Antrag auf Eingriffe im Sicherheitsbereich entlang der Bahnlinie Meran-Mals

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Es ist verboten Arbeiten innerhalb von 30 Metern entlang der Eisenbahnlinien durchzuführen. Ausnahmen müssen beim für die Bahnstrecke zuständigen Eisenbahnamt beantragt werden.

Der Antrag muss vom Auftraggeber oder von der Auftraggeberin der Arbeiten gestellt werden.

1. Projekt mit folgenden Unterlagen:

  • Mappenauszug und Orthofoto
  • Lagepläne und Querschnitte mit Maßzahlen und den Abständen zur nächstliegenden Schiene
  • Technischer Bericht
2. Technische Karte (von Auftraggeber/in und Projektsteller/in unterschrieben)
weitere technische Unterlagen, können in Folge in Absprache mit dem Amt für Eisenbahnen und Flugverkehr, das das Recht hat, die Integration zu beantragen, vorgelegt werden.
 
3. Falls die Bezahlung der Stempelgebühr mittels F23 erfolgt:
  • Kopie des F23-Formulars.
4. Falls der Antrag nicht digital unterschrieben wird:
  • Kopie eines Lichtbildausweißes.

2 Stempelgebühren zul 16,00 € (für den Antrag und für die eventuelle Ermächtigung).

Sollte der Auftraggeber oder die Auftraggeberin von der Stempelgebühr befreit sein, muss dies im Antrag auf Ermächtigung angegeben werden. 

Dieser Antrag und die Unterlagen können mit elektronischer zertifierter Post (PEC) eingereicht werden; werden sie in Papierform eingereicht, müssen sie in dreifacher Ausfertigung vorgelegt werden.

Wenn sich das Projekt (zum Teil) auf dem Grund der Eisenbahn befindet, muss vor Beginn der Arbeiten die Konzession für Besetzung dieses öffentlichen Grundes beantragt werden.

Hinweise zum Ausfüllen der Anlage "Technische Karte"

  • Die technische Karte muss vollkommen ausgefüllt werden; Antragsteller/in und Projekterstellter/in müssen sie unterzeichnen.
  • Regen- und allgemeine Gewässerableitungsanlagen müssen klar illustriert werden wobei wird jegliche Ableitung zum Bahnkörper nicht zugelassen.
  • Ausgrabe- und Auffüllungsarbeiten die außerhalb einer 45°-Winkelprojektion vom nächstliegendem Gleis vorgesehen sind werden normalerweise ohne Weiteres akzeptiert; andernfalls oder bei Zweifel raten wir die von Projekterstellter/in unterzeichneten statischen Berechnungen beizulegen.
  • Beleuchtungsanlagen sollen sorgfältig ausgearbeitet werden um jegliche Störungen für den Bahnbetrieb zu vermeiden; eventuell Form, Leistung und Art des Lichtstrahles angeben oder eine technische Beschreibung beilegen; andernfalls “normal” angeben; Punktförmige Lichtpunkte roter, gelber, grüner oder milchweißer Farbe sind nicht gestattet.
  • Für Stützmauern die sich ober- oder unterhalb des Bahnkörpers und im Einflussbereich desselben befinden müssen in jedem Fall die statischen Berechnungen wie oben beschrieben beigelegt werden.
  • Brennbare Ablagerungen jeglicher Art sowie Heizzentralen (mit Ausnahme der Anlagen bis zu 35 kW) müssen mit einem Mindestabstand von 20 Meter vom nächstliegendem Gleis vorgesehen werden.
  • Sollte die betroffene Zone an den Bahngrund grenzen, muss eine passende Verzäunung vorgesehen werden und ohne jegliche Zugänge zum Gleis und mit geeignetem Wasserableitungssystem ausgestattet sein.
  • Die Zugangsweise und die Häufigkeit des betreffenden Grundes sind nur dann zu beschreiben, wenn durchgehende oder Schwerfahrzeugfahrten vorgesehen sind; andernfalls “normal” angeben.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 05.12.2018)

Zuständige Einrichtung

38.1. Amt für Eisenbahnen und Flugverkehr
Landhaus 3b, Silvius-Magnago-Platz 3, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 46 40
Fax: 0471 41 46 59
E-Mail: transport@provinz.bz.it
PEC: transport.trasporti@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/mobilitaet/

Termine

Für die Nutzung dieses Dienstes sind keine besonderen Termine einzuhalten.