Notdienst in Kindergarten und Schule anlässlich des Covid-19-Notstandes

Für wen wird der Notdienst eingerichtet?

Für Kinder des Kindergartens, für Schülerinnen und Schüler der Grundschule und für Schülerinnen und Schüler mit einer Beeinträchtigung laut Gesetz 104/1992 aller Schulstufen.

Wann startet der Notdienst und wie sind die Zeiten des Angebots?

Der Notdienst startet in den Kindergärten und Schulen der Deutschen und Ladinischen Bildungsdirektion am Montag, 18. Mai 2020 und dauert bis einschließlich 16. Juni 2020. Er wird täglich von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.30 Uhr angeboten.

Wer darf ansuchen?

Eltern oder Erziehungsverantwortliche können ihr Kind beziehungsweise ihre Kinder dann zum Notdienst anmelden, wenn sie 1.

  • keine andere Möglichkeit zur Betreuung/Begleitung des Kindes oder der Kinder durch einen Elternteil oder eine Erziehungsverantwortliche oder einen Erziehungsverantwortlichen, durch im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Personen, durch einen Partner/eine Partnerin oder nahe Angehörige haben
  • keine Möglichkeit haben, flexible Modelle der Arbeitszeitgestaltung in Anspruch zu nehmen
  • keine Möglichkeit zu Modellen von Smart Working oder Home Office haben
  • in der Zeit des Notdienstes (Vormittag) nachweislich im Dienst sind

oder wenn sie sich 2.

in einer nachweislich schwierigen sozialen Situation befinden, die vom Sozialsprengel begleitet wird

oder wenn 3.

ihr Kind eine schwere Beeinträchtigung laut Gesetz 104/1992 hat.

Sollte es zu viele Ansuchen geben, wer trifft die Auswahl?

Die Ansuchen der Eltern oder Erziehungsverantwortlichen, die die im vorhergehenden Absatz unter 1. angeführten Kriterien erfüllen, werden nach folgenden Vorrängen gereiht:

A1: Beide Eltern sind im Bereich der öffentlichen Gesundheit, der Sicherheit oder im Pflegebereich tätig.
A2: Beide Eltern sind im Bereich der Lebensmittelversorgung oder im Notdienst der Schule oder des Kindergartens tätig.
B: Nur ein Elternteil ist in den unter A1 und A2 genannten Bereichen tätig.
C: Kein Elternteil ist in den unter A1 und A2 genannten Bereichen tätig.
D: Ein Elternteil hat eine schwere Behinderung gemäß Artikel 3 Absatz 3 des Gesetzes Nr. 104/1992, die von der zuständigen Ärztekommission festgestellt wird, und der andere Elternteil kann das Kind nicht betreuen (siehe Bedingungen für den Zugang).

Die Anträge um Zulassung werden von den Führungskräften der Kindergärten und Grundschulen gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der jeweiligen Gemeinde (oder mit von ihnen delegierten Personen) geprüft.

Wichtiger Hinweis beim Ausfüllen des Formulars (Vorrang B, C und D):

Art: 3 Abs. 1, Buchstabe a) bis d) entspricht folgenden Kriterien:

Die Eltern bzw. Erziehungsverantwortlichen haben weder eine Möglichkeit zur Betreuung des Kinder /der Kinder durch einen zweiten Elternteil bzw. Erziehungsverantwortlichen, eine im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person, eine/n Partner/in oder nahe Angehörige noch eine Möglichkeit zur Inanspruchnahme von flexiblen Modellen der Arbeitszeitgestaltung noch eine Möglichkeit zu Modellen von Smart Working oder Homework haben und eine nachweisliche Arbeits- oder Dienstverpflichtung während der Zeit des Notdienstes (Vormittag) haben.

Gesuche und weitere Informationen

Alle Gesuchsvorlagen und Informationen zum Notdienst finden sich auf dieser Seite. Die Formulare für die Anmeldungen werden dort am 13. Mai 2020 zur Verfügung stehen.