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BBT: Für Südtirol und Tirol weitere Verzögerung "inakzeptabel"

Die Landeshauptleute Arno Kompatscher und Günther Platter (Tirol) plädieren für eine Einigung zwischen Errichtergesellschaft BBT SE und Auftragnehmern für den Bau des Brennerbasistunnels.

LH Kompatscher und LH Platter (im Archivbild) unterstreichen: "Verzögerungen bei Bau des Brennerbasistunnels sind im Sinne der transitgeplagten Menschen entlang der Brennerstrecke inakzeptabel." (Foto: LPA/Ivo Corrà)

Die Landeshauptleute von Tirol und Südtirol, Günther Platter und Arno Kompatscher, machen heute (22. Oktober) deutlich, dass jede weitere Verzögerung beim Bau des Brennerbasistunnels (BBT) zu einer nicht hinnehmbaren weiteren Belastung der Tiroler und Südtiroler Bevölkerung führt.

"Die drohenden Verzögerungen beim Baufortschritt des BBT von mehreren Jahren sind für uns inakzeptabel. Als Politik ist es nicht unsere Aufgabe, uns in das operative Geschäft einzumischen. Fest steht jedoch: Jede Verzögerung geschieht auf dem Rücken der transitgeplagten Tiroler und Südtiroler Bevölkerung. Beide Seiten – sowohl der Auftragnehmer als auch die BBT SE – müssen daher eine Lösung finden, damit der Bau so schnell und effizient wie möglich finalisiert werden kann", sind sich Platter und Kompatscher in einer gemeinsamen Erklärung einig.

Beim Bau des 55 Kilometer langen Brennerbasistunnels könnte es zu Verzögerungen kommen, wenn das größte Baulos Pfons-Brenner wegen technischer Differenzen neu ausgeschrieben werden muss.

san

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