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Lehrvertrag

Voraussetzung für einen Lehrvertrag

Ein Lehrverhältnis der traditionellen Lehre (Lehre zum Erwerb einer Qualifikatin und eines Berufsbildungsdiploms) eingehen können Jugendliche, die bei ihrer Einstellung mindestens 15 Jahre und noch nicht 25 Jahre alt sind und die Mittelschule abgeschlossen haben.

Ein Lehrverhältnis der berufsspezialisierenden Lehre können Personen zwischen 18 und 29 eingehen. Personen in Besitz einer beruflichen Qualifikation können schon ab 17 Jahren ein solches Lehrverhältnis eingehen.

Ein Lehrverhältnis der Lehre zur Höheren Berufsbildung und Forschung können Personen zwischen 18 und 29 eingehen. Personen in Besitz einer beruflichen Qualifikation können schon ab 17 Jahren ein solches Lehrverhältnis eingehen.


Meldung des Arbeitsverhältnisses

Der Arbeitgeber ist verpflichtet die Einstellung eines Lehrlings spätestens einen Tag vor Arbeitsbeginn dem Amt für Arbeitsmarktbeobachtung zu melden. Diese sogenannte Einheinheitsmeldung des Arbeitsverhältnisses erfolgt telematisch über das System ProNotel2.

Dabei werden auch alle Daten erfasst, die das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung für die Einschreibung der Lehrlinge der Lehre a) (Lehre zum Erwerb einer Qualifikation und eines Berufsbildungsdiploms) an der Berufsschule benötigt. Bitte achten Sie bei der Meldung über ProNotel2 darauf, folgende Felder richtig auszufüllen:

  • Sprache Berufsschule,
  • Beginn und Ende der Ausbildung und
  • Studientitel.

Nur dadurch erhält das Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung die notwendigen Informationen, um die Anmeldung an der Schule richtig durchzuführen.

Alle Informationen zur Einheitsmeldung von Arbeitsverhältnissen finden Sie auf der Homepage der Abteilung Arbeit/ProNotel.

Dem Amt für Lehrlingswesen muss keine Kopie des Lehrvertrages geschickt werden!


Muster für den Lehrvertrag

Muster für den Lehrvertrag der Lehre zum Erwerb einer Qualifikation und eines Berufsbildungsdiploms (traditionellen Lehre):

PDF Lehrvertrag 

DOC Lehrvertrag

Beispiel eines Lehrvertrags der berufsspezialisierenden Lehre:

DOC Lehrvertrag


Verkürzung der Lehrdauer - Bildungsguthaben

1. Traditionelle Lehre:

> Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin und der Lehrling können eine Verkürzung der Lehrzeit vereinbaren. Voraussetzung dafür ist, dass der Lehrling die schulische Ausbildung abgeschlossen hat und das Ausbildungsziel vorzeitig erreicht. 
> Für bestimmte Bildungsguthaben (z.B. Abschluss von Berufsfachschulen) hat die Landesregierung im Einvernehmen mit den Sozialpartnern Kriterien für die Verkürzung beschlossen. Der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin muss diese berücksichtigen: Beschluss Nr. 4189/2006

Eine verkürzte Lehrdauer kann bereits im Lehrvertrag festgelegt oder auch im Nachhinein zum Zweck der Zulassung zur Lehrabschlussprüfung vereinbart werden. Die nachträgliche Verkürzung der Lehrdauer muss der Berufsschule, an der der Lehrling die Lehrabschlussprüfung ablegen möchte, mit dem folgenden Formular mitgeteilt werden: Mitteilung über die Verkürzung der Lehrzeit

Lehrlinge, die bereits einschlägige berufstheoretische Kenntnisse oder eine höhere Allgemeinbildung haben, können ganz oder teilweise von der Berufsschulpflicht befreit werden. Die Entscheidung darüber trifft der Direktor bzw. die Direktorin der Berufsschule.

 

2. Berufsspezialisierende Lehre:
Bei der berufsspezialisierenden Lehre sind die Kriterien für ein etwaiges Bildungsguthaben in den entsprechenden Kollektivverträgen festgehalten.


Kontakt

Christine Kofler
0471 416 986
Christine.Kofler@provinz.bz.it

Manfred Agostini
0471 416 983
Manfred.Agostini@provinz.bz.it


(Letzte Aktualisierung: 05.08.2014)