Hauptinhalt

Sozialwesen

Aus der Erhebung „Lebensformen und Werthaltungen in Südtirol 2006“ geht hervor, dass mehr als 90% der Südtirolerinnen und Südtiroler mit ihrem Leben „ziemlich“ bis „sehr“ zufrieden sind.
Männer zeigen stärkeres politisches Interesse als Frauen; der geschlechtsspezifische Unterschied wächst, je großräumiger die politische Ebene wird. Das Interesse für die Politik steigt mit zunehmendem Alter. Die stärkste Steigerung zeigt sich bei der Lokalpolitik.
Bei der Frage „Unter welchen Problemen hat Südtirol Ihrer Meinung nach zu leiden?“ betreffen die zwei häufigsten Antworten wirtschaftliche Aspekte: die zu hohen Lebenshaltungskosten (96,5% „trifft zu“ und „trifft sehr zu“) und Probleme im Zusammenhang mit der Wohnungsnot (88,5%).
Was das religiöse Engagement anlangt, wünschen drei Viertel der Südtiroler Bevölkerung eine Anpassung der Kirche an gesellschaftliche Erfordernisse.

Siehe auch:


Aktuelles

15.04.2014 - Unbezahlte Tätigkeiten für andere - Mehrzweckerhebung 2013

105.000 Südtirolerinnen und Südtiroler engagieren sich ehrenamtlich für ihren Nächsten (d.h. nicht zusammenlebende Personen), die Allgemeinheit oder die Umwelt. Fast die Hälfte dieser unbezahlten Tätigkeiten werden auf eigene Initiative ausgeübt, etwas mehr als die Hälfte über Vereine. Die Vereinstätigkeiten werden von den Männern bevorzugt und finden sich vor allem im Freizeit- und Kulturbereich sowie im Zivilschutz. Diese und weitere Erkenntnisse brachte die Mehrzweckerhebung der privaten Haushalte 2013, die vom Landesinstitut für Statistik ASTAT durchgeführt wurde.

17.03.2014 - Von den Polizeikräften angezeigte Straftaten - 2012

Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) gibt bekannt, dass im Jahr 2012 in Südtirol 16.768 Straftaten von den Polizeikräften bei der Gerichtsbehörde angezeigt wurden. Das sind 11,7% mehr als im Vorjahr. Die Zunahme der Straftaten 2012 geht vor allem auf die Eigentumsdelikte (Diebstahl, Raub, Betrug, Sachbeschädigung usw.) zurück. Die Diebstähle, welche mehr als die Hälfte der angezeigten Straftaten stellen (52,7%), verzeichnen einen Anstieg um 17,0% gegenüber 2011. In Südtirol wurden 33,1 Straftaten je 1.000 Einwohner angezeigt, der entsprechende gesamtstaatliche Wert beträgt 47,3 Straftaten je 1.000 Einwohner.

Weiter…


  1. Die wichtigsten Indikatoren
    I principali Indicatori
    Beschreibung T Wert

    (a) je 1.000 Einwohner >= 65 Jahren 

    (b) je 1.000 Einwohner

    (c) Ausgaben in Euro je Einwohner

    Altersheime:Betreute 2012 37,6 (a)
    Pflegeheime:Betreute 2012 5,7 (a)

    Familienberatungsstell.: Betreute

    2012 21,2 (b)
    Finanzielle Sozialhilfe  2011 50,4 (c)