Hotelfach

Ausbildung zur Servierfachkraft, zum Koch bzw. zur Köchin und zur Spezialisierten Fachkraft für Hotellerie und Gastronomie

Die Hotelfachschule ist 5-jährig und schließt mit der staatlichen Abschlussprüfung (Matura) ab. Nach dem 4. Jahr erwerben die Schülerinnen und Schüler den Berufstitel "Spezialisierte Fachkraft für Hotellerie und Gastronomie". Ebenso mit der Hotelfachausbildung verbunden sind die berufliche Qualifikation als Servicefachkraft und als Koch bzw. Köchin. Dazu sind die entsprechenden Prüfungen zu absolvieren.

Nur die 1. und 2. Klasse Hotelfachschule gibt es an den Landesberufsschulen „Savoy“ in Meran, „J. Gutenberg“ in Bozen und „Hellenstainer“ in Brixen. Nach der 2. Klasse ist ein Praktikum im Service zu absolvieren. Danach kann man mit der 3. Klasse die Ausbildung im Kaiserhof in Meran oder der Hotelfachschule Bruneck fortsetzen.

In den ersten zwei Jahren wird den Jugendlichen eine breite Grundausbildung in allen Bereichen der Hotellerie und Gastronomie sowie eine gute Allgemeinbildung vermittelt. Durch den praxisorientierten Unterricht in den Bereichen Service, Kochen und Empfangsdienst soll die Entscheidung über die Berufslaufbahn erleichtert werden.

Wichtigstes Ausbildungsziel der Hotelfachschule ist es, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, dass sie die betriebswirtschaftlichen und praktischen Abläufe in gastgewerblichen Betrieben kennen und entsprechende Entscheidungs- und Problemlösestrategien entwickeln können. Sie können mit Personal und Gästen umgehen und haben die entsprechenden sozialen Kompetenzen. Sie können sich gut in der Öffentlichkeit präsentieren und haben die entsprechenden rhetorischen Fähigkeiten und Kompetenzen. Neben fachlichen Kompetenzen ist auch die Teamfähigkeit sehr wichtig, da im Ausbildungsprozess sehr viele Abläufe, u.a. im Praxisunterricht, in Teamarbeit organisiert sind.

Arbeitsmöglichkeiten für die Absolvent/innen der Hotelfachschule gibt es im mittleren und höheren Führungsbereich von Hotel- und Gastbetrieben, aber auch in anderen Bereichen, wo die oben genannten Kompetenzen und Fähigkeiten von Bedeutung sind.

Ausbildungsorte