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Sterblichkeit
Die Krankheiten des Kreislaufsystems stellen sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen die häufigste Todesursache dar, jedoch besteht zwischen den beiden Geschlechtern ein Unterschied. Während bei den Frauen durchschnittlich die Hälfte der Todesfälle durch Herz-Kreislaufkrankheiten bedingt ist, sinkt der Anteil bei den Männern auf rund 40% und nähert sich somit dem Niveau der zweithäufigsten Todesursache, der Tumoren.
Gleichzeitig nimmt die Lebenserwartung stetig zu: es wird geschätzt, dass die durchschnittliche Lebensdauer 79,8 Jahre bei den Männern und 85,5 Jahre bei den Frauen beträgt.
Siehe auch:
Aktuelles
21.04.2011 - Sterbetafeln der Südtiroler Bevölkerung - 2008
In Südtirol liegt die mittlere Lebensdauer 2008 bei 79,2 Jahren für die Männer und bei 85,2 für die Frauen. Für das Jahr 2010 schätzt man die Lebenserwartung bei der Geburt auf 80,2 Jahre bei den Männern und auf 85,3 bei den Frauen. Während der männliche Schätzwert italienweit die Spitzenposition einnimmt, liegt jener der Frauen an zweiter Stelle der Rangordnung knapp hinter der Region Marken. Dies teilt das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) mit.
12.10.2010 - Todesursachen - 2009
Aus der Auswertung der Todesursachenstatistik geht hervor, dass die Kreislauferkrankungen auch im Jahr 2009 die Haupttodesursache in Südtirol sind. Dicht dahinter liegen die Todesfälle infolge von Neubildungen. Die dritt- und vierthäufigsten Todesursachen sind, mit deutlich geringeren Anteilen, Krankheiten des Atmungssystems und äußere Ursachen von Morbosität und Mortalität. Das teilt das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) mit.