Schulsprengel Meran/Stadt

Schulsprengel Meran/Stadt
Christine Perri - Schulsprengel Meran/Stadt

Interview mit Christine Perri

Grundschullehrerin, Theaterpädagogin und Spielleiterin, mit 22 Stunden für theaterpädagogische Projekte freigestellte Lehrperson am Schulsprengel Meran/Stadt

Frau Perri, Sie haben an Ihrer Schule eine Freistellung von 22 Stunden für theaterpädagogisches Arbeiten, was in diesem Umfang vermutlich einzigartig in Südtirol ist. Wie ist es dazu gekommen?

Es hat alles ganz klein angefangen und ist über die Jahre nach und nach gewachsen: Nach der Geburt meiner Tochter bin ich im Mai an die Schule zurückgekommen und sollte für Supplenzen zur Verfügung stehen, und da habe ich für eine 5. Klasse Grundschule ein kleines theaterpädagogisches Projekt gemacht. Die Lehrpersonen waren begeistert und haben gesagt: „Diese Art von Arbeit ist etwas ganz Neues und wir hätten das auch für andere Klassen gern.“ Der damalige Direktor hat mich gefragt, ob ich parallel zum Unterricht vier Wochenstunden für Projekte übernehmen würde, und jede Lehrperson hat einige Minuten Unterrichtszeit für mich übernommen. Mittlerweile mache ich 22 Stunden an den vier Grundschulen und der Mittelschule unseres Sprengels.

Was sind für Sie die Voraussetzungen dafür, dass sich theaterpädagogisches Arbeiten in dieser Form an einer Schule etablieren kann?

Du musst voll davon überzeugt sein und die Arbeit nicht scheuen. Du darfst nicht warten, dass ein Direktor dir das richtet. Richten musst du es. Dass ich mir diesen Platz genommen habe, hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich ein sehr freiheitsliebender Mensch bin. Ich habe auch bald einmal gesagt: „Ich kann nicht in der Klasse arbeiten, ich brauche eine Aula oder einen großen Raum mit wenig Stühlen und viel, viel freiem Platz.“ ...

Lesen Sie hier das gesamte Interview...

Theaterprojekte im Schulsprengel Meran/Stadt