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Schülertransport

Die Ausstellung des Südtirol Pass abo+ für das Schuljahr 2016/17 ist ab dem 01.05.2016 hier www.suedtirolmobil.info zu beantragen. Der Jahrestarif für Schüler und minderjährige Lehrlinge beträgt 20,00 Euro. Schüler, welche untenstehende Voraussetzungen erfüllen und keinen Liniendienst benutzen können, können um Schülerbeförderung mit Sonderdienst ansuchen.

Einreichtermin für Sonderdienst

Dienstag, 15. März 2016

Einreicheort

Sekretariat der zuständigen Schule

Wo sind die Anträge erhältlich?

In den zuständigen Schulen

Voraussetzungen für die Zulassung zur Schülerbeförderung

  • 2,0 km Entfernung: für Grundschüler/innen - bei Inanspruchnahme eines Sonderdienstes;
  • 2,0 km Entfernung: für Mittelschüler/innen, die auf einer Meereshöhe von über 1300 m wohnen - bei Inanspruchnahme eines Sonderdienstes; 
  • 2,5 km Entfernung: für Mittelschüler und -schülerinnen: bei Inanspruchnahme eines Sonderdienstes.

Voraussetzungen für die Einbringung von eigenen Zubringerdiensten

4 SchülerInnen und 2,5 km Entfernung: für Mittelschüler und -schülerinnen;
2 Schüler bzw. Schülerinnen und 2,00 km Entfernung: für Grundschüler und -schülerinnen.

Anzahl der Tagesfahrten

In der Regel werden eine Hin- und eine Rückfahrt eingerichtet; bei verpflichtend vorgeschriebenem Unterricht auch nachmittags.

Zulassung zur Schülerbeförderung mit Sonderdienst

Alle Schüler/innen können, sofern die Mindestvoraussetzung hinsichtlich Entfernung besteht, zum Schülertransport zugelassen werden. Der Jahrestarif beträgt 20,00 Euro.

Härtefälle

In Abweichung zu den vorhin erwähnten Mindestvoraussetzungen in Bezug auf Schüler/innenzahl und Entfernung können, gemäß Beschluss der Landesregierung vom 06.10.2008, Nr. 3555 gegebenenfalls auch Beförderungsdienste eingerichtet werden, wenn die Mindestvoraussetzungen nicht gegeben sind aber ein besonderer Härtefall vorliegt.
Dabei ist die Familie aus objektiv nachweisbaren Gründen nicht in der Lage, ihr Kind zur Schule zu bringen UND aufgrund der Beschaffenheit des Schulweges ist die Zurücklegung für das Kind unzumutbar.

Bei Vorliegen eines Härtefalls muss dem Antrag eine detaillierte Beschreibung der Situation beigelegt werden, welche dann überprüft und begutachtet wird.

Wenn bei Benutzung eines Liniendienstes, die Wartezeit vor Unterrichtsbeginn oder nach Unterrichtsende 30 Minuten überschreitet, kann entweder ein Sonderdienst eingerichtet oder das Kilometergeld vergütet werden.

Einreichtermine

Die SchülerInnen müssen innerhalb 15. März 2016 bei der zuständige Schule um die Zulassung zur Schülerbeförderung ansuchen.
Innerhalb 8. April 2016 geben die Schulen die Daten aller SchülerInnen zwecks Bestätigung der bisherigen Zubringerdienste des Schuljahres 2015/16 und für die Anträge um Einrichtung neuer Dienste sowie für die Einrichtung/Bestätigung von Beförderungsdiensten in Abweichung der geltenden Bestimmungen im Schulpassprogramm ein.

Weiters übermitteln die Schulen dem Amt für Schulfürsorge und dem Amt für Personenverkehr das Formblatt H für die Einrichtung von Beförderungsdiensten für Schüler mit Behinderung.

Abwicklung des Schülerbeförderungdienstes

Die technische Durchführung der Beförderungsdienste für SchülerInnen obliegt dem Landesamt für Personenverkehr, am Silvius-Magnago-Platz 3, in Bozen, Tel. 0471/415480/1, Fax 0471/415499.

Vergütung des Kilometergeldes oder der Fahrtspesen

Den Schülerinnen und Schülern der Grund- und Mittelschulen, welche die Mindestentfernung zwischen Wohnort und Schule bzw. nächstgelegenen Linienhaltestelle aufweisen, aber keinen Sonderdienst nutzen können, kann ein Kilometergeld im Ausmaß von 0,30 Euro pro Kilometer vergütet werden. Leerfahrten (die Schüler sind nicht an bord) werden nicht vergütet.

Schülerinnen und Schüler, welche ein Verkehrsmittel benutzen, welches nicht mit der Autonomen Provinz Bozen konventioniert ist, können um die Vergütung der Fahrtspesen ansuchen. Die Schüler erwerben ein Abbonement und legen es innerhalb Ende des Schuljahres der Schule vor.

In beiden Fällen füllen die Erziehungsberechtigten bzw. gesetzlichen Vertreter der Schülerinnen und Schüler das diesbzgl. Formular (siehe unten) aus und geben es im Sekretariat der zuständigen Schule ab. Die Schule berechnet dann anhand der Anwesenheitstage innerhalb Ende des Schuljahres den Tarif und übermittelt das Verzeichnis der Antragsteller dem Amt für Schulfürsorge.

Kindergartentransport

Es werden keine eigenen Beförderungsdienste für Kindergartenkinder eingerichtet. Die Kinder können jedoch die von der Landesverwaltung eingerichteten Sonderbeförderungsdienste für SchülerInnen mitbenutzen, sofern in diesen Fahrzeugen noch verfügbare Plätze sind und die Gemeinde den Begleitdienst gewährleistet.

Für Kinder mit Behinderung können eigene Beförderungsdienste mit Begleitdienst eingerichtet werden. 

Vergütung der Fahrt- und Begleitspesen an Schüler/innen mit Behinderung

Alle Schüler/innen mit Behinderung, die eine Pflicht- oder Sekundarschule II. Grades, (Oberschule), eine Kunst- oder eine Berufsschule besuchen und die Voraussetzungen gemäß geltender Gesetzgebung erfüllen, haben Anrecht auf die Vergütung der Fahrtspesen, wenn die Erziehungsberechtigten die Fahrten zur Schule bzw. zu den Therapien selber übernehmen. Beträge unter 50 € werden nicht ausbezahlt. Die Anträge sind im Amt für Schulfürsorge erhältlich.

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