Schulen zeigen, was möglich ist...

Einige Bildungssysteme, z.B. in Deutschland oder Skandinavien, führen das „Darstellende Spiel“ als reguläres Schulfach. Auf einen curricular verankerten Theaterunterricht können wir in Südtirol noch nicht zurückgreifen, aber wir verfügen über zahlreiche gut ausgebildete Theaterpädagoginnen und -pädagogen, die eine wertvolle Ressource für die Schulen darstellen, und über das Umfeld einer reichen Theaterlandschaft, das auf den schulischen Kontext fördernd einwirkt. Dass auch unter den gegebenen Rahmenbedingungen theaterpädagogisches Arbeiten auf hohem Niveau möglich ist, zeigen zahlreiche Projekte und verschiedene Organisationsmodelle in allen Schulstufen. Exemplarisch kommen hier drei engagierte Lehrpersonen zu Wort, um sichtbar zu machen, was – in aller Unterschiedlichkeit – an Südtirols Schulen derzeit möglich ist, und um Interessierten Mut zu machen, theaterpädagogische Wege einzuschlagen.

Wir haben nachgefragt...

"Ohne den Rückhalt und die Akzeptanz des Lehrerkollegiums sind solche Projekte, wie wir sie an der Schule machen, nicht möglich." G.A.

Alexandra Hofer - Mittelschule 'Josef von Aufschnaiter' Bozen

"Jeder kann sich einlassen, wie und wie weit er möchte. Da gibt es keinen Druck, und die meisten lassen sich mehr ein, als sie zuerst gedacht haben." C.P.

Georg Aichner - Sprachen- und Realgymnasium Bruneck

"Alles ist im Theater machbar: Man muss nur flexibel sein und offen und mit dem umgehen, was da ist." A.H.

Christine Perri - Schulsprengel Meran/Stadt