Maßnahmen des Landes zur Förderung und Entwicklung des Genossenschaftswesens, Regionalgesetz vom 28. Juli 1988, Nr. 15

Ein Dienst der Südtiroler Landesverwaltung

Allgemeine Beschreibung

Die Beiträge für die Durchführung einzelner Initiativen können gewährt werden an:

  • Genossenschaften und deren Konsortien;
  • Verbände, die im Sinne der regionalen Gesetzgebung zur Vertretung der Genossenschaftsbewegung anerkannt sind;
  • Körperschaften, Vereinigungen und andere öffentliche und private Organisationen, die die Ziele laut Regionalgesetz verfolgen.

Wer die Zuwendungen oder Beiträge beantragt, muss seinen Rechtssitz in Südtirol haben und dort seine Haupttätigkeit ausüben.

Die Anträge müssen auf eigenen, vom zuständigen Landesamt bereitgestellten Vordrucken abgefasst werden, digital unterzeichnet, im PDF-Format durch eine einzige PEC-Mitteilung dem zuständigen Landesamt übermittelt werden.

Der Antrag muss vor Beginn des Vorhabens eingereicht werden, andernfalls wird er abgelehnt. 

Die vorgesehenen Stempelgebühren bezüglich des Förderungsansuchens sind zu entrichten. Davon befreit sind die vom Gesetz vorgesehenen Ausnahmen.


Es können mehrere Anträge pro Jahr eingereicht werden.

Die Anträge müssen vor Durchführung des Vorhabens eingereicht werden; die Ausgabenbelege einschließlich Akontorechnungen sowie Zahlungen, die vor Einreichdatum des Antrags ausgestellt oder getätigt wurden, haben den Ausschluss von der Förderung des gesamten Vorhabens zur Folge.

Vom Beitrag ausgeschlossen sind die Übertragung von Gütern und die Erbringung von Dienstleistungen zwischen der Genossenschaft und ihren Verwaltern/Verwalterinnen bzw. ihren Mitgliedern, deren Ehepartnern/Ehepartnerinnen oder in eheähnlicher Gemeinschaft Lebenden, Verwandten und Verschwägerten bis zum dritten Grad, zwischen einer Genossenschaft und assoziierten oder verbundenen Gesellschaften sowie zwischen verschiedenen Gesellschaften mit denselben Gesellschaftern und Gesellschafterinnen oder Verwaltern/Verwalterinnen.


RECHNUNGSLEGUNG:
Die Rechnungslegung muss innerhalb 31. Juli des auf die Beitragsgewährung oder auf die Anlastung der Ausgabe folgenden Jahres, falls letztere später erfolgt, eingereicht werden. Verstreicht die genannte Frist erfolglos, so wird der Beitrag widerrufen. Aus schwerwiegenden und gerechtfertigten Gründen kann das zuständige Amt eine Fristverlängerung bis zu einem weiteren Jahr gewähren, nach deren Ablauf der Beitrag automatisch als widerrufen gilt. 

Für weitere Informationen bitten wir Sie, die Webseite der für diesen Dienst zuständigen Institution zu besuchen.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 01.08.2019)