathlon-Wettkämpfe in Antholz sind Jahr für Jahr ein Aushängeschild für Südtirol als Sportland, daran ändert auch die Tatsache nicht, dass wir heute den Zuschlag für die WM 2019 nicht bekommen haben. Wir werden den Standort Antholz weiterentwickeln, um für künftige Großveranstaltungen gerüstet zu sein," so Kompatscher. Er hat die Kandidatur von Antholz heute beim IBU-Weltkongress in St. Wolfgang tatkräftig unterstützt und in seiner Rede vor den Delegierten die Vorzüge Südtirols und des Veranstaltungsortes Antholz unterstrichen. "Es geht aber nicht nur um den Austragungsort, sondern auch um die fast einmalige Kompetenz, die sich die Veranstalter in Antholz über die Jahre angeeignet haben", so der Landeshauptmann, der ergänzt: "Antholz ist Biathlon und Biathlon ist Antholz."

Dass heute der Zuschlag nicht an Antholz gegangen ist, ändere auch nichts an der Strategie des Landes, besonders auf einige wenige Sport-Highlights zu setzen, wenn es darum geht, Südtirol als Sport- und Freizeitland zu etablieren: "Der Biathlon-Weltcup in Antholz ist und bleibt da eine Speerspitze, genauso wie es der Ski-Weltcup in Gröden und Alta Badia ist oder der nordische Weltcup in Toblach", so Kompatscher.

Die Veranstalter dieser Highlights würden auch vom Land unterstützt, logistisch wie finanziell. "Gerade in Antholz haben wir in den letzten Jahren viel investiert, damit das Biathlonzentrum auf der Höhe der Zeit bleibt und der Service rund um das Event reibungslos klappt", erklärt der Landeshauptmann. Auch dank dieser Unterstützung sei Antholz allemal gerüstet für die Austragung einer Biathlonweltmeisterschaft. "Dass es heute nicht geklappt hat, ist kein Grund, sich entmutigen zu lassen", so Kompatscher, der ergänzt: "Ich bin sicher, es klappt ein andermal." Schließlich wünscht Kompatscher Östersund (Schweden), das sich in der Abstimmung gegen Antholz, Nove Mesto und Chanty Mansijsk durchgesetzt  und die Austragung der Biathlon-Weltmeisterschaft 2019 gesichert hat, viel Erfolg bei der Organisation des Großereignisses.


LPA