Rund ums Lernen

Kurse, Lehrgänge, Seminare, Moocs... das Angebot in der Weiterbildung scheint riesengroß. Fernlernen, Wochenendseminar oder Abendkurs stehen zur Verfügung. Lebenslanges Lernen ist in aller Munde. Wie können Sie sich da noch zu recht finden? Wir haben auf diesen Seiten Informationen zusammengestellt, damit Weiterbildung nicht zum Muss sondern zu einer bereichernden Erfahrung für Sie wird.

Oft ist es ganz klar, welchen Kurs wir suchen: Der bevorstehende Urlaub in Südamerika weckt in uns das Bedürfnis nach einem Spanischkurs, der Heiratswunsch führt uns in ein Brautleuteseminar etc.
In anderen Lebenssituationen verspüren wir aber womöglich einen diffuseren Wunsch nach Veränderung und Entwicklung, wir haben Lust "mehr aus uns zu machen" oder uns neue Wissenswelten zu erschließen.
So oder so ist es schwierig, das richtige Angebot und den richtigen Anbieter zu finden. Deshalb haben wir eine Checkliste zusammengestellt. Mit dieser können Sie für sich das Bedürfnis genauer schärfen und vielleicht schneller und mit zufriedenstellenderem Ergebnis zu Ihrem Kurs kommen.
Unser Tipp: Denken Sie über die einzelnen Antworten genau nach und überprüfen Sie dann das Angebot, das Sie ausgewählt haben, nach den erhobenen Gesichtspunkten.

Die Checkliste:

1. Klärung der eigenen Ziele und Rahmenbedingungen

  1. Meine Motive für die Weiterbildung sind:
    • Freude am Lernen?
    • persönliche Bereicherung?
    • Alltagsbewältigung?
    • berufliche Gründe? Zusatzfrage: Brauche ich dann auch einen anerkannten Abschluss/ein Zertifikat?
  2. Lerne ich am liebsten:
    • In einer Gruppe?
    • Allein?
    • im Fernkurs?
    • im E-Learning?
    • im Tandem/zu zweit?
    • in einer Mischform aus den verschiedenen Formen?
  3. Wie viel Zeit steht mir zur Verfügung? N.B. Die meisten Anbieter geben die Kursdauer in Weiterbildungsstunden (WBh) an, das sind Einheiten zu 45 Minuten.
  4. Wann habe ich Zeit?
    • morgens
    • nachmittags
    • abends
    • in den Essenspausen
    • am Wochenende
    • im Sommer/unterm Jahr
    • ...
  5. Bin ich mobil? Wie weit kann ich fahren? Sind Übernachtungen vorgesehen?

2. Überprüfung der Kursausschreibung

  1. Sind die Informationen zum Kurs klar und verständlich?
    • Sind die Ziele und Inhalte des Kurses angegeben?
    • Sind Zeit/Dauer und Ort klar angegeben?
    • Gibt es Informationen zur Arbeitsweise und zu den Methoden?
    • Gibt es Teilnahmevoraussetzungen?
    • Wie groß ist die Gruppe der TeilnehmerInnen?
    • Werden die Lernerfolge überprüft? Gibt es Prüfungen?
    • Gibt es am Ende ein Zertifikat? Ist es anerkannt? Von wem?
  2. Ist eine zusätzliche Beratung zum Kursangebot vorgesehen?
  3. Ist eine Ansprechperson angegeben?

3. Der Veranstalter

  1. Ist der Veranstalter ein Spezialist in dem Bereich der Weiterbildung, die ich suche?
  2. Gibt es Unterstützungsangebote, wie z.B. Kinderbetreuung, Selbstlernzentrum, Bibliothek?
  3. Besitzt der Veranstalter ein Qualitätszertifikat?
  4. Gibt es Einstufungstests oder Aufnahmegespräche (für länger dauernde Kurse)?

4. Die Kurssuche

In der Kursdatenbank des Amtes für Weiterbildung können Sie Ihren Kurs finden, indem Sie ein Stichwort Ihrer Wahl in die Schnellsuche eingeben. Oder Sie wählen einen Themenbereich, einen Veranstalter, einen Ort etc in der erweiterten Suche der Kursdatenbank.

