Studienbeihilfe für Schülerinnen und Schüler außerhalb Südtirols - Schuljahr 2018/19

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Alljährlich stellt das Land Studienbeihilfen für Schülerinnen und Schüler bereit, welche Oberschulen oder Vollzeitkurse der Berufsausbildung außerhalb der Provinz Bozen besuchen, die es in Südtirol nicht gibt oder, die in Zusammenhang mit einer entsprechenden Ausbildung, ein Praktikum ablegen, das eine Voraussetzung für den künftigen Beruf darstellt (Mindestdauer des Praktikums 4 Monate).

Die Beihilfen werden über öffentliche Wettbewerbe vergeben. Dabei werden die wirtschaftliche Situation der Antragstellerinnen und Antragsteller und jene deren gesetzlichen Vertreter berücksichtigt.

Die Antragsformulare sind im Amt für Schulfürsorge, Zimmer Nr. 204 oder 205, erhältlich.

Am Wettbewerb laut dieser Ausschreibung können Bewerberinnen und Bewerber teilnehmen, die zum Zeitpunkt der Gesuchstellung folgende Vorraussetzungen erfüllen:

1. Staatsbürgerschaft

  • EU-Bürgerinnen oder EU-Bürger sind und ihren Wohnsitz seit mindestens zwei Jahren in Südtirol aufweisen; oder
  • Nicht-EU-Bürgerinnen oder Nicht-EU-Bürger, die eine langfristige Aufenthaltsberechtigung EG für Italien besitzen, und Bürgerinnen und Bürger, denen laut Richtlinie 2004/83/EG der Flüchtlingsstatus zuerkannt wurde bzw. welche Nutznießende eines Subsidiärschutzes sind und dadurch italienischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern gleichgestellt sind; oder 
  • Nicht-EU-Bürgerinnen und Nicht-EU-Bürger ohne langfristige EG-Aufenthaltsberechtigung für Italien

    und

    haben ihren Wohnsitz ohne Unterbrechung seit mindestens zwei Jahren in Südtirol.

2. Ausbildung

  • im Schuljahr 2018/19 außerhalb der Provinz Bozen, Oberschulen oder Vollzeitkurse der Berufsausbildung besuchen (an 3 Tagen in der Woche mit mindestens 8 Unterrichtsstunden), die es in Südtirol nicht gibt bzw. in Südtirol die Schule/den Kurs aus ihnen nicht anlastbaren objektiven Gründen nicht besuchen können - Mindestdauer sechs Monate. Der zutreffende Grund muss auf jeden Fall im Antrag angeführt und vom Amt für Schulfürsorge anerkannt werden;

oder

  • im Schuljahr 2018/19 (das in der Regel vom 01.09.2018 bis 31.08.2019 dauert) in Zusammenhang mit einer entsprechenden Ausbildung, ein Praktikum ablegen, das eine Voraussetzung für den künftigen Beruf darstellt. Das Praktikum muss mindestens 4 Monate dauern.

und zudem

  • im Schuljahr 2018/19 für dasselbe Studium keine anderen finanziellen Zuwendungen zu Lasten von öffentlichen oder privaten Körperschaften oder Anstalten, die öffentliche Beiträge erhalten, beziehen bzw. keinen kostenlosen Heimplatz in Anspruch nehmen, andernfalls können die Bewerberinnen bzw. Bewerber die einer oder andere Fördermaßnahme wählen;
  • im Kalenderjahr 2018 eine Schule/einen Kurs begonnen haben bzw. beginnen - Mindestdauer sechs Monate;
  • im Jahre 2017 ein bereinigtes Einkommen, gemäß Artikel 5, 6, 7 und 8 von höchstens 32.000,00 Euro erzielt haben. Bei besonders kostenintensiven Kursen, die außerhalb der Provinz stattfinden und dessen Kursgebühren mehr als 10.000,00 Euro betragen, wird die Höchstgrenze des bereinigten Einkommens auf 34.000,00 Euro angehoben.

3. Studienerfolg

  • Bewerberinnen und Bewerber, die sich in das erste Schul- bzw.Kursjahr einschreiben, müssen das Abschlussdiplom der Mittelschule erworben haben;
  • Bewerberinnen und Bewerber, die sich in das zweite oder in eines der folgenden Schul- bzw. Kursjahre einschreiben, müssen den positiven Abschluss des vorausgegangenen Schuljahres 2017/18 erzielt haben, ausgenommen jene, die eine Oberschule bzw. Berufsfachschule besuchen. Dies gilt sinngemäß auch für Bewerberinnen und Bewerber, die ihr Studium unterbrochen bzw. die Studienrichtung gewechselt haben und zwar bezogen auf das letzte von ihnen besuchte Schuljahr.

a) wird der Antrag bereits unterzeichnet vorgelegt oder per Post eingereicht, so ist diesem eine Kopie des Personalausweises der Unterzeichnerin/des Unterzeichners beizulegen. Dies gilt auch in jenen Fällen, in welchen Unterlagen per Fax oder per E-Mail übermittelt werden;

b) im Falle, dass die Bewerberin bzw. der Bewerber um Schul-/Kursgebühren ansuchen sollte, ist eine Bestätigung der Schule/des Kurses beizulegen mit dem Gesamtbetrag der Gebühren - darunter versteht man nur Einschreibe-, Besuchs- und Prüfungsgebühren. (Die Rechnung oder die Bank/Post-Überweisung der bezahlten Gebühren ist nachzureichen);

c) dem Antrag muss eine genaue Angabe des Studieninhaltes Unterrichtsfächer mit Unterrichtsstunden pro Woche beigelegt werden;

d) dem Antrag muss zudem eine Bestätigung von Seiten der Firma/Privatperson/Vereinigung beigelegt werden, bei welcher das Praktikum absolviert wird. Diese muss die genaue Dauer des Praktikums (Datum Beginn und Ende) beinhalten.

Es wird darauf hingewiesen, dass bei Einreichung der Anträge keine weiteren Unterlagen erforderlich sind, diese aber im Falle einer Routinekontrolle von Seiten des Amtes für Schulfürsorge angefordert und auf ihre Richtigkeit überprüft werden können. Im Falle unwahrer oder unvollständiger Angaben sind auch strafrechtliche Folgen vorgesehen.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 23.10.2019)

Zuständige Einrichtung

Amt für Schulfürsorge
Landhaus 7, Andreas-Hofer-Straße 18, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 29 24
0471 41 29 58
0471 41 33 05
E-Mail: schulfuersorge@provinz.bz.it
PEC: schulfuersorge.assistenzascolastica@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: 9.00 - 12.00 Uhr
Donnerstag: 8.30 - 13.00 Uhr, 14.00 - 17.30 Uhr

Termine

Der Antrag ist innerhalb Donnerstag, 20. Dezember 2018 im Amt für Schulfürsorge, Andreas-Hofer-Straße 18, 39100 Bozen, 2. Stock, Zimmer 204 oder 205, einzureichen.