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Sozialwesen

Aus der Erhebung „Lebensformen und Werthaltungen in Südtirol 2006“ geht hervor, dass mehr als 90% der Südtirolerinnen und Südtiroler mit ihrem Leben „ziemlich“ bis „sehr“ zufrieden sind.
Männer zeigen stärkeres politisches Interesse als Frauen; der geschlechtsspezifische Unterschied wächst, je großräumiger die politische Ebene wird. Das Interesse für die Politik steigt mit zunehmendem Alter. Die stärkste Steigerung zeigt sich bei der Lokalpolitik.
Bei der Frage „Unter welchen Problemen hat Südtirol Ihrer Meinung nach zu leiden?“ betreffen die zwei häufigsten Antworten wirtschaftliche Aspekte: die zu hohen Lebenshaltungskosten (96,5% „trifft zu“ und „trifft sehr zu“) und Probleme im Zusammenhang mit der Wohnungsnot (88,5%).
Was das religiöse Engagement anlangt, wünschen drei Viertel der Südtiroler Bevölkerung eine Anpassung der Kirche an gesellschaftliche Erfordernisse.

Siehe auch:


Aktuelles

17.06.2014 - Soziale Einrichtungen - 2013

Das Landesinstitut für Statistik ASTAT veröffentlicht die Broschüre „Soziale Einrichtungen in Zahlen“ in Bezug auf das Jahr 2013. Darin wird das Angebot der Sozialfürsorge in Südtirol dargestellt. Die Tabellen und Grafiken bieten Informationen zu den verschiedenen Betreutengruppen, sprich zu den Kindern, Minderjährigen, Senioren, Menschen mit Behinderung, Suchtkranken und zu den Personen in Schwierigkeiten. Insgesamt werden 9.000 Personen betreut. Die Daten geben nicht nur Aufschluss über die Tätigkeit der sozialen Einrichtungen in Südtirol, sondern auch - aus soziologischer Sicht - über verschiedene gesellschaftliche Phänomene.

13.06.2014 - Familienberatungsstellen, Kontaktstellen gegen Gewalt und Frauenhäuser - 2013

Im Rahmen der Erhebung der sozialen Einrichtungen widmet das Landesinstitut für Statistik der Tätigkeit der Familienberatungsstellen und dem Thema Gewalt gegen Frauen eine Vertiefung. Sie bildet die Schwierigkeiten in den familiären Beziehungen ab, die andernfalls im Verborgenen blieben (Depressionen, Beziehungsprobleme als Paar und bei der Erziehung der Kinder, geschlechtsspezifische Gewalt, die fast immer innerhalb der Familie auftritt).

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(Letzte Aktualisierung: 26.12.2013)


  1. Die wichtigsten Indikatoren
    I principali Indicatori
    Beschreibung T Wert

    (a) je 1.000 Einwohner >= 65 Jahren 

    (b) je 1.000 Einwohner

    (c) Ausgaben in Euro je Einwohner

    Altersheime:Betreute 2012 37,6 (a)
    Pflegeheime:Betreute 2012 5,7 (a)

    Familienberatungsstell.: Betreute

    2012 21,2 (b)
    Finanzielle Sozialhilfe  2011 50,4 (c)