Beiträge an Unternehmen zur Entwicklung der Elektromobilität in Südtirol

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Anspruch auf die Beiträge haben Klein-, Mittel und Großbetriebe der Bereiche Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistungen und Tourismus sowie Freiberufler und Selbständige.

Von diesen Förderungen sind die Tätigkeiten in den Bereichen Land- und Forstwirtschaft, Urlaub auf dem Bauernhof, Fischerei, Spiel-, Wett- und Lotteriewesen ausgeschlossen.

Es kann ein Antrag pro Jahr und Unternehmen eingereicht werden. 

Es sind folgende Investitionen beihilfefähig, sofern diese eng mit der in Südtirol ausgeübten betrieblichen Tätigkeit zusammenhängen und sich direkt auf diese auswirken:

a) der Ankauf von reinen Batterieelektrofahrzeugen, H2-Brennstoffzellenfahrzeugen und Batterieelektrofahrzeugen mit Range Extender zur Personen- und Güterbeförderung;

b) der Ankauf von "Plug-in-Hybridfahrzeugen" zur Personen- und Güterbeförderung;

c) der Ankauf von zwei-, drei- und vierrädrigen Elektrofahrzeugen der Klassen L1e-B, L2e, L3e-A1, L5e und L6e oder von schweren vierrädrigen Elektrofahrzeugen der Klasse L7e;

d) der Ankauf von Lastenfahrrädern mit oder ohne elektrischem Hilfsmotor (L1e-A), mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 150 kg und ausschließlich für den Transport von Materialien und Waren konzipiert;

e) der Ankauf und die Installation von Heimladestationen oder der Kauf mit Eigentumsvorbehalt.

Die Fahrzeuge und Geräte müssen "fabriksneu" sein.

Nicht beihilfefähig sind Investitionen, die für die Vermietung bestimmt sind.

Die Förderung wird in Form eines Verlustbeitrags unter Berücksichtigung der De-minimis-Bestimmung gewährt.

Die Auszahlung des genehmigten Beitrages erfolgt nach Durchführung der Investition und sofern die durchgeführten Vorhaben mit jenen laut Beitragsgesuch übereinstimmen. 

Der Antrag in PDF-Format muss durch eine einzige PEC-Mitteilung an die zertifizierte E-Mail-Adresse der Wirtschaftsabteilung übermittelt werden. 

Der Antrag muss vor Durchführung der geförderten Investition eingereicht werden. Unter Durchführung der Investition versteht man die Ausstellung der Rechnungen und den Abschluss der Verträge, andernfalls wird die entsprechende Gesamtinvestition von der Förderung ausgeschlossen.

Dem Gesuch ist eine Stempelmarke von 16,00 € beizulegen.

Ausmaß des Beitrages:

a) 2.000 € für den Ankauf von reinen Batterieelektrofahrzeugen, H2- Brennstoffzellenfahrzeugen und Batterieelektrofahrzeugen mit Range Extender mit einer Batteriekapazität von mindestens 15 kWh (sofern der Händler einen Preisnachlass von mindestens 2.000 € gewährt);

b) 1.000 € für den Ankauf von „Plug-in-Hybridfahrzeugen“ (sofern der Händler einen Preisnachlass von mindestens 1.000 € gewährt).

Der Beitrag laut Buchstabe a) und b) wird verdoppelt, falls die Fahrzeuge von „Fahrschulen“ oder Unternehmen mit Tätigkeit „Beförderung in Taxis“ angekauft werden. 

c) 30 Prozent der zugelassenen Ausgabe bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 € für den Ankauf von zwei-, drei- und vierrädrigen Elektrofahrzeugen;

d) 30 Prozent der zugelassenen Ausgabe bis zu einem Höchstbetrag von 1.500 € für den Ankauf von Lastenfahrrädern;

e) 70 Prozent der zugelassenen Ausgabe bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 € für den Ankauf und die Installation von Heimladestationen für Elektrofahrzeuge oder den Abschluss von Kaufverträgen mit Eigentumsvorbehalt.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 31.07.2018)

Zuständige Einrichtung

35. Wirtschaft
Landhaus 5, Raiffeisenstraße 5, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 36 12 Stephanie Schenk - Abteilung/Ripartizione
Fax: 0471 41 37 98
E-Mail: wirtschaft@provinz.bz.it
PEC: wirtschaft.economia@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/wirtschaft/

Parteienverkehr:

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag: von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Donnerstag: von 08.30 Uhr bis 13.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 17.30 Uhr

Termine

Für die Nutzung dieses Dienstes sind keine besonderen Termine einzuhalten.