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Umwelt und Energie

Südtirol erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 740.000 ha. Beinahe 60% dieser Fläche befindet sich über 1.600 Höhenmetern. Die Natur- und Landschaftsschutzgebiete (Biotope, Naturparke, Nationalpark, Landschaftsschutzgebiete) machen fast 40% der Fläche Südtirols aus.
Diese Gegebenheiten, zusammen mit anderen für die alpinen Gebiete typischen geomorphologischen Grenzen, sind der Grund dafür, dass der Boden in Südtirol eine knappe Ressource darstellt. Werden die Flächen ausgeschlossen, die nicht bebaubar sind, bleibt weniger als 10% der Fläche Südtirols besiedelbar. Auf der anderen Seite kann aufgrund der GIS-Daten behauptet werden, dass circa 3% der Südtiroler Fläche bereits besiedelt ist.

Südtirol ist, was den Bereich der elektrischen Energie anbelangt, unabhängig, d.h. das Land kann seinen Bedarf selbst decken. Dies vor allem dank der zahlreichen Wasserkraftwerke, welche über 95% der gesamten Stromproduktion in Südtirol stellen. Daneben werden auch zahlreiche fossile Energieträger konsumiert, wie Super Benzin, Dieseltreibstoff, Flüssiggas oder Dieselöl. Deren Verkaufszahlen hängen neben den technologischen Neuerungen und Substitutionsprodukten auch von der Preisentwicklung ab, welche seit dem Jahr 2000 bedeutende Teuerungsraten aufweist.

Siehe auch:


Aktuelles

07.03.2012 - Südtiroler Energiebilanz - 2009

Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) veröffentlicht die Publikation „Südtiroler Energiebilanz - 2009“. Darin werden die Produktion und der Verbrauch von Energie detailliert analysiert. Im Jahr 2009 beträgt der Gesamtenergieverbrauch 11.958 GWh: 38,4% des Energiebedarfs stammen aus erneuerbaren Energiequellen. Die höchsten Verbrauchswerte verzeichnet der Bereich thermische Energie (5.255 GWh/Jahr). Der Energieverbrauch pro Kopf liegt im Jahr 2009 bei 23.861 kWh je Einwohner, auf gesamtstaatlicher Ebene hingegen bei 34.846 kWh.

27.01.2011 - Südtiroler Energiebilanz - 2000-2008

Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) veröffentlicht die Mitteilung „Südtiroler Energiebilanz 2000-2008“. Im Jahr 2008 beträgt der Gesamtenergieverbrauch 11.867 GWh: 62,2% des Energiebedarfs stammen aus Erdölerzeugnissen und die übrigen 37,8% aus erneuerbaren Energiequellen. Die höchsten Verbrauchswerte verzeichnet der Bereich thermische Energie (5.310 GWh/Jahr). Der Energieverbrauch pro Kopf liegt hingegen im Jahr 2008 bei 23.908 kWh je Einwohner.

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  1. Die wichtigsten Indikatoren
    Beschreibung T Wert
    Besiedlungsgrad 2007 2,85%
    Potenzieller Besiedlungsgrad 2007 6,57%
    Anteil elektrischer Energie aus Wasserkraft an der Gesamtproduktion 2010 95,1%
    Pro-Kopf-Verbrauch elektrischer Energie 2010 6.296 kWh
    Erzeugung elektrischer Energie (Mio.) 2010 6.366 kWh
    Verbrauch elektrischer Energie (Mio.) 2010 3.196 kWh
  2. Daten online