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Sprachenzentrum Schlanders organisiert Integrationsprojekt mit muslimischem Architekten und Künstler im Kulturhaus von Schlanders

Workshops für 22 Schulklassen über aktuelle Migrationsthemen

"Deutsch lernen hat mir Tore geöffnet."

Der Koordinatorin des Sprachenzentrums im Vinschgau, Sabina Mair, gelang es, Nasreddine Fidouh, einen muslimischen Architekten und Künstler aus Algerien für ein Integrationsprojekt mit Schlanderser Oberschulklassen zu gewinnen.

Ein Ziel der Workshops war, den Vinschger Jugendlichen zu zeigen, dass es im Leben Hürden und andere Personen als Spiegel braucht, um sich und den eigenen Weg zu finden. Eine Woche lang hat Nasreddine (Montag, den 12. Mai bis Samstag, den 17. Mai) schließlich über 450 Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Schlanderser Oberschulen (WFO, TFO, Realgymnasium, Landesberufsschule) seine farbenfrohen und geistig-spirituellen Bilder und Maltechniken erklärt, dabei auch von seinen teilweise großen Problemen mit der Integration in Deutschland erzählt, wie z. B. Anfeindungen, Übergriffe und Demütigungen.

Er riet den Oberschülerinnen und Oberschülern die Angst abzulegen und selbstbewusster zu sein und das Leben mit Freude und Offenheit für Neues und Fremdes zu erleben.

Das Projekt des Bereichs Innovation und Beratung wurde auch von der Gemeinde Schlanders, dem Bildungsausschuss Schlanders und Kortsch und der Bibliothek Schlandersburg unterstützt.

  

  

SM

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