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Gelungene Auftaktveranstaltung zu den Schreibwerkstätten für Schülerinnen und Schüler im Rudolf Stolz Museum in Sexten

eine gemeinsame Initiative des Bereichs Innovation und Beratung, des Rudolf Stolz Museums Sexten und des Schulverbundes Pustertal

bei der Arbeit im Museum

Am 03.02.15 trafen sich 14 Lehrpersonen im R. Stolz Museum in Sexten zu einer Fortbildungsveranstaltung zum Thema „Zu Bildern schreiben". In diesem Rahmen konnten sich die Teilnehmenden unter der Führung von Hermann Rogger mit den Bildern der Ausstellung „Weißes Tagebuch" von Uta Reinhardt auseinandersetzen und von der Schriftstellerin, Journalistin und Schreibwerkstättenleiterin Bettina Gartner erfahren, wie man von Bildern ausgehend einen thematischen Bogen spannt und Schreibanlässe für Schülerinnen und Schüler entwickeln kann.

In den ausgestellten Bildern lenkt die Künstlerin Uta Reinhardt den Blick des Betrachters nach Innen und versucht, dem Wesen der Dinge auf die Spur zu kommen. Ganz in diesem Sinne scheint es reizvoll zu sein, in den Schreibwerkstätten mit den Schülerinnen und Schülern philosophische Fragen wie „Was kommt nach dem Tod?", „Warum tragen Menschen Masken?", „Wie fühlt sich Freiheit an?" ... zu thematisieren.

In den kommenden Wochen werden 34 Kinder und Jugendliche aus den Schulsprengeln Innichen, Olang, Toblach und Welsberg im Rahmen eines begabungs- und begabtenfördernden Projekts unter der Leitung von Bettina Gartner im Museum Texte schreiben. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, dass interessierte Lehrerinnen mit ihren Klassen oder einer interessierten Schülergruppe selbständig ins Museum kommen, um in dieser Umgebung die Anregungen aus der Fortbildung umzusetzen. Das Ergebnis - eine Fülle philosophischer Kindertexte - wird dann mit den Bildern in Buchform präsentiert. Die Auswahl der Texte übernimmt eine Fachjury.

Als besonders gelungen bezeichneten die teilnehmenden Lehrpersonen auch die Verknüpfung von Fortbildungsveranstaltung, Schreibwerkstätten für Schülerinnen und Schüler (durch eine Fachfrau unterstützt) mit der Möglichkeit, die gemachten Erfahrungen in diesem Rahmen selbst auszuprobieren.

Man darf gespannt auf das Ergebnis sein.

Anfang März werden die entstandenen Texte noch im Rahmen einer weiteren eintägigen Fortbildungsveranstaltung gemeinsam mit den Lehrpersonen gesichtet. Dabei steht das Lektorieren und Redigieren der Texte jenseits eines schulischen Korsetts im Vordergrund.

BC

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