Beihilfen für die Innenmechanisierung im Grünland, Acker- und Futterbau

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Begünstigte:

Kleinstunternehmen sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die in der landwirtschaftlichen Primärproduktion tätig sind und im Landesverzeichnis der landwirtschaftlichen Unternehmen eingetragen sind.

Von der Förderung ausgeschlossen:

  • Vorhaben mit Tätigung des Ankaufs oder  Rechnungsstellung (auch Akkontorechnung oder Vertrag!) vor dem Einreichedatum des Gesuches
  • gebrauchte Maschinen und Geräte
  •   Antragsteller innerhalb deren Kernfamilie eine außerlandwirtschaftliche, unternehmerische oder freiberufliche Tätigkeit mit mehr als 3 Vollzeitangestellten oder saisonalen Angestellten im analogen Gesamtzeitumfang ausgeübt wird
  • Vorhaben für Biogasanlagen

Gefördert wird der Ankauf von

  • Melkanlagen und Melksystemen
  • Milchkühlanlagen und Milchlagerbehälter
  • Anlagen und Geräte für die Entmistung, Güllepumpen, Güllemixer, Gülleseparatoren und Gülleverschlauchungsanlagen
  • Heugebläsen und Heutrocknungsanlagen
  • fixen und mobilen Scheunenkrananlagen

Art der Beihilfe:

  • Beiträge in einem Ausmaß von 25% bzw. 30% des anerkannten Höchstpreises, ohne MwSt., wobei der Prozentsatz vom zulässigen, maximalen Viehbesatz des landwirtschaftlichen Betriebes abhängt. Der höhere Prozentsatz wird bei Einhaltung des reduzierten maximal zulässigen Viehbesatzes angewandt

Zugangsvoraussetzungen und Bestimmungen:

  • Das landwirtschaftliche Unternehmen muss mindestens 2 Hektar Wiese, Acker- oder Ackerfutterbau bearbeiten.
  • Bei fixen und mobilen Scheunenkrananlagen muss das landwirtschaftliche Unternehmen mindestens 4 Hektar Wiesen oder Ackerfutterbaufläche bearbeiten.
  • Die Mindestinvestition beträgt 5.000,00 Euro, ohne MwSt.
  • Die Mindestinvestition bei Milchkühlanlagen und Milchlagerbehälter beträgt 2.500,00 Euro, ohne MwSt.
  • Im Jahresdurchschnitt muss der Mindestviehbesatz von 0,5 GVE/ha Futterfläche bzw. der Höchstviehbesatz, wie er im Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 für die Autonome Provinz Bozen für die Förderung von Wirtschaftsgebäuden festgeschrieben ist, eingehalten werden.

Durchschnittliche Meereshöhe der Futterflächen                   Zulässiger maximaler GVE-Besatz (Jahresdurchschnitt)

und entsprechende Höhenerschwernispunkte (HP)

bis 1.250 m (= 22 HP)                                                                   2,5 GVE/ha

1.250 m – 1.500 m (= 23 – 29 HP)                                                2,2 GVE/ha

1.500 m – 1.800 m (= 30 – 39 HP)                                                2,0 GVE/ha

über 1.800 m (= 40 HP)                                                                 1,8 GVE/ha

  • Mit Ausnahme von Brandfällen und Fällen von Naturkatastrophen oder Naturkatastrophen gleichzusetzenden widrigen Witterungsverhältnissen dürfen im Fünfzehnjahreszeitraum die  Höchstbeträge der zuschussfähigen Kosten nicht überschritten werden.

  • Für die Gewährung der Förderung muss ein Gesuch mit Kostenvoranschlag des Vorhabens und der Kopie eines gültigen Erkennungsdokuments beigelegt werden
  • Der Ankauf der Maschine muß innerhalb des laufenden Jahres mit den entsprechenden Dokumenten belegt werden.
  • Vorhaben mit Tätigung des Ankaufs oder Rechnungsstellung (auch Akkontorechnung oder Vertrag) vor dem Einreichedatum des Gesuches sind von der Förderung ausgeschlossen

Die Nutzung dieses Dienstes ist kostenfrei.

Zweckbestimmung u. Veräußerungsverbot:

  • Die Gewährung der Beihilfe verpflichtet den Antragsteller, die Zweckbestimmung ab Datum der Endauszahlung für 5 Jahre beizubehalten

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 08.05.2020)

Zuständige Einrichtung

Amt für Landmaschinen und biologische Produktion
Landhaus 6 - Peter Brugger, Brennerstraße 6, 39100 Bozen
Telefon: 0471/415187 (Sachbearbeiter)
0471 41 51 21
Fax: 0471 41 51 29
E-Mail: lamagr.bio@provinz.bz.it
PEC: lamagr.bio@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/

Termine

Die Annahme der vollständig ausgefüllten Anträge erfolgt im Zeitraum von 9.03.2020 bis 03.06.2020* und zwar ausschließlich durch Zusendung derselben mittels PEC an die PEC-Adresse des Amtes lamagr.bio@pec.prov.bz.it. Beizulegen ist ein Kostenvoranschlag des Vorhabens und die gültige Kopie eines Erkennungsdokumentes.

*Mit Dekret des Generaldirektors Nr. 4805 vom 19.03.2020 sind auch alle Fristen für die Einreichung von Beitragsansuchen innerhalb 31. Mai 2020 bis zum 3. Juni 2020 verlängert worden.