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Waldpädagogik: Beobachten, Wahrnehmen und Lernen mit und in der Natur

Lehrpersonen und Förster bilden sich gemeinsam fort.

Lehrpersonen und Förster mit Referenten Katharina Bancalari, Lothar Gerstgrasser und Laurin Mayer

„Finde einen Stock, der einen Meter lang ist.“ Diese scheinbar einfache Aufgabe gestaltete sich für einige der Teilnehmer doch als Herausforderung. Mit Materialien, die die Natur zur Verfügung stellt, lassen sich einfach und auf unterhaltsame Weise Längen-, Flächen- und Raummaße nachbauen. Aber nicht nur Rechenaufgaben sind im Wald zu finden, mit etwas Fantasie gibt es auch jede Menge Anlässe, Sprache zu gebrauchen. Durch geschickte Arbeitsaufträge werden plötzlich ökologische Zusammenhänge sichtbar oder Gesetzmäßigkeiten in der Natur erfahrbar.

Der Wald bietet eine reiche Palette an Materialien, es geht nur darum, diese gezielt für Denk-, Beobachtungs,- oder Lernaufgaben zu nützen.

Um dieses reichhaltige Angebot an Lernerlebnissen, das im Wald steckt, zu erleben und zu erfahren, darum ging es bei einem zweitägigen Seminar im Forsthaus „Latemar“ am Karerpass. Paul Zipperle vom Amt für Forstverwaltung suchte über die Pädagogische Abteilung den Kontakt zu den Schulen, zwecks einer Zusammenarbeit und eines gewinnbringenden Austauschs. Das Angebot wurde von den Lehrpersonen gern angenommen und so sollte diese Kooperation zwischen der Abteilung Forstwirtschaft und der Pädagogischen Abteilung weiterhin bestehen bleiben, im Sinne eines Lernens miteinander und voneinander.

SH

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