Fach- und betriebsübergreifende Ausbildung

In der berufsspezialisierenden Lehre stellt der Ausbildungsbetrieb die Lehrlinge für die fachübergreifende Ausbildung frei:

  • 120 Stunden aufgeteilt auf das 1. bis 3 Lehrjahr davon 40 Stunden im ersten Jahr
  • 60 Stunden für Lehrlinge mit akademischen Abschluss aufgeteilt auf das 1. bis 3 Lehrjahr davon 20 Stunden im ersten Jahr

Davon entfallen 8 Stunden auf einen Pflichtkurs zu den Themen Arbeitsrecht, Arbeitssicherheit und Kommunikation am Arbeitsplatz, der innerhalb des 1. Lehrjahres zu besuchen ist.

Die fachübergreifende Ausbildung findet teilweise an den Berufsschulen und im Betrieb (bis zu 50%) statt.

Für die restlichen Stunden können folgende Angebote genutzt werden:

  • Weiterbildungsangebot der Landesberufsschulen: die entsprechenden Kurse sind mit einem eigenen Symbol "BL" gekennzeichnet; die Teilnahme ist kostenlos.
  • Angebote der Bilateralen Körperschaften
  • Angebote von anderen Organisationen, zu deren Zielen laut Statut „Aus- und Weiterbildung“ gehört.

Inhaltlich kann aus folgenden und ähnlichen Bereichen gewählt werden:

  • Landessprachen und Fremdsprachen
  • Arbeitsrecht mit besonderer Berücksichtigung des Lehrvertrages
  • Arbeitssicherheit
  • Informations- und Kommunikationstechnik
  • Kommunikation
  • Zeit- und Selbstmanagement, Kompetenzmanagement (z.B. Kompetenzenbilanz)
  • Arbeits- und Betriebsorganisation, Projektmanagement
  • Betriebswirtschaft, Management und Rechtskunde
  • Mathematik, Naturwissenschaften und Technik
  • Geschichte und Bürgerkunde.

Hier finden Sie die Tabelle für die Dokumentation.