Schülerinnen und Schüler der Ober- und Berufsschule

Hier erhältst du viele wichtige Informationen, wenn du eine Ober- oder Berufsschule in Südtirol besuchst.

Jedes Jahr stellt das Land Studienbeihilfen für Ober- und Berufsschüler/innen in Südtirol bereit.

Die Beihilfen werden über öffentliche Wettbewerbe vergeben. Dabei wird die wirtschaftliche Situation der Antragsteller/innen und jene der gesetzlichen Vertreter/innen (Eltern) berücksichtigt.

Weitere Informationen findest du im Serviceportal.

Wenn du die untenstehenden Voraussetzungen erfüllst und keinen Liniendienst benutzen kannst, kannst du um einen Schülerverkehrsdienst ansuchen.

Einreichtermine

Du musst das entsprechende Formular für das Ansuchen um Zulassung zur Schülerbeförderung innerhalb 15. März 2019 bei der zuständigen Schule abgeben.
Innerhalb 18. April 2019 gibt die Schule die Daten aller Schüler/innen im Schulpassprogramm ein.

Weiters übermitteln die Schulen dem Amt für Schulfürsorge und dem Amt für Personenverkehr das neue Antragsformular für die Einrichtung von Beförderungsdiensten für Schüler/innen mit Behinderungen.

Einreicheort

Im Sekretariat der zuständigen Schule

Wo sind die Anträge erhältlich?

In den zuständigen Schulen

Voraussetzungen

Anspruchsberechtigt sind Ober- und Berufsschüler/innen, deren Wohnort eine Mindestentfernung von 2,5 km zur Schule bzw. zur nächstgelegenen Linienbushaltestelle aufweist. Die Voraussetzungen für die Einrichtung eines Schülerverkehrsdienstes sind die Mindestanzahl an Schüler/innen (4 Schüler/innen) und die Mindestentfernung von 2,5 km.

In der Regel werden eine Hin- und eine Rückfahrt eingerichtet; bei verpflichtend vorgeschriebenem Unterricht auch nachmittags.

Alle Schüler/innen können - sofern die Mindestvoraussetzung hinsichtlich Entfernung vom Wohnort gegeben ist - zum Schülertransport zugelassen werden. Der Jahrestarif beträgt 20,00 Euro, dieser wird nur einmal eingehoben.

Härtefälle

In Abweichung zu den vorhin genannten Mindestvoraussetzungen können, gemäß Beschluss der Landesregierung vom 13.06.2017, Nr. 648 (Externer Link), gegebenenfalls auch Beförderungsdienste eingerichtet werden, wenn die Mindestvoraussetzungen nicht gegeben sind, aber ein besonderer Härtefall vorliegt. Dabei ist die Familie aus objektiv nachweisbaren Gründen nicht in der Lage, ihr Kind zur Schule zu bringen und aufgrund der Beschaffenheit des Schulweges ist es außerdem für das Kind nicht zumutbar, den Schulweg alleine zurückzulegen.

Bei Vorliegen eines Härtefalls muss dem Antrag eine detaillierte Beschreibung der Situation beigelegt werden, welche dann überprüft und begutachtet wird.

Wenn bei Benutzung eines Liniendienstes die Wartezeit vor Unterrichtsbeginn und Unterrichtsende mittags 30 Minuten bzw. 60 Minuten nach dem Nachmittagsunterricht überschreitet, kann entweder ein Sonderdienst eingerichtet oder das Kilometergeld vergütet werden.

Abwicklung des Schülerbeförderungsdienstes

Die technische Durchführung der Beförderungsdienste für Schüler/innen obliegt dem Landesamt für Personenverkehr, am Silvius-Magnago-Platz 3 in Bozen, Tel. 0471 415480/01, E-Mail: personenverkehr@provinz.bz.it.

Vergütung des Kilometergeldes oder der Fahrtspesen

Den Schülerinnen und Schülern der Ober- und Berufsschule, welche die Voraussetzungen der Mindestentfernung zwischen Wohnort und Schule bzw. nächstgelegener Linienbushaltestelle erfüllen, aber keinen Sonderdienst nutzen können, kann eine Kilometerpauschale im Ausmaß von 0,30 Euro gewährt werden. Leerfahrten (d.h. es sind keine Schüler/innen an Bord) werden nicht vergütet.

