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Sozialwesen

Aus der Erhebung „Lebensformen und Werthaltungen in Südtirol 2006“ geht hervor, dass mehr als 90% der Südtirolerinnen und Südtiroler mit ihrem Leben „ziemlich“ bis „sehr“ zufrieden sind.
Männer zeigen stärkeres politisches Interesse als Frauen; der geschlechtsspezifische Unterschied wächst, je großräumiger die politische Ebene wird. Das Interesse für die Politik steigt mit zunehmendem Alter. Die stärkste Steigerung zeigt sich bei der Lokalpolitik.
Bei der Frage „Unter welchen Problemen hat Südtirol Ihrer Meinung nach zu leiden?“ betreffen die zwei häufigsten Antworten wirtschaftliche Aspekte: die zu hohen Lebenshaltungskosten (96,5% „trifft zu“ und „trifft sehr zu“) und Probleme im Zusammenhang mit der Wohnungsnot (88,5%).
Was das religiöse Engagement anlangt, wünschen drei Viertel der Südtiroler Bevölkerung eine Anpassung der Kirche an gesellschaftliche Erfordernisse.

Siehe auch:


Aktuelles

23.03.2016 - Die Zivil- und Verwaltungsgerichtsbarkeit - 2014 und 2015

Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) veröffentlicht die Daten zur Entwicklung der Zivil- und Verwaltungsverfahren in Südtirol. Im Jahr 2014 wurden am Landesgericht 15.922 Verfahren (-22,6% gegenüber dem Vorjahr) eröffnet. An den Friedensgerichten wurden hingegen 5.874 Verfahren eröffnet, 18,1% weniger als 2013.

03.03.2016 - Von den Polizeikräften angezeigte Straftaten - 2014

Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) gibt bekannt, dass im Jahr 2014 in Südtirol 17.862 Straftaten von den Polizeikräften bei der Gerichtsbehörde angezeigt wurden. Das sind wenig mehr als im Vorjahr (+0,1%). Zugenommen haben vor allem die Diebstähle (+10,3%); fast sechs von zehn Straftaten sind dieser Gruppe zuzurechnen (57,3%). Rückläufig sind die Sachbeschädigungen (-16,4%), die betrügerischen Handlungen im Informatikbereich (-12,7%), der Raub (-9,8%) und die Drogendelikte (-22,1%). In Südtirol wurden 34,5 Straftaten je 1.000 Einwohner angezeigt, der entsprechende gesamtstaatliche Wert beträgt 46,3 Straftaten je 1.000 Einwohner.

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(Letzte Aktualisierung: 23.12.2015)


  1. Die wichtigsten Indikatoren
    I principali Indicatori
    Beschreibung T Wert

    (a) je 1.000 Einwohner >= 65 Jahren 

    (b) je 1.000 Einwohner

    (c) Ausgaben in Euro je Einwohner

    Altersheime:Betreute 2012 37,6 (a)
    Pflegeheime:Betreute 2012 5,7 (a)

    Familienberatungsstell.: Betreute

    2012 21,2 (b)
    Finanzielle Sozialhilfe  2011 50,4 (c)