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Land- und Forstwirtschaft
Die Landwirtschaft in Südtirol ist von einer homogenen territorialen Verteilung gekennzeichnet. Sie stellt einen der charakteristischen Sektoren der lokalen Wirtschaft dar, mit einem Anteil von 5,5% am BIP Südtirols. Die Hauptkulturen Äpfel und Trauben konzentrieren sich in den Talsohlen. Die Täler hingegen, in denen besonders Urlaub auf dem Bauernhof verbreitet ist, sind mit Wald bedeckt oder zur Viehzucht bestimmt.
Auf lokaler Ebene gibt es insgesamt 26.600 land- und forstwirtschaftliche Betriebe, die über eine Gesamtfläche von 610.000 ha verfügen, während die landwirtschaftliche Nutzfläche 267.000 ha ausmacht. 48% der land- und forstwirtschaftlichen Fläche ist von Wäldern bedeckt. Die Waldfläche erstreckt sich über 292.000 ha, davon sind 97% Hochwald und die restlichen 3% Niederwald. Die landwirtschaftlichen Betriebe in Südtirol üben ihre Tätigkeit vorwiegend mit familieneigenen Arbeitskräften aus.
Siehe auch:
Aktuelles
21.06.2011 - 6. Allgemeine Landwirtschaftszählung 2010 - Vorläufige Ergebnisse
Nur wenige Monate nach Abschluss der Erhebungsarbeiten veröffentlicht das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) in Zusammenarbeit mit dem Nationalinstitut für Statistik (ISTAT) die vorläufigen Ergebnisse der 6. Allgemeinen Landwirtschaftszählung 2010 für die Provinz Bozen. Dies ist möglich, da bei der Datenerhebung und –korrektur das Internet eingesetzt wurde. Das Dokument enthält erste Schätzungen der Anzahl und Hauptcharakteristiken der landwirtschaftlichen Betriebe in Südtirol, der bewirtschafteten Flächen nach Kulturart, des Viehbestands und der Arbeitskräfte. Zusätzlich zu den veröffentlichten Informationen der Datenanalyse kann von der Internetseite der 6. Allgemeinen Landwirtschaftszählung eine Tabellensammlung heruntergeladen werden.
22.10.2010 - Die 6. Allgemeine Landwirtschaftszählung 2010 beginnt
Mit Stichtag 24. Oktober 2010 findet die 6. Allgemeine Landwirtschaftszählung statt. Ab dem 25. Oktober 2010 und bis zum 31. Jänner 2011 werden die Südtiroler landwirtschaftlichen Betriebe von Erhebungsbeauftragten des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) kontaktiert, um den Zählungsfragebogen auszufüllen. Erstmals kann der Fragebogen auch online ausgefüllt werden. Die erhobenen Daten dienen als Grundlage für die finanziellen Förderungen im Landwirtschaftssektor von Seiten des Landes und der EU in den nächsten 10 Jahren. Zutreffende und vollständige Antworten kommen somit auch den landwirtschaftlichen Betrieben direkt zugute.