Sterzing - Umstrukturierung und Erweiterung des Schulzentrums

Umstrukturierung und Erweiterung des Schulzentrums in italienischer Sprache in der Lahnstrasse

Das bestehende Gebäude des Schulzentrums von Sterzing wurde in den Jahren 1962 – 1963 nach den Plänen von Wilhelm Sachs, der damals den Wettbewerb gewann, errichtet. In seiner einladenden Form „die ausbreitenden Arme“ stellt eine interessante urbanistische Anlage in dar.

Die kontinuierliche Steigerung der Studenten der italienischen Sprache und der Wunsch nach einem einzigen Schulzentrum für Grund-, Mittel- und Oberschulen erforderte eine Umstrukturierung und Erweiterung der Struktur, um ein flexibles Bauwerk im Einklang mit dem Bildungssystem zu gewährleisten.

Im Jahre 2011 gewann Arch. Siegfried Delueg ein Projektierungswettbewerb und erarbeitete gemeinsam mit der Schulleitung und den Lehrern ein Projekt aus, welches die Wertschätzung der bestehenden Struktur als wichtiges Zeugnis der Schulbaugeschichte des Landes in den Vordergrund setzt.

Es wurde eine Aufstockung mit einer Holzstruktur vorgenommen und im Inneren wurde das Gebäude komplett umstrukturiert: es sind insgesamt 40 Klassenräume zwischen Normal- und Spezialklassen Platz vorhanden, eine Aula Magna, eine Bibliothek, die Lehrerzimmer und die Büros für die Verwaltung.
Der Eingriff der Umstrukturierung betrifft auch die anliegende Turnhalle, welche in den 1970er Jahren nach den Plänen von Ing. Karl Pardeller errichtet wurde.

Die Arbeiten der Umstrukturierung und Erweiterung des Schulzentrums von Sterzing wurde von der Autonomen Provinz Bozen und der Stadtgemeinde Sterzing aufgrund einer entsprechenden Vereinbarung finanziert.

Im Inneren der Schule befinden sich wertvolle Fresken der Künstler Robert Scherer und Hans Prünster, frühe Beispiele für Kunst am Bau der 1960er Jahre, welche am Ende der Arbeiten fachgerecht restauriert wurden. 

 

Zuständiges Amt

Abteilung 11, Amt für Hochbau Ost 11.1

Projektbeteiligte

Abteilungsdirektor
Arch. Marina Albertoni
Amtsdirektor und Verfahrensverantwortliche
Arch. Andrea Sega
Technische Unterstützung
3M Engineering
Planer und Bauleiter
Arch. Siegfried Delueg
Studio Bergmeister
p.i. Ivo Delazer
Generalbauleitung
Arch. Siegfried Delueg
Abnahmeprüfer
Studio HBPM
Ausführende Firma
ATI: ITI-Damiani-Wolf
Firmen Einrichtugnen
Trias
Arc Faktory

Baukosten und Kubatur

Raumprogramm
Normalklassen 759 m²
Spezialräume 832 m²
Bibliothek 146 m²
Aula Magna 176 m²
Direktion und Lehrerzimmer 238 m²
Nebenräume 631 m²
Verkehrsflächen 1.454 m²

Kubatur

Volumen Umstrukturierung 12.200 m³
Volumen Neubau 4.900 m³
Volumen Turnhalle 2.400 m³
Gesamtvolumen 19.500 m³

Baukosten
Arbeiten 7,40 Mio €
Einrichtung 1,64 Mio €
Summen zur Verfügung 1,76 Mio €
Insgesamt Baukosten 10,8 Mio €

Bauzeiten

Hochbauprogramm 
2010
Projektierungsphase
2011 - 2016
Baubeginn
03/2017
Fertigstellung
08/2019
Übergabe des Bauwerkes
09/2019

Fotogalerie