Informationen für Schulführungskräfte, Tutorinnen und Tutoren

Laut einer Empfehlung des Europarats brauchen Lehrpersonen in der Berufseingangsphase Unterstützung auf drei Ebenen:

  • die berufliche (Planen, Durchführen und Evaluieren von Unterricht, dienstrechtliche und schulorganisatorische Fragen, die Dokumentation von Unterricht und Planung)
  • die soziale (der Austausch mit Personen in der gleichen beruflichen Lage, der professionelle Dialog über berufliche Anliegen, die kollegiale Fallbesprechung und das kollegiale Coaching)
  • die persönliche (die Unterstützung vor Ort durch eine Tutorin oder einen Tutor, die Reflexion der eigenen Erfahrungen, das Erkennen und Verwirklichen von persönlichen Entwicklungszielen).

Besonders auf der dritten Ebene kommt den Schulen, an denen die jungen Lehrpersonen tätig sind, eine besondere Aufgabe zu. Die Begleitung im ungewohnten beruflichen Alltag, die professionelle Expertise und kollegiale Unterstützung sind vor Ort am wirksamsten. Ebenso sind es Schulführungskräfte und Tutorinnen und Tutoren, die die jungen Lehrpersonen in ihrem täglichen beruflichen Handeln am besten beobachten und ihre Entwicklung verfolgen und einschätzen können. (rechte Seite des Diagramms)

Während es die Aufgabe der Tutorinnen und Tutoren ist, die jungen Lehrpersonen zu unterstützen und zu begleiten, kommt der Schulführungskraft auch eine Bewertungsaufgabe zu (Bestehen der Probezeit, erfolgreicher Abschluss der Berufseingangsphase).