Eintritt in die Arbeitswelt

Welche Aspekte sind zu beachten?

  • Tätigkeiten und Aufgaben der Arbeitsstelle/des Berufs,
  • Voraussetzungen (Ausbildungs- bzw. Studienabschluss, spezielle Kenntnisse wie z.B. Sprachen, Eintragung in ein Berufsalbum, Aufnahme über Ranglisten, Wettbewerbe…),
  • Arbeitsbedingungen,
  • Arbeitszeiten,
  • Verdienstmöglichkeiten,
  • Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten,
  • Arbeitsvertrag.

Neben der direkten Kontaktaufnahme mit geeigneten Arbeitgebern und Betrieben erfolgt die Stellensuche meist über Anzeigen in den Medien: in Tageszeitungen mit Beilagen, in Bezirks- und Gemeindeblättern, Radiosendern, Internetbörsen. Manchmal ist eine Initiativbewerbung bei einem privaten Arbeitgeber erfolgreich.

Die Abteilung Arbeit berät und unterstützt Arbeitsuchende und vermittelt über die eJobBörse private und öffentliche Arbeitsstellen. Unter dem Link "Auf Arbeitssuche - was tun?" findet man viele Informationen zum Thema Jobsuche, Lebenslauf und Bewerbung.

Auch private Arbeitsagenturen und Personalberatungsbüros vermitteln Arbeit.

Übergangs- und Zwischenlösungen wie freiwilliger Zivildienst, freiwilliger Sozialdienst, europäischer Freiwilligendienst (EFD) oder freiwilliger Militärdienst können den Einstieg in die Arbeitswelt erleichtern. Sie berücksichtigen u.a. das Bedürfnis nach Neuorientierung, nach einer beruflichen Auszeit oder den Wunsch nach neuen Erfahrungen. Für weitere Auskünfte kann man sich an folgende Stellen wenden:

Der Dachverband für Soziales und Gesundheit hat einen Leitfaden zur freiwilligen Arbeit in Organisationen des Sozial- und Gesundheitswesens herausgegeben: "Da-Sein!", eine Orientierungshilfe für Menschen, die freiwillig in gemeinnützigen Organisationen mithelfen wollen. Neben einer Übersicht der Möglichkeiten finden sich alle nötigen Infos, Ansprechpersonen und Adressen.

Nach einer längeren Phase der Erwerbslosigkeit, nach Krisensituationen oder persönlich bedingten Schwierigkeiten bei der Arbeitssuche, können verschiedene Formen von Arbeitseingliederung, wie das Praktikum für Erwachsene der Landesdirektion deutschsprachige Berufsbildung, die Praktika der Abteilung Arbeit oder entsprechende Kursangebote (z.B. der Lehrgang "Pfiff" zur Förderung individueller Fähigkeiten) die Integration in die Arbeitswelt erleichtern.

Der Betrieb für Sozialdienste Bozen (BSB) bietet in Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die berufliche Eingliederung der Landesabteilung Arbeit einen Dienst für die Begleitung am Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung und in psychischer Notlage, von Menschen mit motorischen-, neurologischen-, körperlichen- oder Sinnesbeeinträchtigungen und von suchtkranken Menschen an.

Selbstständigkeit

Eine Unternehmensgründung und/oder das Ausüben einer selbstständigen Tätigkeit verlangen neben den fachlichen Kompetenzen und der entsprechenden unternehmerischen Motivation ein Wissen zu zahlreichen Fragen wie zu: Formen der Selbstständigkeit, Finanzierbarkeit, Steuern, Abgaben, Ermächtigungen und ähnliche. Die Handelskammer Bozen erteilt besonders zu jenen selbstständigen Tätigkeiten Auskunft, welche eine Eintragung in ein Verzeichnis der Handelskammer erfordern.

Für Unternehmensgründer und Unternehmensgründerinnen gibt es darüber hinaus ein eigenes Beratungsangebot Unternehmensentwicklung – ein erster Beratungstermin ist dabei kostenfrei - und verschiedene Weiterbildungskurse des Wirtschaftsförderungsinstitutes der Handelskammer Wifi. Grundlegende Informationen sind auch in der Broschüre „Leitfaden Unternehmungsgründung – wie mache ich mich selbstständig“ zusammengefasst.

Das IDM (Innovation Developemental Marketing), ein Institut für Neugründungen im Innovation- und Technologiebereich, ist ein weiterer Ansprechpartner. Auch die Wirtschaftsverbände wie z.B. Landesverband der Handwerker LVH, Südtiroler Bauernbund SBBHandels- und Dienstleistungsverband Südtirol HDS, Hoteliers- und Gastwirteverband HGV, Bund der Genossenschaften, Unternehmerverband Südtirol und die zuständigen Landesämter sind für manche Fragen zuständig.

Der Zugang zu bestimmten Berufen setzt die positive Ablegung der Staatsprüfung voraus.
Nach abgeleisteter Staatsprüfung kann die Eintragung ins Berufsalbum beantragt werden.

In der Folge die Verlinkungen zu den je nach Beruf entsprechenden Ministerialverordnungen für das Jahr 2018:

In Südtirol gibt es folgende Berufskammern und -kollegien:

Diese Berufskammern und -kollegien haben keinen Sitz in Südtirol: