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Sozialwesen

Aus der Erhebung „Lebensformen und Werthaltungen in Südtirol 2006“ geht hervor, dass mehr als 90% der Südtirolerinnen und Südtiroler mit ihrem Leben „ziemlich“ bis „sehr“ zufrieden sind.
Männer zeigen stärkeres politisches Interesse als Frauen; der geschlechtsspezifische Unterschied wächst, je großräumiger die politische Ebene wird. Das Interesse für die Politik steigt mit zunehmendem Alter. Die stärkste Steigerung zeigt sich bei der Lokalpolitik.
Bei der Frage „Unter welchen Problemen hat Südtirol Ihrer Meinung nach zu leiden?“ betreffen die zwei häufigsten Antworten wirtschaftliche Aspekte: die zu hohen Lebenshaltungskosten (96,5% „trifft zu“ und „trifft sehr zu“) und Probleme im Zusammenhang mit der Wohnungsnot (88,5%).
Was das religiöse Engagement anlangt, wünschen drei Viertel der Südtiroler Bevölkerung eine Anpassung der Kirche an gesellschaftliche Erfordernisse.

Siehe auch:


Aktuelles

05.06.2015 - Kontaktstellen gegen Gewalt und Frauenhäuser - 2014

Im Rahmen der Erhebung über die sozialen Einrichtungen widmet das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) der Tätigkeit der Einrichtungen zur Unterstützung von Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, eine Vertiefung. Die Ergebnisse zeichnen ein sehr ähnliches Bild wie im Vorjahr. Die geschlechtsspezifische Gewalt, die fast immer innerhalb der Familie auftritt, verzeichnet keinen Rückgang und weist auch weiterhin dieselben Merkmale auf: Die meisten Opfer fallen in die zentralen Altersklassen (30- und 40-Jährige) und in drei von vier Fällen haben sie Kinder. Der Täter ist fast immer der Partner.

24.03.2015 - Von den Polizeikräften angezeigte Straftaten - 2013

Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) gibt bekannt, dass im Jahr 2013 in Südtirol 17.836 Straftaten von den Polizeikräften bei der Gerichtsbehörde angezeigt wurden. Das sind 6,4% mehr als im Vorjahr. Die Zunahme geht vor allem auf die Eigentumsdelikte (Diebstahl, Raub, Betrug, Sachbeschädigung usw.) zurück. Die Diebstähle, welche mehr als die Hälfte der angezeigten Straftaten ausmachen (52,0%), verzeichnen einen Anstieg um 4,9%. In Südtirol wurden 34,8 Straftaten je 1.000 Einwohner angezeigt, der entsprechende gesamtstaatliche Wert beträgt 48,0 Straftaten je 1.000 Einwohner.

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(Letzte Aktualisierung: 28.04.2015)


  1. Die wichtigsten Indikatoren
    I principali Indicatori
    Beschreibung T Wert

    (a) je 1.000 Einwohner >= 65 Jahren 

    (b) je 1.000 Einwohner

    (c) Ausgaben in Euro je Einwohner

    Altersheime:Betreute 2012 37,6 (a)
    Pflegeheime:Betreute 2012 5,7 (a)

    Familienberatungsstell.: Betreute

    2012 21,2 (b)
    Finanzielle Sozialhilfe  2011 50,4 (c)