Weitere Kursdatenbanken finden Sie ebenfalls in der Homepage des Amtes unter den Veranstaltern oder den Links.

5. Weiterbildungsberatung

...und falls Sie ein persönliches Beratungsgespräch wünschen, melden Sie sich bei unserem Beratungsdienst im Amt!

Menschen lernen ein Leben lang, in der Schule, zuhause, bei der Abeit um sich neuen Herausforderungen und Veränderungen anzupassen. Zu dieser Erkenntnis kam man bereits in der Antike. Das Lebenslange Lernen bzw. lebensbegleitende Lernen wurde durch die EU und OECD in verschiedenen Memoranden und Dokumenten zu einem europaweiten Konzept. Das Lernen über die Lebensspanne wird dabei als Instrument verstanden, um soziale und berufliche Ausgrenzung zu verhindern und demokratische Partizipation zu ermöglichen. Die EU definiert als Lebenslanges Lernen "alles Lernen während des gesamten Lebens, das der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen dient und im Rahmen einer persönlichen, bürgergesellschaftlichen, sozialen und beschäftigungsbezogenen Perspektive erfolgt". (EU-Definiton)

Die Vision des Lebenlangen Lernens ist somit eine inklusive, die alle Lernbereiche umfasst: die formale Bildung, die nicht formale und die informale Bildung. Die formale Bildung umfasst den Bereich der schulischen Bildung (also vom Kindergarten bis zur Universität). Die nicht-formale Bildung ist alles Lernen in Kursen, Tagungen usw. die außerhalb des schulischen Bereichs stattfindet, die zur persönlichen, beruflichen, handwerklichen usw. Weiterbildung dienen. Hier ist der Bereich der Weiterbildung angesiedelt. Der informale Bereich beschäftigt sich mit dem Lernen im täglichen Leben, im Ehrenamt, in der Freizeit, im Beruf, das nicht strukturiert und nicht als Lernen wahrgenommen wird. Dieses informal erlangte Wissen soll auch durch den Einsatz von sog. Kompetenz- oder Profilpässen zum Vorschein gebracht werden.

Wissen, Kompetenzen, Fähigkeiten werden durch Diplome, Zeugnisse, Zertifikate und Teilnahmebestätigungen belegt. Allerdings geschieht ein Großteil unseres Erlernens außerhalb der schulischen Bildung und der Weiterbildung, durch Lebens- und Berufserfahrung, ehrenamtliche Tätigkeit und zuhause. Um diese Kompetenzen sichtbar, anerkennbar und beruflich verwertbar zu machen, wurden verschiedene Instrumente entwickelt, z.B. Kompetenzen- und Profilpässe.

Sie helfen dabei die Komeptenzen aus allen Bereichen zu erfassen und zu beschreiben, somit können Sie Ihre Stärken und Schwächen kennen lernen, Ihren Standort bestimmen, sich beruflich besser orientieren, Ihr Selbstbewusstsein stärken, sich besser präsentieren, berufliche Ziele definieren u.v.m.

Hier einige Beispiele:

  • In Südtirol wurde vom Bereich Deutsche Berufsbildung, berufliche Weiterbildung der sog. Kom(petenzen)pass entwickelt. Er wurde den entsprechenden Zielgruppen, Schüler, Studierende, Erwachsene, ehrenamtlich Tätige angepasst. Dazu werden Kurse bzw. auch Beratung angeboten.
  • Der Europass (Link esterno) macht Ihre Kompetenzen und Qualifikationen europaweit transparent und verständlich. Er besteht aus mehreren Modulen: den Europass-Lebenlauf, den Euorpass-Sprachennachweis, den Euorpass-Mobilitätsnachweis, den Europass-Zeugniserläuterungen und den Europass-Diplomazusatz.
  • In Deutschland gilt der Profilpass (Link esterno) als anerkanntes Instrument.
  • In der Schweiz wird das Schweizer Qualifikationsbuch CH-Q (Link esterno) schon seit Jahren immer wieder weiterentwickelt. Das CH-Q war eines der ersten Instrumente.

Die digitale Welt ist nicht nur in unserem Berufs- und Privatleben angekommen, sondern auch in der Bildung. Das Angebot im Weiterbildungsbereich erstreckt sich nunmehr vom klassischen Kurs mit physicher Anwesenheit bis zu sog. Moocs, Webinaren, Fernlernen und Mischformen.

