Konzession für die Beanspruchung von Gründen des öffentlichen Wassergutes

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Die Gründe des öffentlichen Wassergutes sind Güter, welche für die Interessen der Allgemeinheit bestimmt sind. Bei der Nutzung dieser Liegenschaften ist daher auf diese wichtige Funktion zu achten.

Normalerweise ist deren Nutzung nicht nur für bestimmte Personen vorgesehen. Falls aber die Nutzung von Seiten Privater mit dem öffentlichen Interesse und dem Schutz des öffentlichen Wassergutes vereinbar sind, ist die Zuweisung an einzelne Interessierte möglich.

Der Sonderbetrieb für Bodenschutz, Wildbach- und Lawinenverbauung erlässt in diesen Fällen die Konzession (mehrjährig) oder Ermächtigung (provisorisch) für die Beanspruchung von Gründen des öffentlichen Wassergutes für einen bestimmten Zweck (z. B. landwirtschaftliche Nutzung, Ablagerung, Parkplatz usw.) mit den entsprechenden Verpflichtungen und Vorschriften.

Unterlagen, aus denen die betroffenen Gründe und deren vorgesehene Nutzung hervorgehen (z. B. Lageplan, Mappenauszug, Berichte, urbanistische Zweckbestimmung, Lizenzen usw.).

Dem Gesuch ist eine Stempelmarke zu Euro 16,00 beizulegen, sowie eine für die Konzession / Ermächtigung. Die Gebühr für die Besetzung wird aufgrund einer Verfügung eingehoben, deren Kriterien in periodischen Abständen von der Landesregierung festgelegt werden. Die Gebühr wird bei mehrjährigen Konzessionen jährlich, bzw. bei provisorischen Ermächtigungen im Voraus eingehoben.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 16.07.2018)

Zuständige Einrichtung

Amt für öffentliches Wassergut
Cesare-Battisti-Straße 23, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 45 00
Fax: 0471 41 43 99
E-Mail: oeffentliches.wassergut@provinz.bz.it
PEC: oeffentlicheswassergut.demanioidrico@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/sicherheit-zivilschutz/wildbach

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.00 Uhr

Termine

Es sind keine Termine vorgesehen. Das Gesuch muss in einem angemessenen Zeitraum einlangen, um die Überprüfung der Unterlagen und den Lokalaugenschein zur Klärung der Situation vor Ort der beanspruchten Flächen, vornehmen zu können.