Soforthilfe Covid-19

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Allgemeine Beschreibung

Diese Leistung soll, während des epidemiologischen Notstandes COVID-19, Einzelpersonen und Familien bei der Überbrückung von finanziellen Schwierigkeiten unterstützen.

Die Leistung beträgt 500,00 Euro für den Antragsteller zuzüglich 200,00 Euro für jedes weitere Familienmitglied. Der Maximalbetrag pro Familiengemeinschaft beträgt 900,00 Euro monatlich.

Das Gesuch ist beim zuständigen Sozialsprengel (des Einzugsgebietes, in dem sich die Familiengemeinschaft ständig aufhält) zu stellen. Die Gesuchsteller sollten mit dem Sprengel bevorzugt über Telefon oder E-Mail Kontakt aufzunehmen. Eine Auflistung aller Sozialsprengel mit Kontaktadressen können Sie hier herunterladen.

Das Gesuch ist auf dem von der zuständigen Landesabteilung bereitgestellten Formular zu verfassen (siehe unter "Formulare und Anlagen“) und kann mittels gewöhnlicher E-Mail oder Post übermittelt werden.

Jene Personen, welche die Leistungen der Finanziellen Sozialhilfe bereits beziehen, können um die„Soforthilfe Covid-19“ ansuchen, wobei die laufenden Gesuche ausgesetzt werden. 

Allgemeine Informationen zur “Soforthilfe Covid-19" erhalten Sie von Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 12:00 Uhr unter dieser Telefonnummer: 0471 41 80 06

Für spezifische Informationen zur persönlichen Situation und zum aktuellen Stand Ihrer Anfrage wenden Sie sich an den zuständigen Sozialsprengel. Hier können Sie die Liste mit allen Kontakten herunterladen.

Anrecht auf die Leistung haben jene Familiengemeinschaften, in welchen mindestens ein Mitglied der Familiengemeinschaft, wegen des epidemiologischen COVID-19-Notstands:

a) als Arbeitnehmer/Arbeitnehmerin (Teilzeit, Vollzeit, befristet, unbefristet), Person mit Bezugsvertrag, mit Vertrag auf Abruf oder mit Lehrvertrag im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis 31. März 2021 an mindestens 15 auch nicht aufeinander folgenden Arbeitstagen

  • von einer Reduzierung oder Aussetzung der Arbeitstätigkeit betroffen war
  • oder von einem Widerruf der vorgesehenen Wiederaufnahme der Arbeitstätigkeit betroffen war (falls bereits beschäftigt)
  • oder die Arbeitstätigkeit aufgrund der vorgesehenen Einschränkungen nicht mehr ausüben kann

und dadurch einen Verlust des Einkommens aus dieser Tätigkeit erleidet.

Auf alle Fälle muss die Arbeitstätigkeit in Südtirol ausgeübt werden.

b) als selbstständig tätige Person (Einzelunternehmen, Gesellschaft), die für mindestens 15 auch nicht aufeinander folgende Arbeitstage vom 1. Oktober 2020 bis zum 31. März 2021

  • von der Zwangsaussetzung der Tätigkeit auf der Grundlage der geltenden Staats- oder Landesbestimmungen betroffen war
  • oder aus Gründen in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie keine Leistungen fakturiert hat.

Auf alle Fälle muss die Arbeitstätigkeit in Südtirol ausgeübt werden.

c) Ständiger Aufenthalt in Südtirol

Alle Familienmitglieder müssen sich zum Zeitpunkt der Antragstellung in Südtirol aufhalten und im selben Haushalt leben.

d) Einkommensgrenzen

Um die Leistung beanspruchen zu können, darf die Summe der Nettoeinnahmen aller Familienmitglieder nicht gleich oder höher als folgende Beträge sein:

  • 1.400,00 Euro für Einzelpersonen
  • 2.200,00 Euro für Familiengemeinschaften, die aus zwei oder mehr Personen bestehen.

Berücksichtigt werden folgende Einnahmen, welche im Monat vor der Antragsstellung bezogen wurden:

  • Einnahmen aus abhängiger Arbeitstätigkeit,
  • Einnahmen aus selbständiger oder unternehmerischer Tätigkeit,
  • einkommensunterstützende finanzielle Leistungen im Sinne von Staats- oder Landesbestimmungen in Anbetracht des epidemiologischen COVID-19-Notstands.

e) Vermögensgrenzen

Um die Leistung beanspruchen zu können, darf die Summe des Gesamtfinanzvermögens aller Familienmitglieder (Stichtag: Ende des Vormonats vor Einreichen des Antrages) nicht gleich oder höher als 30.000,00 Euro sein.

Die Voraussetzungen sind im Gesuchsformular als Ersatzerklärung zu erklären; diese Erklärungen unterliegen den von den geltenden Bestimmungen vorgesehenen Kontrollen.

1. Vollständig ausgefülltes und unterschriebenes Gesuchsformular

2. Kopie von Ausweis und Steuernummer der antragstellenden Person

Beschluss der Landesregierung vom 24. November 2020, Nr. 943, welcher Änderungen zu der Durchführungsverordnung zu den Maßnahmen der finanziellen Sozialhilfe und zur Zahlung der Tarife der Sozialdienste: Dekret des Landeshauptmannes vom 11. August 2000, Nr. 30 in geltender Fassung, vorsieht.

Einsprüche: Gegen die Entscheidungen der Körperschaft kann innerhalb von 45 Tagen nach Erhalt der diesbezüglichen Mitteilung bei der Sektion für Einsprüche – Abteilung Soziales Aufsichtsbeschwerde gemäß Artikel 9 des Landesgesetzes vom 22. Oktober 1993, Nr.17, und Artikel 4 des Landesgesetzes vom 30. April 1991, Nr. 13, wegen Ungesetzmäßigkeit eingereicht werden. 

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 15.01.2021)

Zuständige Einrichtung

Sozialsprengel Bruneck-Umgebung
Paternsteig 3, 39031 Bruneck
Telefon: 0474 55 55 48
Fax: 0474 55 51 38
E-Mail: sozialsprengel.bruneck-umgebung@bzgpust.it
PEC: spbruneck.disbrunico@pec.bzgpust.it
Website: http://www.bezirksgemeinschaftpustertal.it/

Termine

Die Gesuche um die „Soforthilfe“ sind ab 10. Dezember 2020 bis einschließlich 31. März 2021 einzureichen. Die Leistung wird einmalig für einen Zeitraum von drei Monaten gewährt und monatlich ausbezahlt.