Benutzt du ein Verkehrsmittel, welches nicht mit der Autonomen Provinz Bozen konventioniert ist, kannst du um die Vergütung der Fahrtspesen ansuchen. Dazu musst du ein Abonnement erwerben und es innerhalb Ende des Schuljahres der Schule vorlegen.

In beiden Fällen füllen deine Erziehungsberechtigten bzw. gesetzlichen Vertreter/innen das diesbezügliche Formular (siehe unten) aus und geben es im Sekretariat der zuständigen Schule ab. Die Schule berechnet dann anhand der Anwesenheitstage innerhalb Ende des Schuljahres den Tarif und übermittelt das Verzeichnis der Antragsteller/innen dem Amt für Schulfürsorge.

Besuchst du eine Abendschule, so hast du die Möglichkeit um die Vergütung der Fahrtspesen anzusuchen. Für die Berechnung wird der zu Schulbeginn (September) geltende Wertkartentarif verwendet.
Die Vergütung steht dir jedoch nur dann zu, wenn die Wartezeit vor Unterrichtsbeginn oder nach Unterrichtsende 60 Minuten überschreitet.

Vergütung der Fahrt- und Begleitspesen an Schüler/innen mit Behinderung

Alle Schüler/innen mit Behinderung, die eine Pflicht- oder Sekundarschule zweiten Grades (Oberschule), eine Kunst- oder eine Berufsschule besuchen und die Voraussetzungen gemäß geltender Gesetzgebung erfüllen, haben Anrecht auf die Vergütung der Fahrtspesen, wenn die Erziehungsberechtigten die Fahrten zu den Therapien selbst übernehmen und diese während der Unterrichtszeit stattfinden.
Beträge unter 50 Euro werden nicht ausbezahlt.

 

Formulare und Anlagen

Besuchst du die 1. oder 2. Klasse einer Ober- und Berufsschule werden dir die Bücher leihweise zur Verfügung gestellt.

Besuchst du die 3., 4. oder 5. Klasse einer Ober- und Berufsschule erhältst du einen Bücherscheck von maximal 150 Euro Euro für den Ankauf von Schulbüchern und didaktischem Material.
Als Lehrling oder wenn du eine berufsbegleitende Ausbildung absolvierst, erhältst du 60 Euro.

Im Rahmen des Familienpakets hat die Landesregierung mit Beschluss vom 13.06.2005, Nr. 2039 (Externer Link) die Richtlinien für die Zulassung zur Schulausspeisung wie folgt festgelegt:

  • der Dienst ist für die Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen und Grade, die eine Schule in der Gemeinde besuchen, zugänglich;
  • da die Gemeinden die Erfordernisse der Bevölkerung vor Ort am besten kennen, organisieren sie den Schulausspeisungsdienst eigenständig;
  • die Landesverwaltung erstattet den Gemeinden maximal 40% der Gesamtkosten für den Schulausspeisungsdienst zurück.

Anträge

Die Anträge sind direkt an jene Gemeinde zu richten, bei welcher man den Schulausspeisungsdienst in Anspruch nehmen will. In der Gemeinde liegen auch die notwendigen Unterlagen und Vordrucke für die Zulassung auf.

Unfallversicherung zugunsten der Kinder der Kindergärten und der Schülerinnen und Schüler aller Schulstufen und Grade der Provinz Bozen

Diese Versicherung deckt alle Unfälle, die Kindergartenkinder und Schüler/innen auf dem Schulweg, während des Pflichtunterrichts, bei allen schulergänzenden Tätigkeiten und bei Sporttätigkeiten erleiden können.

Bei außerschulischen Veranstaltungen, Ausflügen, Sportveranstaltungen usw. gilt die Bestimmung, daß diese nur dann gedeckt sind, wenn sie von den zuständigen Schulorganen organisiert oder zumindest mitgetragen werden.
Die Schulen haben die Pflicht, die Unfälle der Versicherungsgesellschaft AIG Europe Limited (Externer Link) zu melden.

Der neue Vertrag ist vom 28.02.2017 bis zum 28.02.2021 gültig.

Vertragsdokument/Versicherungspolizze

Schüler/innen mit Behinderungen der Pflicht-, Ober- und Berufsschulen haben Anrecht auf volle bzw. teilweise Übernahme der Unterbringungskosten.

Im Serviceportal findest du weitere Informationen.