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Olympiade Italienisch als Zweitsprache: Die Siegerinnen heißen Silvia Reinalter und Anna Zanferrari

Die Siegerinnen und Sieger auf einen Blick

Die siebte Ausgabe der Italienischolympiade als Zweitsprache in Südtirol ist am Donnerstag, 25. März 2021, erfolgreich abgeschlossen worden.

Die Prämierungsfeier des Landesfinales, das bereits am 3. März stattgefunden hatte, ging am Gedenktag Dantes (»Dantedì«), dem 25. März 2021 über die Bühne. Bei der Feier, die wie das Finale online abgehalten wurde, wurden die drei Gesamtsiegerinnen und Gesamtsieger der Kategorien Junior (erstes Biennium) und Senior (zweites Biennium und 5. Klasse) sowie die insgesamt sechs Gewinnerinnen und Gewinner, je zwei nach den drei Schulkategorien Gymnasien, Fachoberschulen und Berufsschulen, bekannt gegeben.

Silvia Reinalter und Anna Zanferrari entscheiden Bewerb für sich

Auf das oberste Treppchen steigen durften Silvia Reinalter (Junior) und Anna Zanferrari (Senior), beide Schülerinnen am Sprachen- und Realgymnasium »Nikolaus Cusanus« in Bruneck. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Online-Prämierung erfuhren interessante Details über die beiden Gewinnerinnen, so liebt Silvia beispielsweise griechische Mythologie und Literatur und spielt Flöte und Violine, während Anna gerne in der Natur wandert und auf der Oboe musiziert.

Gleich hinter den zwei Oberschülerinnen konnten sich in der Kategorie Junior Natan Colletta vom Oberschulzentrum der ladinischen Ortschaften in Stern/Abtei, genauer des Sprachengymnasiums und Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums, und Giacomo Dall’Asta der Technologischen Fachoberschule »Max Valier« in Bozen auf den Rängen zwei und drei behaupten.

Anna Delvai vom Sozialwissenschaftlichen Gymnasium »Robert Gasteiner« in Bozen und Lucia Pizzini, Schülerin am Sprachengymnasium und Sozialwissenschaftlichen Gymnasium in Stern/Abtei, machten mit ihrem zweiten und dritten Platz in der Kategorie Senior die Siegerliste komplett.

Die Gewinner/innen nach Schultypen

Die Goldmedaille dieser Wettbewerbsausgabe in den Kategorien Gymnasien, Fachoberschulen und Berufsschulen ging an Margherita Dapunt (Gymnasium, Stern/Abtei), Luca Obexer (Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation in Brixen) und Diego Ciccolini (Landesberufsschule für Handel und Grafik in Bozen) in der Kategorie Junior und an Mishel Sadivski (Realgymnasium in Brixen), Giulia Pordon (Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation in Brixen) sowie Neele Erdini (Landesberufsschule für Handel und Grafik in Bozen).

Den Preis als beste Schule hat sich das Sprachengymnasium/Sozialwissenschaftliches Gymnasium am Oberschulzentrum der ladinischen Ortschaften in Stern/Abtei erobert.

Große Beteiligung

Am Landesfinale hatten 39 Finalistinnen und Finalisten aus 16 Schulen der Oberstufe teilgenommen, ebenso die verschiedenen Referentinnen und Referenten der jeweiligen Schulen, zahlreiche Schulführungskräfte, die Schulinspektorin für die Zweite Sprache Italienisch, Sarah Viola, die Schulamtsleiterin und Landesschuldirektorin der ladinischen Schulen, Edith Ploner, sowie der Präsident der Gesellschaft „Dante Alighieri“ in Bozen, Giulio Clamer, verschiedene Sponsoren, die Schulen »Rimini Academy« und »Scuola Toscana«, das Verlagshaus Loescher und zahlreiche Gäste und Mitarbeitende. 

Organisiert wurde die Olympiade von Cristina Corbetta und Paola Rizzi, Lehrerinnen an der Fachoberschule für Wirtschaft, Grafik und Kommunikation »Julius und Gilbert Durst« in Brixen.

Olympischer Geist und Spielfreude

Vor der Bekanntgabe der Siegerinnen und Sieger wurde ein Video eingespielt, in dem jede Finalistin und jeder Finalist einen Dreizeiler aus dem »V canto dell’Inferno« von Dante rezitierte. Nicht fehlen durfte auch dieses Mal das Quiz »Kahoot!«, bei dem auch einige der Online-Gäste begeistert mitmachten. Es galt, 15 Fragen aus Kultur, allerlei Wissenswertem und dem aktuellen Geschehen richtig zu beantworten. Um den Schülerinnen und Schüler eine Stimme zu geben und sie besser kennenzulernen, interviewte Schuldirektor Simon Raffeiner fünf von ihnen zu interessanten Fragen über Glück, Freundschaft, Erwartungen und Wünsche, die mit dem Glücksrad ausgewählt worden waren.

Einen weiteren wichtigen Beitrag leisteten der Linguist und Autor Giuseppe Antonelli sowie der Journalist Aldo Cazzullo, die ihre Bücher »Il museo della lingua italiana« und »A riveder le stelle. Dante, il poeta che inventò l’Italia« mit persönlicher Widmung vorstellten.

Das gesamtstaatliche Finale der Italienischolympiade wird am 11. Mai stattfinden. Silvia Reinalter (Junior) und Anna Zanferrari (Senior) werden dort ihr Bestes geben und sich mit circa 80 Mitbewerberinnen und Mitbewerbern aus ganz Italien und der italienischen Schulen im Ausland messen.

(CC/TS)

Medienecho:

Pressemitteilung der Landesagentur für Presse und Kommunikation

Comunicato stampa dell'Agenzia provinciale di stampa e comunicazione

Südtirol online, 31.03.2021

Südtirol News, 31.03.2021

Barfuss, 31.03.2021

Alto Adige, 31.03.2021

 

TS

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