Was ist digitales Lernen oder eLearning?

Unter E-Learning (auch eLearning, englisch: electronic learning – elektronisch unterstütztes Lernen) werden alle Formen von Lernen verstanden, bei denen digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen (Definition von Michael Kerres).

Für E-Learning finden sich als Synonyme auch Begriffe wie E-Lernen, Online-Lernen, Telelernen, Computer Based Training, multimediales Lernen, Open and Distance Learning, computergestütztes Lernen usw. Seit Ende der 90er Jahre erfuhr diese Methode durch die Verbreitung des Internets einen starken Aufschwung. Der Begriff „E-Learning“ hat sich seit Mitte der 90er Jahre etabliert. Mittlerweile wird nicht mehr nur der Grundstoff dieses Lernens und Lehrens vermittelt, sondern es werden auch ganz spezielle Bereiche und vielfältige Möglichkeiten in eigenen Seminaren und Kursen näher gebracht. Als Beispiele sind dahingehend etwa Themen wie Webblogging, Wikis, Podcasts, Moocs oder auch Austauschplattformen wie Moodle zu nennen.

Warum E-Learning?

Entstanden ist diese Form des Lernens und Lehrens aus dem Bedürfnis heraus, auch nicht anwesende Personen an der Vermittlung und Verarbeitung des Lernstoffes teilhaben zu lassen. Insbesondere sollten dabei Entfernungen, etwa zu schwer zugänglichen Regionen, ohne ernsthaften Zeitverlust überwunden und Kosten reduziert werden. Der größte Vorteil dieses Systems liegt in der Flexibilität der möglichen Anwendungen. Aufgaben können überall und zu jeder Tages- und Nachtzeit bearbeitet werden, die Auswertung erhält man z.T. sofort. Man ist an keine festen Zeiten oder Orte gebunden.

Die pädagogische Begleitung und Lernerfolgskontrollen grenzen viele Angebote wiederum vom reinen Selbstlernen ab. Der Austausch mit anderen Lernenden und Lehrenden ist auf den jeweils dazugehörigen Plattformen möglich. So können alle TeilnehmerInnen eines Kurses jederzeit mit den KursleiterInnen oder aber auch untereinander in Kontakt treten.

Weitere Formen des E-Learning

Blended Learning

Wenn die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit denen von E-Learning genutzt und verknüpft werden, dann spricht man von Blended Learning (dt. integriertes Lernen).

Virtual Classroom (virtuelles Klassenzimmer)

Beim Virtual Classroom dient das Internet als Kommunikationsmedium, um geographisch getrennte Lernende und Lehrende miteinander zu verbinden. Das virtuelle Klassenzimmer ermöglicht somit eine synchrone Form des Lernens. Als eine Variante wird das Tele-Teaching betrachtet.

Fernuniversität/Fernlernen

Fernuniversitäten und Anbieter von Fernkursen ermöglichen es Menschen unabhängig von Zeit und Ort sich fortzubilden und Abschlüsse sowie Zertifikate zu erlangen. Das Niveau der Ausbildung unterscheidet sich generell nicht von herkömmlichen Hochschulen und Kursanbietern. Das Lehrmaterial wird meist durch Studienbriefe verteilt. Zudem sind, ähnlich wie an Präsenzuniversitäten, Hausarbeiten zu erledigen. Die Leistungsnachweise werden ebenso konventionell durch Klausuren und die aktive Teilnahme an Seminaren mit Referat und Hausarbeit erbracht. Außerdem gilt es, mündliche und schriftliche Prüfungen zu bestehen.

Fernuniversitäten gibt es z.B. in Deutschland, Österreich, Südafrika, Indien, Pakistan und der Schweiz. In Frankreich kann an allen Universitäten in allen Fächern ein Fernstudium absolviert werden, z.B. an der Université de Toulouse - Le Mirail (UTM). Weitere Fernuniversitäten sind die Fernuniversität Hagen in Deutschland, Open University in Großbritannien, sowie die Fernuniversität der Niederlande.

