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Meisterberufe und Prüfungsprogramme
Die Meisterprüfung im Handwerk und im Gastgewerbe besteht aus vier Teilen

Die Meisterprüfung im Handwerk und im Gastgewerbe setzt sich aus vier Bausteinen zusammen: Unternehmensführung, Berufspädagogik, Fachtheorie und Fachpraxis.
Unternehmensführung
Im ersten Teil der Prüfung geht es um die unternehmerische und betriebswirtschaftliche Kompetenz, wobei konkretes Handlungswissen im Bereich Kostenkalkulation, Mehrwertsteuer, Buchhaltung, Bilanzierung etc. gefordert wird. Wer diese Bausteine beherrscht, verfügt über wichtige und sichere Säulen für eine stabile Existenz.
Berufspädagogik
Im Baustein "Berufspädagogik" werden die Kompetenzen des Kandidaten in ihrer/seiner Rolle als zukünftige/r Ausbilder/in von Lehrlingen geprüft.
Fachtheorie und Fachpraxis
Die Prüfung der "Fachtheorie" berücksichtigt aktuelle technische und fachliche Themen, während in der praktischen Prüfung das meisterhafte praktische Können im Mittelpunkt steht.
Wer alle vier Teile der Meisterprüfung bestanden hat, erhält den Meisterbrief.
Vorbereitende Kurse hierzu bietet das zuständige Landesamt an. Die Kurse für "Unternehmensführung" und "Berufspädagogik" werden jährlich in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und bei Bedarf auch in anderen Orten durchgeführt. Die Vorbereitungskurse "Fachtheorie" und "Fachpraxis" finden bei ausreichender Teilnehmerzahl statt.
Der Meister des Handels besteht aus einem Teil (gegliedert in 13 Module).
Informationen zu den Meisterprüfungsprogrammen der jeweiligen Berufe finden Sie unter nachstehendem Link: