Notstandshilfen für soziale Härtefälle

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Die Notstandshilfe besteht in der Gewährung:

  • eines einmaligen Beitrages
  • von höchstens drei gleichbleibenden Jahresbeiträgen

Sie kann dann gewährt werden, wenn zu erwarten ist, daß durch diese Hilfe das Wohnungseigentum für die Familie dauerhaft gesichert ist.
Das Ausmaß der Notstandshilfe darf insgesamt 10 Prozent des Konventionalwertes der Wohnung, der gemäß Artikel 7 des L.G. Nr. 13/98 berechnet wird, nicht übersteigen.

Überschreitet die gewährte Förderung das Ausmaß von 5% des Konventionalwertes der Wohnung, so muss die Sozialbindung grundbücherlich angemerkt werden.

Die Änderung bezüglich des Wohnbauförderungsgesetzes vom 17. Dezember 1998, Nr. 13, (Landesgesetz vom 22. Januar 2010) beinhalten auch wichtige Neuigkeiten bezüglich der Notstandshilfen aus dem Fonds für soziale Härtefälle. Die Einkommensgrenze, um zu einem Beitrag zugelassen zu werden, ist von der ersten auf die zweite Einkommensstufe erhöht worden. Für Bewerber, die sich in einer besonderen Notlage befinden, wozu auch die Bewerber gehören, die ihren Arbeitsplatz infolge von Entlassung verloren haben, und zwar aus Gründen, die ihnen selbst nicht anrechenbar sind, sich in der Mobilität oder in der Lohnausgleichskasse befinden, erfolgt die Bewertung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit nicht wie bisher in Bezugnahme auf die Einkommenssituation der letzten zwei Jahre, sondern in Bezugnahme auf die Einnahmen zum Zeitpunkt der Gesuchsvorlage.

Die Notlage darf nicht durch Verschulden des Bewerbers entstanden sein (anerkannte Gründe sind z.B. Tod des Ehegatten oder schwere Krankheit usw.) und muß derart sein, daß der Bewerber ohne die Hilfe des Landes Gefahr läuft, die Wohnung zu verlieren. Bei der Gewährung der Notstandshilfe sind die Ursache der Notsituation, sowie die wirtschaftlichen, familiären und sozialen Verhältnisse der Familie des Bewerbers zu berücksichtigen. 

Antragsberechtigte
Zu den in Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe D2) des L.G. Nr. 13/98 vorgesehenen Notstandshilfen können Bewerber zugelassen werden, die:

Die Notlage darf nicht durch Verschulden des Bewerbers entstanden sein (anerkannte Gründe sind z.B. Tod des Ehegatten oder schwere Krankheit usw.) und muß derart sein, daß der Bewerber ohne die Hilfe des Landes Gefahr läuft, die Wohnung zu verlieren. Bei der Gewährung der Notstandshilfe sind die Ursache der Notsituation, sowie die wirtschaftlichen, familiären und sozialen Verhältnisse der Familie des Bewerbers zu berücksichtigen.

Für die Nutzung dieses Dienstes ist keine Vorlage von zusätzlichen Dokumenten notwendig.

Das Gesuch ist mit einer Stempelmarke zu 16,00 € zu versehen.

• Landesgesetz vom 17. Dezember 1998, Nr. 13;

• Dekret des Landeshauptmanns vom 15. Juli 1999, Nr. 42 –
1. Durchführungsverordnung zum Landesgesetz vom 17. Dezember 1998, Nr. 13 – Wohnbauförderungsgesetz.

Für weitere Informationen bitten wir Sie, die Webseite der für diesen Dienst zuständigen Institution zu besuchen.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 21.08.2018)

Zuständige Einrichtung

25.2. Amt für Wohnbauförderung
Landhaus 12, Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 87 40
Fax: 0471 41 87 59
E-Mail: wohnbaufoerderung@provinz.bz.it
PEC: wohnbaufoerderung.promozioneedilizia@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/bauen-wohnen/gefoerderter-wohnbau/

Parteienverkehr:

Haupsitz Bozen:

Landhaus 12

Kanonikus-Michael-Gamper-Straße 1 (Ecke Schlachthofstraße)

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 09:00 bis 12:00 Uhr

Donnerstag von 08:30 bis 13:00 und von 14:00 bis 17:30 Uhr

AUSSENSTELLE:

In Übereinstimmung mit den Schulferien sind unsere Außenstellen geschlossen. Auf der Webseite der Abteilung Wohnungsbau werden die jeweiligen Schließungen der Außenstellen bekanntgegeben

Brixen:

Regensburger Allee 18 (Villa Adele)

Jeden zweiten und vierten Mittwoch des Monats

von 09:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 17:00 Uhr

Bruneck:

Kapuzinerplatz 3

Jeden ersten und dritten Mittwoch des Monats

von 09:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 17:00 Uhr

Meran:

Esplanade, Sandplatz 10

Jeden Dienstag von 09:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 17:00 Uhr

Schlanders:

Schlandersburgstraße 6

Jeden ersten Mittwoch des Monats

von 09:00 bis 12:00 und von 14:00 bis 17:00 Uhr

Termine

Für die Nutzung dieses Dienstes sind keine besonderen Termine einzuhalten.