Bautechnik

Berufsfachschule für Bautechnik

Ausbildung zum Baufacharbeiter bzw. zur Baufacharbeiterin

Die Ausbildung beginnt mit dem Besuch der Berufsgrundstufe (1. Jahr Berufsfachschule) für Handwerk und Technik im Bereich Bau/Holz. Darauf folgen zwei weitere Jahre Fachausbildung im Berufsfeld Bautechnik.
Sie beinhaltet praktische Konstruktionsarbeiten, ein bautechnisches Praktikum, ein Baulaboratorium sowie Projektarbeiten. Ziel des Theorieunterrichtes ist es, das Verständnis über die Konstruktion, Errichtung und Ausstattung von Bauwerken zu vermitteln. Eine angemessene allgemeine und betriebswirtschaftliche Bildung gehört dazu.

Der erste Lernbereich umfasst die allgemeinbildenden Fächer. Hier werden vorwiegend kommunikative, soziale und persönliche Kompetenzen erworben.

Der zweite Lernbereich ist stark fachbezogen und legt den Grundstein für die Vertiefungsrichtungen. Dazu gehören Massivbau, Holzbau und Trockenbau mit den Fächern Fachmathematik und Kommunikationstechnik, Baustofftechnologie und Baukonstruktion sowie Entwurfsplanung (CAD) dund Baubetrieb. Hier werden fächerübergreifende Projektarbeiten angefertigt.

Ein dritter Lernbereich ist stark praxisbezogen und ermöglicht das theoretische Wissen in der Praxis anzuwenden. Hier werden Modellhäuser vom Fundament bis zum Dach im Maßstab 1:1 nachgebaut.

Die Berufsfachschule für Bautechnik schließt nach drei Jahren mit einer Berufsqualifikation als Baufacharbeiter bzw. Baufacharbeiterin (Berufsbefähigungszeugnis) ab. Es bésteht die Möglichkeit ein Spezialisierungsjahr (4. Jahr) anzuhängen. Dieses wird als Spezialisierte Fachkraft für Bautechnik mit dem Berufsbildungsdiplom abgeschlossenen. Es ist die Voraussetzung, um den maturaführenden Lehrgang zu besuchen, der mit der staatlichen Abschlussprüfung (Matura) abschließt.

Lehrpläne und Stundentafeln (für alle Ausbildungsorte gleich)

Ausbildungsorte: