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Sozialwesen
Aus der Erhebung „Lebensformen und Werthaltungen in Südtirol 2006“ geht hervor, dass mehr als 90% der Südtirolerinnen und Südtiroler mit ihrem Leben „ziemlich“ bis „sehr“ zufrieden sind.
Männer zeigen stärkeres politisches Interesse als Frauen; der geschlechtsspezifische Unterschied wächst, je großräumiger die politische Ebene wird. Das Interesse für die Politik steigt mit zunehmendem Alter. Die stärkste Steigerung zeigt sich bei der Lokalpolitik.
Bei der Frage „Unter welchen Problemen hat Südtirol Ihrer Meinung nach zu leiden?“ betreffen die zwei häufigsten Antworten wirtschaftliche Aspekte: die zu hohen Lebenshaltungskosten (96,5% „trifft zu“ und „trifft sehr zu“) und Probleme im Zusammenhang mit der Wohnungsnot (88,5%).
Was das religiöse Engagement anlangt, wünschen drei Viertel der Südtiroler Bevölkerung eine Anpassung der Kirche an gesellschaftliche Erfordernisse.
Siehe auch:
Aktuelles
08.04.2013 - Noteinsätze in und um Südtirol - 2012
Laut Mitteilung des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) gingen im Jahr 2012 in Südtirol insgesamt 75.893 Notrufe bei der Rettung, der Bergrettung und der Feuerwehr ein. Das sind 7.082 Anrufe weniger als im Jahr 2011. Weitaus am häufigsten wurden die Sanitäter gerufen: insgesamt 66.894 Mal im Jahr 2012. Die Feuerwehr kam 6.895 Mal zum Einsatz, die Bergrettung wurde 2.104 Mal angefordert. Die Anzahl der verletzten Personen bei Noteinsätzen hat im Zeitraum 2011-2012 zugenommen: Wurden 2011 noch 50.182 Verletzte bei Einsätzen registriert, so waren es 2012 53.431.
26.03.2013 - Von den Polizeikräften angezeigte Straftaten - 2011
Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) gibt bekannt, dass im Jahr 2011 in Südtirol 15.005 Straftaten von den Polizeikräften der Gerichtsbehörde angezeigt worden sind. Das sind 2,0% mehr als im Vorjahr. Bei der Hälfte der Straftaten handelte es sich um Diebstähle und Raub. In Südtirol wurden 29,6 Straftaten je 1.000 Einwohner angezeigt, der entsprechende gesamtstaatliche Wert beträgt 46,0 Straftaten je 1.000 Einwohner.