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Arbeitsmarkt-news: Euregionale Arbeitsmarktpolitik im Vergleich

Gemeinsamkeiten und Unterschiede der aktiven und passiven Arbeitsmarktpolitik der drei Länder der Europaregion stellt eine neue Doppelnummer von "Arbeitsmarkt-news" dar.

Einen Blick über die Landesgrenzen Südtirols unternimmt die neue Ausgabe des Informationsblattes der Landesbeobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt "Arbeitsmarkt-news". Südtirol, das Trentino und das Bundesland Tirol stehen demnach vor vergleichbaren Herausforderungen: Fachkräftesicherung, das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt optimal zu gestalten sowie Betrieben wie Arbeitsuchenden professionelle Dienstleistungen anzubieten. Zwar spielt die Zugehörigkeit zum jeweiligen Staat eine Rolle. Der Vergleich zeigt aber auch, dass alle drei Länder sehr eigenständige arbeitsmarktpolitische Wege beschreiten.

Wesentliche Herausforderungen sieht Arbeitslandesrat Philipp Achammer für die Arbeitsmärkte in allen drei Ländern der Europaregion: "Südtirol hat eine Reihe von Initiativen gestartet und kooperiert mit seinen Nachbarregionen – ein Austausch, den ich intensivieren möchte. Wie Tirol und das Trentino setzt auch Südtirol auf eine eigenständige, gestaltende Arbeitsmarktpolitik. Gerade in der Arbeitsmarktpolitik ist die Kooperation der Südtiroler Sozialpartner äußerst wichtig und wird in den nächsten Jahren noch gestärkt." 

Ausgehend von der seit Jahren guten Arbeitsmarktlage in Südtirol spricht sich der Direktor der Landesabteilung Arbeit, Stefan Luther, dafür aus, den Blick auf die Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik und auch die entsprechenden Einrichtungen zu richten, damit dies so bleibt: "Der Vergleich mit unseren Nachbarregionen zeigt, dass die Vermittlung und gezielte Maßnahmen eine wichtige Rolle spielen. Damit wir die Dienstleistungen für Arbeitsuchende wie für Betriebe sichern und ausweiten können, ist es notwendig, Strukturen zu überdenken und neue Synergien zwischen den Einrichtungen zu schaffen."

Analyse und beide Ausgaben im Anhang

Im Anhang finden Interessierte die beiden Ausgaben von Arbeitsmarkt-news und eine ausführliche Analyse der Daten durch den Abteilungsdirektor Stefan Luther.

jw