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Lehrgangsabschluss: Religionspädagogische Praxis im Unterricht

Ganzheitlich sinnorientierte Pädagogik im Kindergarten und in der Grundschule

Ende März 2008 wurden den 24 Teilnehmern und Teilnehmerinnen aus Südtirol, Nordtirol und Vorarlberg für den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs  »Religionspädagogische Praxis im Unterricht – ganzheitlich sinnorientierte Pädagogik im Kindergarten und in der Grundschule« die Zertifikate überreicht.

Die Religionspädagogische Praxis (RPP), begründet von Sr. Esther Kaufmann und vom Münchner Religionspädagogen Franz Kett, versteht sich nicht so sehr als Methode, sondern ist vielmehr Weg einer ganzheitlichen Sinnsuche und Glaubensfindung, den Erziehende und Erzieher gemeinsam gehen und hat in den letzten drei Jahrzehnten als pädagogische Konzeption im deutschsprachigen Raum Beachtung gefunden.

Der Weg der ganzheitlichen religiösen Erziehung hat die Ausbildung vom Eigen-Sinn des Kindes im Sinne von Identitätsfindung, von Gemein-Sinn und das Erspüren von Lebens-Sinn zum Ziel. Von den Inhalten und Methoden her versucht die Religionspädagogische Praxis Menschen in ihrem Personenzentrum zu berühren und in Kindern eine Haltung der Berührbarkeit zu erzielen.

Die Religionspädagogische Praxis kann als eine Sinnenpädagogik, eine Beziehungspädagogik und eine Sinnpädagogik bezeichnet werden. In ihrer Ausrichtung auf Sinnorientierung versteht sie sich als Gegengewicht zu pädagogischen Strömungen, die sich vornehmlich in soziologischen Fragestellungen und sozialpädagogischen Methoden und Aktionen bewegen.

CP