Vergütung von Wildschäden

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Der Begriff "Wildschaden" ist ein vom menschlichen Tun geprägter Begriff. In der Natur haben Einwirkungen von Wildtieren einen ökologischen Zweck, hingegen können diese im Lebens- und Wirtschaftsraum des Menschen Beeinträchtigungen herbeiführen, die landläufig als Wildschäden bezeichnet werden.
Die Landesverwaltung vergütet unter bestimmten Bedingungen auch Wildschäden in der Landwirtschaft, welche von Großraubtieren, von Mardern und Füchsen, von Hasen und Siebenschläfern verursacht werden. Hingegen kommen für Wildschäden durch jagdbare Wildarten mit Abschussplanung (Rotwild, Reh- und Gamswild) grundsätzlich die betreffenden Jagdreviere auf.

Schadenersatz, der aufgrund eines Zusammenstoßes mit Wild entlang der Staats- und Landesstraßen entsteht, gewährt der Straßendienst über einen eigenen Dienst.

Die Richtlinien für die Beihilfen der Landesverwaltung sind mit Beschluss der Landesregierung Nr. 20 und 21 vom 10.01.2017 festgelegt:
• Beschluss Nr. 20/2017
• Beschluss Nr. 21/2017
Gesetzliche Grundlagen der Richtlinien sind Art.37 und Art.38 des Landesgesetz Nr.14 vom 17.Juli 1987 und die Rahmenregelung der Europäischen Union für staatliche Beihilfen im Agrar- und Forstsektor und in ländlichen Gebieten 2014-2020 (2014/C 204/01)

Für weitere Informationen bitten wir Sie, die Webseite der für diesen Dienst zuständigen Institution zu besuchen.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 18.01.2019)

Zuständige Einrichtung

Amt für Jagd und Fischerei
Landhaus 6, Brennerstraße 6, 39100 Bozen
Telefon: 0471 41 51 70
0471 41 51 71
Fax: 0471 41 51 66
E-Mail: jagd.fischerei@provinz.bz.it
PEC: jagdfischerei.cacciapesca@pec.prov.bz.it
Website: http://www.provinz.bz.it/