Berufseingangsphase

Berufseingangsphase

Die ersten Unterrichtsjahre sind für junge Lehrerinnen und Lehrer von prägender Bedeutung. Nach dem abgeschlossenen Studium und ersten Praktikumserfahrungen stellt der Übergang ins Berufsleben einen wichtigen Schritt dar. Eine neue Herausforderung ist zu bewältigen, das in der Ausbildung Gelernte will angewandt und in der Praxis erprobt werden, neue Erfahrungen werden gesammelt und ausgewertet. Zusammen mit dem Studium sind die ersten Jahre entscheidend für die Herausbildung von Grundüberzeugungen und für die Entwicklung einer subjektiven Didaktik.

Das Bildungsgesetz sieht eine zweijährige Berufseingangsphase vor, in der die Lehrpersonen spezifische Fortbildungsangebote und Praxisbegleitung durch eine Tutorin oder einen Tutor vor Ort in Anspruch nehmen müssen. Südtirol folgt damit der Empfehlung des Europarates, der eine begleitete Berufseingangsphase für junge Lehrpersonen fordert, damit sie sich besser und positiver im Beruf beheimaten können.

Verbunden mit der Berufseingangsphase ist eine einjährige Probezeit, in der das grundsätzliche Vorhandensein der Kompetenzen in den beruflichen Handlungsfeldern überprüft wird.

Die Detailkriterien für die Durchführung der Berufseingangsphase, die Inanspruchnahme der Praxisbegleitung und die Anerkennung der Fortbildung für das Berufsbildungsjahr wurden mit Beschluss der Landesregierung am 25.07.2017 festgelegt.

Die Fortbildungsverpflichtung in der Berufseingangsphase besteht aus vier Bausteinen.Vorgesehen ist ein Arbeitsaufwand von insgesamt 100 Stunden in 2 Jahren.

Lehrpersonen, die sich im Schuljahr 2018/2019 im 1. Jahr der Berufseingangsphase befinden, melden sich nach der Stellenwahl für die verpflichtenden Fortbildungsveranstaltungen an. Lehrpersonen im 2. Jahr der Berufseingangsphase brauchen sich nicht neu anzumelden.

Kursfolge 14.gs
Berufseingangsphase in der Grundschule 2018/2020
Mitteilung vom 05.07.2018 mit Anlagen

Kursfolge 14.om
Berufseingangsphase in Mittel- und Oberschule 2018/2020