Baustein Kollegiale Hospitationen

Baustein Kollegiale Hospitationen

Gegenseitige Unterrichtsbesuche tragen zur Weiterentwicklung der eigenen unterrichtsrelevanten Kompetenzen bei und geben Anlass zu intensiven und gewinnbringenden Gesprächen über die Unterrichtsqualität.

Die gegenseitigen Unterrichtsbesuche werden im Regelfall mit der Tutorin oder dem Tutor bzw. mit einer Fachkollegin oder einem Fachkollegen vereinbart. Die Unterrichtsbesuche werden gemeinsam vor- und nachbereitet (Festlegung der Schwerpunkte und Indikatoren für die Hospitation, Nachbesprechung und Feedback).

In der Berufseingangsphase sind mindestens zwei kollegiale Hospitationseinheiten pro Jahr verpflichtend vorgesehen, insgesamt vier in zwei Jahren. Sie sind eigenverantwortlich zu organisieren.

Die absolvierten Hospitationen sind zu dokumentieren (Hospitationspass-PDF, Word-Version) und müssen von der Lehrperson bestätigt werden, bei der die Hospitation stattgefunden hat bzw. deren Unterricht besucht wurde.

Für die Vor- und Nachbereitung, die Durchführung und die Dokumentation wird ein Arbeitsaufwand von 10 Stunden pro Jahr anerkannt.

Es ist sinnvoll, die Erkenntnisse aus den Hospitationen im Entwicklungsteil des Portfolios der beruflichen Entwicklung zu dokumentieren.

Hinweise:

Wählen Sie ein Beobachtungsinstrument aus, das zum vereinbarten Schwerpunkt Ihrer Beobachtungen passt. Während Ihres Studiums haben Sie sicher viele solcher Instrumente kennengelernt und erprobt.

Denken Sie bei der Nachbesprechung an die Regeln guten Feedbacks.