Neugestaltung Silvius-Magnago-Platz

Zuständiges Amt

Abteilung 11, Amt für Hochbau Ost 11.1

Projektbeteiligte

Abteilungsdirektorin
Dr. Arch. Marina Albertoni
Amtsdirektor
Dr. Arch. Andrea Sega
Projektmanagement
Dr. Arch. Irene Braito/Dr. Ing. Gunnar Holzer
Planung und Sicherheitskoordination in der Planungsphase
Dr. Arch. Stanislao Fierro
Bauleitung und Sicherheitskoordination in der Ausführungsphase
Dr. Arch. Enrico Guglielmon
Bauleitung Anlagen
Dr. Ing. Claudio Scanavini
Statische Bauleitung
Dr. Ing. Luciano Franceschini
Unternehmen
Bietergemeinschaft Rottensteiner Heinrich & Co OHG und südtirol.stein GmbH

Baukosten

Bauarbeiten: 907.204,65 €
Summe zur Verfügung: 515.220,04 €
Voraussichtliche Gesamtkosten: 1.422.424,69 €

Bauzeiten

April 2018 – August 2018

Mit Beschluss der Landesregierung Nr. 1623 vom 04.10.2010 wurde der Landhausplatz in Bozen zu Ehren des Altlandeshauptmannes Dr. Silvius Magnago in Silvius-Magnago-Platz umbenannt. Dies war der Anlass, um 2012 einen Planungswettbewerb auszuschreiben. Der Platz sollte durch die Gestaltung im Rahmen des Wettbewerbs jene Würde erhalten, die seinem Namen entspricht.

Das Projekt von Arch. Stanislao Fierro ging als Sieger des geladenen Wettbewerbes hervor, bei dem 9 Planungsbüros und die Geometerschule mit italienischer Unterrichtssprache im Zuge eines Schulprojekts teilgenommen haben. Das Siegerprojekt überzeugt durch seine Klar- und Einfachheit und durch gezielte, sensible Eingriffe. Im Zuge der Umgestaltung werden die bestehenden unterschiedlichen Bodenbeläge durch ein einheitliches Material ersetzt. Unterschiedlich breite Streifen mit variierenden Farbnuancen gliedern die Fläche. Durch das korrekte Positionieren von Sitzmöglichkeiten und drei Totems werden bewusst Akzente gesetzt.

Um einen engen Bezug des Platzes zum Territorium und zur Bevölkerung herzustellen, werden in den verschiedenen Gestaltungselementen lokale Natursteine eingearbeitet, z.B. als Zuschlagstoffe im neuen Bodenbelag. Im Besonderen werden für die drei vorgesehenen Totems unterschiedliche Natursteine verwendet, die aus den drei geologischen Zonen der Provinz (Südalpin, Ostalpin, Penninikum) stammen und die einerseits die Vielfältigkeit des Territoriums widerspiegeln und andererseits für die drei Sprachgruppen, die auf diesem Territorium zusammenleben stehen.

Der Laurin-Brunnen wird in dezentraler Lage, im Bereich des Einganges zum Platz neu positioniert.

Durch die oben genannten Gestaltungselemente erfährt der Platz eine qualitative Aufwertung und wird selbst zum Denkmal für den verstorbenen Altlandeshauptmann Silvius Magnago.

 

 

Fotogalerie