Gesundheitsfördernde Schule

Bildung und Gesundheit haben gemeinsame Interessen. Diese Interessen zu vereinigen, erlaubt Schulen, zu besseren Orten für das Lernen, Lehren und Arbeiten zu werden. (Resolution von Vilnius 2009: Bessere Schulen durch Gesundheit)

Gesundheitsfördernde Schule

Die „Gesundheitsfördernde Schule“ beruht auf einem Konzept, das die Verbesserung der Gesundheits-, Bildungs- und Beziehungsqualität in Schulen anstrebt. Das Konzept baut auf zwei zentralen Arbeitsansätzen auf:

  • Gesundheitsförderung nach dem Lebensweisen-Ansatz fördert die gesundheitsrelevanten Kompetenzen der Menschen vor Ort und befähigt sie, in angemessener Weise Verantwortung für sich selbst, für ihre Mitmenschen und für ihre Umwelt zu übernehmen.
  • Gesundheitsförderung nach dem Setting-Ansatz schafft Arbeits-, Lern- und Lebensbedingungen, die förderlich für die Gesundheit der ganzen Schulgemeinschaft sind, und reicht über die Schulhausgrenzen hinaus in Familien und Gemeinden.

Gesundheitsförderung durch Schulentwicklung

Um eine Gesundheitsfördernde Schule zu werden, entwickeln Schulen ein gesundheitsförderndes Schulprofil, das im Dreijahresplan des Bildungsangebotes verankert wird. Zugleich stellen sie sicher, dass die von den Rahmenrichtlinien vorgesehenen Kompetenzziele zur Gesundheitsförderung erreicht werden.

Dazu gehören neben Gesundheitskompetenz, Lebenskompetenz, Partizipation und Chancengleichheit ein sicheres Schulumfeld, gesundheitsförderliche Unterrichtsmethoden, die Einbeziehung und Mitbestimmung aller Beteiligten, die Befähigung zum selbstbestimmten Handeln, ein ganzheitliches Lerncurriculum und regelmäßige Evaluation.

Damit die angestrebten Veränderungen besser erreicht werden können, sind in diesem Projekt Aspekte der Gesundheitsförderung und Schulentwicklung eng miteinander verzahnt.