MOOCS

Massive open onilne courses so die volle Form der Abkürzung von MOOCS. Sie bieten die Möglichkeit für Online-Kurse, an denen sehr viele Menschen teilnehmen können. Unterschiedliche Anbieter bieten Moocs an, sei es Universitäten wie auch andere Bildungsanbieter. Manche sind kostenlos andere wiederum kostenpflichtig.

Lernen verbinden die meisten Menschen mit Schule und Prüfungen, eine Situation in die man nicht gerne zurück will. Doch Lernen kann man auf unterschiedliche Weise. Beobachten Sie Ihr Lernverhalten und schauen Sie sich Ihre Lernbiografie an. Finden Sie dadurch für Sie geeignete Lernorte, Lernzeiten, Lerntechniken, LernpartnerInnen. So kann Lernen wieder Spass machen und Ihnen die Angst vor Prüfungen nehmen.

Hier einige einfache Tipps:

Wo lerne ich am Besten? Suchen Sie einen Ort, an dem Sie sich gut konzentrieren können und sich trotzdem wohl fühlen - es muss nicht unbedingt ein Schreibtisch sein.

Wie lerne ich am Besten? Finden Sie heraus ob Sie eher durch Zuhören, durch Lesen, durch Aufschreiben, durch Tun oder durch eine Kombination von mehreren Elementen Inahlte begreifen und aufnehmen.

Wann lerne ich am Besten? Erforschen Sie, zu welcher Tageszeit Sie sich gut konzentrieren können und wann Sie zeitliche Freiräume haben (z.B. am Wochenende).

Welche Lernform brauche ich? Überlegen Sie, ob Sie lieber allein, zu zweit oder in Gruppen lernen. Eine Mischform kann auch berreichernd sein.

Vertiefende Links:

  • Stiftung Wahrentest (Link esterno) gibt in diesem Dossier grundlegende Tipps zum Lernen.
  • In der Karrierebibel (Link esterno) finden Sie Lerntipps für Studierende und arbeitende Menschen, die noch lernen wollen.
  • Auf der Seite des WIFI Österreich (Link esterno) finden Sie praktische Lerntipps für Erwachsene und einen Test zu Ihren Lernstärken, den Sie online und anonym durchführen können:

Beruf wechseln, nach der Familienzeit wieder ins Berufsleben zurückkehren, neue berufliche Perspektiven ins Auge fassen - das sind Herausforderungen oder Bedürfnisse, die sich in jeder Phase des Erwachsenenlebens ergeben können. Die wichtigsten Fragen, die sich einem dann stellen, versuchen wir hier zu beantworten.

1. Welche Möglichkeiten bieten sich in diesen Augenblicken?

  1. Lehre:
    Der Besuch der Berufsschulen und der Abschluss eines Lehrvertrages ist bis zum 25. (in Ausnahmefällen bis zum 29. Lebensjahr) möglich. Ab dem Alter von 20 Jahren kann man als PrivatistIn einen Berufsschulabschluss erlangen. Hierfür ist es möglich, die Berufsschule als GasthörerIn aufzusuchen. Infos erhalten Sie bei den Landesberufsschulen (Tel. 0471 416900) oder beim Amt für Lehrlingswesen und Meisterausbildung (Tel. 0471 416980).
  2. Fachausbildungen für Erwachsene:
    Derzeit gibt es an folgenden Einrichtungen Ausbildungswege (berufsbegleitend oder in Teilzeitform) speziell für Erwachsene:
    • Fachschule für Hauswirtschaft Haslach/Bozen (Link esterno) (Tel. 0471 285234): Teilzeitschule Hauswirtschaft
    • Landesfachschule für Sozialberufe (Link esterno) (Tel. 0471 973494): SozialbetreuerInnen-Ausbildung; PflegehelferInnen-Ausbildung; Tagesmutter/Tagesvater-Ausbildung
    • Südtiroler Sanitätsbetrieb Bozen (Tel. 0471 272141): PflegehelferInnen-Ausbildung
    • KVW Bildung (Link esterno) (Tel. 0471 300213): Ausbildungswege für PflegehelferInnen, Bürofachkräfte, SozialbetreuerInnen, MaschinistInnen für Schilifte...
    • Europäischer Sozialfonds (Link esterno) (Tel. 0471 413130): Jährlich wechselnde Kurse zu den Bereichen Landwirtschaft, Tourismus, Informatik, Management,...
  3. Für viele weitere Berufe kann die Qualifizierung durch Kursbesuch und Prüfung erlangt werden: z.B. BusfahrerIn, Berufsfeuerwehrmann/-frau, HeizkesselwärterIn, ReiseleiterIn, SchilehrerIn, MaklerIn usw. - Genaue Auskünfte über Ausbildungswege können Sie in der Ausbildungsdatenbank der Berufsberatung finden.

