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Pressemitteilungen und Aktuelles
Demographische Bewegungen | 09.05.2012
Bevölkerungsentwicklung - 2011
Südtirols Einwohnerzahl nimmt kontinuierlich zu und liegt derzeit bei 511.750 Einwohnern (Stand 31.12.2011). Für das Bevölkerungswachstum zeichnen fast allerorts der Geburtenüberschuss und – in einem weit größeren Ausmaß – eine positive Wanderungsbilanz verantwortlich. Die Alterung der Südtiroler Gesellschaft schreitet trotz des Zuzugs junger Menschen aus dem Ausland und steigender Geburtenzahlen der Immigrantinnen weiter fort. Der Ausländeranteil beträgt derzeit 8,7%. Dies ergeben die amtlichen Bevölkerungsdaten des Landesinstituts für Statistik (ASTAT).
Bautätigkeit | 03.05.2012
Bautätigkeit - Jahr 2011 und 1. Quartal 2012
Das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) teilt mit, dass im Laufe des Jahres 2011 Baugenehmigungen für insgesamt 3.644 Tausend m³ abgeholt worden sind. Dies entspricht einem Rückgang von 12,7% im Vergleich zu 2010. Die Bauabschlüsse sind um 12,1% gesunken. Für das erste Quartal 2012 wird eine Abnahme der geplanten Kubatur von 23,5% im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres verzeichnet. Die vierteljährlich aktualisierten Daten zur Bautätigkeit sind auf der ASTAT-Homepage www.provinz.bz.it/astat im Bereich Konjunkturbarometer abrufbar.
Kultur | 03.05.2012
Museen - 2011
Im Jahr 2011 hat das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) in Südtirol 85 Museen erhoben, die mehr als 1,5 Millionen Besucher verzeichneten. Die Rechtsträger der Museen sind zu 43,5% private Einrichtungen. Das Land und die Gemeinden verwalten ein Drittel aller Museen in Südtirol. Die Eröffnung des ältesten Museums im Lande geht auf das Jahr 1880 zurück.
Freiwillige Schwangerschaftsabbrüche und Fehlgeburten | 02.05.2012
Freiwillige Schwangerschaftsabbrüche und Fehlgeburten - 2011
Im Jahr 2011 wurden laut Landesinstitut für Statistik (ASTAT) in den Gesundheitseinrichtungen Südtirols 586 freiwillige Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt. Das sind 3,3% weniger als im Vorjahr. Mehr als vier von zehn Frauen waren Ausländerinnen. Die Abbruchziffer beträgt 4,9 je 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter (15-49 Jahre). 2011 wurden in Südtirol 768 Fehlgeburten verzeichnet, welche eine Einlieferung in eine öffentliche oder private Krankenanstalt erforderten. Dies entspricht einer Zunahme von 2,5% gegenüber 2010. 19,0% der betroffenen Frauen waren Ausländerinnen. Die Abbruchziffer beträgt 6,4 Fehlgeburten je 1.000 Frauen im gebärfähigen Alter (15-49 Jahre).
Arbeit | 27.04.2012
Erwerbstätigkeit in Südtirol - 2010
Mit der Schriftenreihe „Erwerbstätigkeit in Südtirol“, die zum dritten Mal erscheint, werden die wichtigsten Daten des Arbeitsmarktes im Allgemeinen und der Bediensteten des öffentlichen Dienstes im Speziellen bezogen auf das Jahr 2010 präsentiert und kommentiert. Erstmals sind detaillierte Daten zu den Berufen im Sanitätsbetrieb enthalten. Insgesamt waren in Südtirol 240.300 Personen erwerbstätig. 20,4% hatten ein Teilzeit-Arbeitsverhältnis. Jeder Fünfte der Südtiroler Erwerbstätigen arbeitete im öffentlichen Dienst.
