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Trainingsaufenthalte von Fußballmannschaften: Richtlinien angepasst

Bei der finanziellen Förderung von Trainingsaufenthalten von Fußballmannschaften in Südtirol wird das Land künftig die Anzahl der Anhänger berücksichtigen.

Auch die Größe der Fangemeinschaft soll ab sofort bei der Finanzierung von Trainingsaufenthalten von Fußballmannschaften in Südtirol durch das Land berücksichtigt werden

Mit dem Fußball hat sich heute (5. Juli) die Landesregierung befasst. Es ging dabei um die Bezuschussung von Trainingsaufenthalten von Weltklasse-Fußballmannschaften durch das Land. Das Land Südtirol kann - laut geltender Bestimmungen - den Tourismusorganisationen für den Aufenthalt von Fußballmannschaften einen Zuschuss gewähren, vorausgesetzt, die Fußballmannschaft kommt aus einer für Südtirols Tourismus wichtigen Region und spielt in der höchsten Liga des Herkunftslandes. Eine weitere Voraussetzung ist, dass sich die Mannschaft mindestens zehn Tage im Trainingsort aufhält. Pro Ort oder Gebiet können höchstens zwei Fußballtrainingscamps gefördert werden. "Es handelt sich dabei um bescheidene Beträge", erklärte heute Landeshauptmann und Tourismus-Landesrat Arno Kompatscher. Der Höchstbeitrag beträgt 20.000 Euro und kann für Mannschaften, die in den vorangegangenen drei Jahren in der Champions-League präsent waren, auf 40.000 Euro angehoben werden.

Nun hat die Landesregierung eine Anpassung dieser Richtlinien von Ende 2014 beschlossen. Künftig will sie bei der Bezuschussung der Tourismusorganisationen auch die Anzahl der Anhänger berücksichtigen. So wie für die Champions-League-Mannschaften ist auch für die fünf Mannschaften mit der im jeweiligen Land nachweisbar höchsten Anhängerschaft eine Anhebung des Höchstbetrags auf 40.000 Euro vorgesehen. Dafür hat sich die Landesregierung heute auf Vorschlag von Landeshauptmann Kompatscher ausgesprochen. Die neue Bestimmung soll bereits im laufenden Jahr zur Anwendung kommen.

LPA

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