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Virtuelle Gletscher-Reise für Schülerinnen und Schüler

Neue Virtual-Reality-Brillen, die die Pädagogische Abteilung ab jetzt verleiht, holen den Suldenferner ins Klassenzimmer.

Virtuelle Gletscherwanderungen im Klassenzimmer: VR-Brillen ermöglichen diesen besonderen Unterricht. Foto: Peter Daldos

Eine Gletscherwanderung ohne Kondition und ohne körperliche Anstrengung unternehmen: Die Virtual-Reality-Technik (VR) macht’s möglich. Die Pädagogische Abteilung der Deutschen Bildungsdirektion hat kürzlich – mit Unterstützung der Stiftung Südtiroler Sparkasse – ein Set von 30 VR-Brillen angekauft, das interessierten Schulen ab jetzt zur Verfügung steht.

Eine Arbeitsgruppe an der Pädagogischen Abteilung hat die virtuelle Expedition auf den Suldenferner ausgearbeitet, die man mit Hilfe der VR-Brillen erleben kann. Man begibt sich damit mitten in die 360-Grad-Gletscherlandschaft und lässt den Blick rundherum schweifen, sieht Gletscherspalten, mächtige Moränen und noch anderes rund um den Gletscher –  ganz so, als ob man vor Ort wäre. In die Panoramabilder eingebaut sind sog. Points of Interest, Punkte in der Landschaft, die auf Besonderheiten hinweisen. Die Lehrperson bekommt ein Tablet, auf dem zu den einzelnen Punkten kurze Erklärtexte aufscheinen und mit dem sie die Klasse durch die Landschaft führen kann. Der Suldengletscher ist derzeit von sechs unterschiedlichen Positionen aus »virtuell begehbar«.

Nicht nur den Gletscher, auch andere Orte der Welt kann man mit Hilfe der VR-Brillen virtuell besuchen. Weitere Beispiele sind im Internet unter den Schlagwörtern -Google Expedition- zu finden.

Am 16. März findet die Fortbildung 33.21 „Eine virtuelle Gletschertour“ aus dem Landesplan der Fortbildung statt. Hier erhalten Lehrpersonen die Gelegenheit, die VR-Brillen auszuprobieren und Einsatzmöglichkeiten für den Unterricht kennenzulernen.

Informationen zur Ausleihe erteilt Harald Angerer vom Referat Fachdidaktik der Pädagogischen Abteilung. harald.angerer@provinz.bz.it

SH

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