Tourismus | 26.04.2012
Tourismus in Südtirol - Tourismusjahr 2010/11
Im Tourismusjahr 2010/11 schreibt der Südtiroler Tourismus einmal mehr Rekordzahlen, was vor allem auf die positiven Entwicklungen in der Sommersaison zurückzuführen ist. Den stärksten Übernachtungsanstieg verbuchten die bundesdeutschen Gäste. Besonders auffallend ist der kontinuierliche Übernachtungsanstieg der Gäste aus den „Nischenmärkten“ Schweiz, Vereinigtes Königreich, Tschechische Republik, Polen und Russland. Diese und viele weitere Informationen befinden sich in der vom ASTAT veröffentlichten Broschüre „Tourismus in Südtirol - Tourismusjahr 2010/11“, die im Internet unter www.provinz.bz.it/astat als PDF-Datei verfügbar ist. Die gedruckte Version liegt demnächst beim ASTAT (K. Michael-Gamper-Str. 1, Bozen) auf.
Bildung und Weiterbildung | 19.04.2012
Bildung in Zahlen - Schuljahr 2010/11
Laut Landesinstitut für Statistik (ASTAT) besuchten im Schuljahr 2010/11 in Südtirol 16.270 Kinder einen Kindergarten, 27.520 Schüler eine Grundschule, 17.770 eine Mittelschule, 20.337 eine Oberschule und 8.577 eine Berufsschule. Betrachtet man alle Schulstufen waren 7.695 Ausländer an Südtirols Schulen eingeschrieben, was einer Quote von 8,5% entspricht. Mehr Buben als Mädchen besuchen eine Berufsschule, vor allem was Lehrlingskurse betrifft. In der Oberschule sind hingegen tendenziell mehr Mädchen als Buben eingeschrieben. Im Bildungsjahr 2009/10 besuchten 12.012 Südtiroler Studenten eine Universität, davon waren 5.152 Männer und 6.860 Frauen. 6.349 waren an einer italienischen und 5.663 an einer österreichischen Universität eingeschrieben.
Demographische Bewegungen | 18.04.2012
Bevölkerungsentwicklung - 4. Quartal 2011
Am 31.12.2011 zählt die Wohnbevölkerung Südtirols 511.750 Einwohner. Das entspricht einem Zuwachs von 899 Einheiten im Dreimonatszeitraum. Dem positiven Wanderungssaldo von 685 Einheiten steht ein Geburtenüberschuss von 214 Einheiten gegenüber. Die Geburtenrate beläuft sich auf 9,8 Lebendgeborene je 1.000 Einwohner, die Sterberate auf 8,1‰. Dies ergeben die amtlichen Bevölkerungsdaten des Landesinstituts für Statistik ASTAT.
Eheschließungen, Trennungen und Scheidungen | 17.04.2012
Eheschließungen - 2011
Im Jahr 2011 starteten in Südtirol 2.024 Paare ins Eheglück; das sind 4,0 Eheschließungen je 1.000 Einwohner. Somit wurde erstmals im letzten Jahrzehnt die 2.000-Marke übersprungen. Geheiratet wird immer später und die standesamtlichen Eheschließungen rangieren weiterhin vor den kirchlichen. Die Zahl der Zweit- und internationalen Ehen steigt weiter an. Dies geht aus einer Mitteilung des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) hervor.
Gehälter und Löhne | 16.04.2012
Arbeitnehmer und Entlohnungen - 2010
Am 20. April wird in Südtirol der Equal Pay Day begangen und aus diesem Anlass veröffentlicht das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) einige Daten zu den Entlohnungen der Beschäftigten in der Privatwirtschaft. Durch die Verwendung einer amtlichen Quelle (NISF) kann festgestellt werden, dass durchaus Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern (Gender Pay Gap) bestehen. Maßgeblichen Einfluss auf die Lohnunterschiede haben Merkmale wie Teilzeitanteil, Wirtschaftssektor, Alter oder Vertragsart.