2. An wen kann man/frau sich wenden?

Zuständig für die berufliche Neurorientierung für Erwachsene ist das Amt für Ausbildungs- und Berufsberatung, das über ein Viertel seiner Beratungstätigkeit für Erwachsene zur Verfügung stellt. Sie können sich telefonisch einen Beratungstermin geben lassen: Tel. 0471 413350.
Für Beratungsdienste im Weiterbildungsbereich steht Ihnen die Weiterbildungsberatung zur Verfügung.

3. Welche Maßnahmen garantieren das Recht auf Bildung am Arbeitsplatz?

Damit ArbeitnehmerInnen ihr Recht auf Bildung in Anspruch nehmen können, sieht das Gesetz mehrere Möglichkeiten vor:

  • Erleichterungen am Arbeitsplatz: Wer eine rechtlich anerkannte Schule oder Universität besuchen möchte, hat das Recht, keine Überstunden leisten zu müssen, das Recht, Turnusse machen zu dürfen, die den Schulbesuch ermöglichen und das Recht auf freie Tage zum Ablegen der Prüfungen.
  • Bildungsurlaub (150 Stunden in drei Jahren) ist in den wichtigsten Kollektivverträgen vorgesehen.
  • Unbezahlter Wartestand aus Bildungsgründen: bis zu 11 Monaten für ArbeitnehmerInnen mit mind. 5 Dienstjahren bei demselben Arbeitgeber
  • Möglichkeit der Teilzeit

Infos beim Amt für Sozialen Arbeitsschutz, Tel. 0471 412750.

Gibt es Geld dafür, dass ich einen Kurs besuche?
Kann ich für meinen Lehrgang mit einem Beitrag rechnen?
Wie kann ich meinen Sprachaufenthalt im Ausland finanzieren?

Diese und ähnliche Fragen werden immer wieder von BürgerInnen, die sich an das Amt für Weiterbildung wenden, gestellt.
Hier ein paar wichtige Infos zum Thema Geld & Weiterbildung:

Grundsätzlich fördert das Amt nicht Einzelpersonen, weil die Veranstalter finanziell unterstützt werden, sodass Weiterbildung günstiger angeboten werden kann (das berühmte Subsidiaritätsprinzip also!).

Beiträge an Einzelpersonen für berufliche Weiterbildung:

Sprachen lernen:

Für die Information und die Beiträge für Sprachaufenthalte ist das Amt für Hochschulförderung zuständig, Andreas-Hofer-Str. 18, 39100 Bozen, Tel. 0471 412944/412927, E-Mail: hochschulfoerderung@provinz.bz.it.

Alle öffentlich Bediensteten erhalten für den Besuch eines Zweitsprachkurses Italienisch/Deutsch bzw. eines Ladinischkurses für NichtladinerInnen einen Gutschein im Wert von € 50,00. Weitere Infos:

Landesbediensteten steht ein Gutschein für den Besuch von Englischkursen zur Verfügung.
Informationen dazu gibt das Amt für Personalentwicklung, Landhaus 8, Rittner Straße 13, Bozen, Tel. 0471.414855, E-Mail: personalentwicklung@provinz.bz.it

Das Amt für Weiterbildung selbst schließlich vergibt Beiträge zur Spesendeckung (bis zu höchstens 80%) für Erarbeitung von Lehrmaterialien, Forschungsarbeiten und Veröffentlichungen, die für den Bereich der Zweisprachigkeit interessant sein könnten.
Mehr Infos unter Tel. 0471 413391.

Der Informationsdienst des Amtes berät Sie in Weiterbildungsfragen:
Anika Michelon und Christine Spögler, Tel. 0471 413397/95