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Informationen zum Thema Preise

Zweck des Projektes

Die Preisbeobachtungsstelle ist ein Instrument um den Wirtschaftstreibenden und Konsumenten eine gemeinsame Informationsgrundlage zur Verfügung zu stellen und das Bewertungen des Preisniveaus sowie die Vergleichbarkeit verschiedener Daten zulässt.
Die erste Phase der Beobachtungsstelle sieht folgende Tätigkeiten vor:

  • Verbreitung des Preisniveaus der einzelnen Zentren
  • Vergleichbarkeit des Preisniveaus zwischen
    • den Preisarten innerhalb eines Zentrums
    • den Preisen der größeren Bezugszentren
    • den Preisen der größeren und kleineren Zentren
    • den sich entwickelnden Preisarten
  • Vergleich des Preisniveaus der Nachbarländer (Innsbruck und Trient)

Eigenschaften der Erhebung

ERHEBUNGSBEREICH

Für die Klassifizierung der Südtiroler Gemeinden wird das Land in vier Bezirke unterteilt, die jeweils von einer der "großen" Gemeinden vertreten werden: Bozen, Meran, Brixen und Bruneck. Jeder dieser Städte werden drei weitere Gemeinden zugeordnet. Es wird unterschieden in: stark touristische Zentren (Welschnofen, Tirol, Mühlbach und Abtei), nicht vorwiegend touristische Zentren (Neumarkt, Schlanders, Sterzing und Sand in Taufers) und Nebenzentren (Sarntal, St. Leonhard in Passeier, Lüsen und Pfalzen). Um weiters einen Vergleich über die Landesgrenzen hinaus zu ermöglichen, werden auch die Preise in Trient und in Innsbruck ermittelt.

HÄUFIGKEIT

Dreimonatlich, und zwar in den Monaten März, Juni, September und Dezember.

ERHOBENE PREISE

Es werden die effektiv gehandelten Preise der Produkte des Landeswarenkorbes erhoben, mit Anmerkung, falls ein Produkt einem Angebot unterliegt.

VERBREITUNG DER PREISE

  • Mindestpreis
  • Höchstpreis
  • Durchschnittspreis des meist verkauften Produktes
  • Durchschnittspreis des vorgegebenen Markenproduktes

Bei einigen Produkten ist es notwendig eine Preisstandardisierung vorzunehmen, um die Menge oder die Konfektion dem vorgegebenen Standard anzupassen.

Auswahlverfahren der Betriebe

Bei den Lebensmittelbetrieben wurden folgende Kriterien angewandt:

Jedes Produkt wird in 8 Handelsbetrieben erhoben (4 kleine und große Supermärkte, 2 Discounts, 2 traditionelle Geschäfte).
Die Betriebe sind bestmöglich auf Zentrum und Peripherie verteilt.
Für alle anderen Produkte wurden 5 Handelsbetriebe ausgewählt, in Ausnahmefällen wurden nur 3-4 Betriebe ausgewählt.
Falls in einer Gemeinde die vorgegebene Anzahl an Betrieben nicht existiert, werden nur die bestehenden Betriebe herangezogen.
Die Betriebe müssen sich innerhalb des ausgewählten Gemeindegebietes befinden, oder knapp außerhalb.

(Letzte Aktualisierung: 02.01.2013)