Sexualpädagogik

"Sexualerziehung ist Erziehung zur Liebesfähigkeit." (Martin Furian)

Das Thema Sexualität ist in der schulischen Realität in vielfältigen Formen immer präsent. Kinder und Jugendliche sitzen als Jungen und Mädchen in der Klasse, sie stellen Fragen oder meiden das Thema, verwenden sexualisierte Begriffe, experimentieren in der Gruppe mit möglichen Ausgestaltungen ihrer Geschlechterrolle, treten in Beziehung zu männlichen und weiblichen Lehrpersonen.

Daraus ergibt sich für Kindergarten und Schule ein klarer Erziehungsauftrag, dem zugrunde liegt, dass Sexualerziehung ein Teil der Gesamterziehung und somit ganzheitliche Pädagogik ist und sich nicht in Wissensvermittlung erschöpft.

Es gilt daher, Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten und zu unterstützen. Dies bedeutet zum einen, die Aufmerksamkeit auf die Persönlichkeitsentwicklung und somit auf die Stärkung des Selbstwertes zu richten und zum anderen, die jungen Menschen im verantwortungsbewussten Umgang mit der eigenen Sexualität und mit ihren sexuellen Beziehungen zu bestärken.

Unterstützung der Lehrpersonen Schritt für Schritt:

  • im Umgang mit persönlichen Unsicherheiten, Zweifeln und unvorhergesehenen Situationen
  • bei der Bedarfserhebung in der Klasse
  • bei der Auswahl der Themen und bei der Planung des Konzeptes sowie der Auswahl der Unterrichtsmaterialien
  • bei der Planung und der Durchführung des Elternabends
  • bei der Arbeit in der Klasse, eventuell auch durch Zuweisen von Expertinnen und Experten
  • bei der Auswertung der Initiative und der Planung weiterer Schritte