Mensa für Senioren

Ein Dienst der Sozialsprengel

Allgemeine Beschreibung

In größeren Ortschaften Südtirols gibt es Seniorenmensen, welche von öffentlichen Körperschaften oder von privaten konventionierten Anbietern geführt werden. Die Mensa soll älteren Personen, die aus physischen oder psychischen Gründen nicht in der Lage sind, sich zumindest einmal am Tag selbständig eine Mahlzeit zuzubereiten, ein seniorengerechtes Essen bieten. Die Mensa ist ein Ort, an dem man nicht nur gemeinsam isst, sondern der auch Gelegenheit gibt, andere, oft allein stehende Menschen kennen zu lernen, sich mit ihnen zu unterhalten und Freundschaften zu schließen. Für Senioren, die sich selbständig fortbewegen können, ist dies eine Möglichkeit, die Zeit mit anderen Menschen zu verbringen.

  • Hier können Sie eine Auflistung der Mensen für Senioren herunterladen.  

Informationen und Auskünfte erhalten Sie vom Fachpersonal der zuständigen Sprengel. 

Die Entscheidung betreffend die eventuelle Tarifbegünstigung ist für einen maximalen Zeitraum von 12 Monaten gültig.

Die Leistung steht in der Regel Personen ab dem 60. Lebensjahr offen; in Ausnahmefällen kann die Inanspruchnahme auch anderen Klientengruppen gewährt werden. Die Entscheidung trifft die Leitung der Mensa in Absprache mit dem zuständigen Sozialsprengel.

Ein Teil der Kosten geht zu Lasten der öffentlichen Hand. Der Nutzer des Mensadienstes beteiligt sich am festgelegten Tarif im Rahmen seines jeweiligen Einkommens und Vermögens, wie es vom D.LH. vom 11.08.2000, Nr. 30, vorgesehen ist.

Für das Jahr 2020 hat die Landesregierung den Mindesttarif für die Mensa für Senioren mit 3,80 € (volles Menü) festgelegt.

Der Höchsttarif wird von der für die direkte Führung der Mensa zuständigen Körperschaft aufgrund der Einkaufs- bzw. Herstellungskosten für eine volle Mahlzeit festgelegt, muss diesen zu 100 Prozent entsprechen und darf nicht höher sein als der jährlich von der Landesregierung festgelegte Höchsttarif. 

Einsprüche: Gegen die Entscheidungen der Körperschaft kann innerhalb von 45 Tagen nach Erhalt der diesbezüglichen Mitteilung bei der Sektion für Einsprüche – Abteilung Soziales Aufsichtsbeschwerde gemäß Artikel 9 des Landesgesetzes vom 22. Oktober 1993, Nr.17, und Artikel 4 des Landesgesetzes vom 30. April 1991, Nr. 13, wegen Ungesetzmäßigkeit eingereicht werden.      

Für weitere Informationen bitten wir Sie, die Webseite der für diesen Dienst zuständigen Institution zu besuchen.

(Letzte Aktualisierung Dienstleistung: 27.02.2020)

Zuständige Einrichtung

Hauspflegedienst Wipptal
St. Jakob-Weg 8, 39049 Sterzing
Telefon: 0472 72 60 10
Fax: 0472 72 60 66
E-Mail: maria.magdalena.jaist@wipptal.org
Website: http://www.wipptal.org/

Termine

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